{"id":8165,"date":"2017-06-12T20:51:41","date_gmt":"2017-06-12T19:51:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nedsblog.de\/?p=8165"},"modified":"2017-06-12T20:51:41","modified_gmt":"2017-06-12T19:51:41","slug":"tagebuch-12-06-2017","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.nedsblog.de\/?p=8165","title":{"rendered":"Tagebuch, 12.06.2017"},"content":{"rendered":"<p>Ein auf so vielen Ebenen anstrengender Tag.<br \/>\nHeute ist der 12. ich h\u00e4tte gerne 12 Fotos meines Tages ver\u00f6ffentlicht, aber heute hatte ich dazu den Kopf nicht. <\/p>\n<p>Ich versuche mal was anderes<\/p>\n<ol>\n<li>Ich bin um 5 Uhr wach geworden und ab 6 Uhr habe ich nicht mal mehr d\u00f6sen k\u00f6nnen. Nach dem Wochenende ist das sehr belastend, weil ich das Schlafdefizit irgendwie nicht mehr aufholen kann. Nervig aber wohl Bestandteil meines Alltages.<\/li>\n<li>Ich bin trotzdem recht fr\u00fch Richtung Arbeit unterwegs gewesen. Mein Weg zur Arbeit f\u00fchrt immer an Omas Haust\u00fcr vorbei. Mein schlechtes Gewissen hat mich sofort erwischt, weil ich am Sonntag nicht bei Oma war. Und wenn ich nicht bei Oma bin, ist niemand bei Oma. Das stimmt so nt\u00fcrlich nicht, aber es f\u00fchlt sich f\u00fcr mich so an.<\/li>\n<li>Ich habe auf dem Weg zur Arbeit einen Umweg \u00fcber die im Moment umk\u00e4mpfte PokemonGo Arena genommen, um diese wieder zur\u00fcck zu erobern und das war auch das erste, was ich meinen Arbeitskollegen erz\u00e4hlt habe, als ich im B\u00fcro war. Zum Gl\u00fcck spielt ein Kollege auch, so dass es ein Thema war. Mittags waren wir zusammen in der anderen umk\u00e4mpften Arena um die Ecke, um diese wieder zu erobern. Ja, PokemonGo macht mir immer noch Spa\u00df<\/li>\n<li>Nachdem ich meine regelm\u00e4ssigen Tickets abgearbeitet hatte, bin ich in ein langes Telefongespr\u00e4ch verwickelt worden. Kennt ihr dass, wenn man einen Mitarbeiter hat, der eigentlich der Anforderer aller deiner Arbeit sein soll, dieser zwar pers\u00f6nlich auf der gleichen Wellenl\u00e4nge aber fachlich verlange ich manchmal zu viel, oder er ist eben einfach nicht so weit. Das ist anstrengend aber ich mag diesen Menschen so sehr, dass ich mit ihm nach seinem Urlaub erstmal lange \u00fcber dies und jenes rede, bevor wir mit der Arbeit anfangen.<\/li>\n<li>Ich habe heute in unserer w\u00f6chentlichen Abteilungsbesprechung (jour fix, daily, weekly am Arsch. Wir treffen uns halt einmal die Woche, das ist eine Besprechung der Abteilung, ich brauche daf\u00fcr keinen hippen tollen neuen Begriff) mehrfach die Klappe gehalten und dennoch leider viel zu viel geredet. Ich werde das an mir nicht mehr \u00e4ndern k\u00f6nnen, zum Gl\u00fcck habe ich eine Chefin, die mir das a) so offen sagt und b) mich dennoch ertragen kann<\/li>\n<li>Ich habe heute 2,53 Euro f\u00fcr das Mittagessen bezahlt (drei Eier, eine gute Portion Kartoffeln und eine Senfso\u00dfe dazu) und finde das besch\u00e4mend und falsch, aber aufgrund meiner Umst\u00e4nde ist das schon Luxus.<\/li>\n<li>Ich habe am Nachmittag einen externen Dienstleister nicht professionell genug behandelt. Der war so detailliert, das Thema so unwichtig, er so motiviert und ich an einer ganz anderen Stelle vom Kopf her, es tat mir so leid.<\/li>\n<li> Ich habe heute zur falschen Zeit einen Anruf von meinem Rechtsanwalt erhalten, konnte danach nicht mehr klar denken und mein Tag war danach im Arsch. Ich konnte mich nicht mehr konzentrieren, h\u00e4tte an sich aufh\u00f6ren m\u00fcssen zu arbeiten. Erst 90 Minuten sp\u00e4ter konnte ich frei am Telefon sprechen und habe nur gute Nachrichten erhalten.<br \/>\n Dennoch ist das gerade immer ein Anruf, der mir den Schwei\u00df auf die Stirn treibt.<\/li>\n<li>Ich habe heute der Besten ein Teil von meiner Vergangenheitsbew\u00e4ltigung aufgeb\u00fcrdet und sie hat das einfach so gemacht. Ohne Diskussion, ohne Vorwurf, ohne irgendwas. Ich kann euch gar nicht beschreiben, wieviel Gl\u00fcck ich habe, dass sie an meiner Seite ist.<\/li>\n<li>Ich war nur sehr kurz bei Oma heute, was mir nach einem Tag nicht bei ihr sein sehr schwer f\u00e4llt. Aber voller Erstaunen war der Fernseher an und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wer das gemacht hat. Meine Mum war nicht bei ihr, vielleicht ist ein Licht am Ende des Tunnels zu erkennen. Es f\u00fchlte sich aber so richtig Schei\u00dfe an, so fr\u00fch wieder von ihr weg zu gehen, aber ich wollte eben auch noch Zeit mit der Besten verbringen, zumal ich heute ein klein wenig mehr bet\u00fcddelt werden wollte, was ich nat\u00fcrlich so nicht sagen w\u00fcrde und es doch dann irgendwie geschafft habe den Abend zu \u00fcberstehen ohne einfach zusammen zu brechen, weil ich dann gerade einfach mal nicht mehr kann.<\/li>\n<li>Ich habe seit sehr langer Zeit mal wieder den Textilvergehen Podcast live geh\u00f6rt. Thorsten Mattuschka in der Sendung konnte ich mir dann doch nicht entgehen lassen. Meine Verbindung nach Berlin sind so Union lastig, dass ich mich sogar als Tusche Fan oute. Das war eine tolle Sendung.<\/li>\n<li>Zu viel Alkohol getrunken. Obwohl ich das anders vor hatte. <\/li>\n<\/ol>\n<p>Mal ein anderes 12von12. Ich h\u00e4tte sehr gerne einfach nur Fotos ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>In diesem Sinne<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein auf so vielen Ebenen anstrengender Tag. Heute ist der 12. ich h\u00e4tte gerne 12 Fotos meines Tages ver\u00f6ffentlicht, aber heute hatte ich dazu den Kopf nicht. Ich versuche mal was anderes Ich bin um 5 Uhr wach geworden und ab 6 Uhr habe ich nicht mal mehr d\u00f6sen k\u00f6nnen. 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