NedsBlog

Meine Sicht der Dinge

Tagebuch, 03.10.2017

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Das erste Mal heute ernsthaft:

fuck you

(ich hatte der Besten nach dem Spiel der ersten Mannschaft das Handy kurz überlassen, weil ich eine Zusammenfassung des grad erlebten brauchte, die eben gebrauchten Worte spiegeln die Gefühlslage wieder.)

Fangen wir vorne an:
8 Uhr hoch
Ich wollte heute früh am Platz sein, weil ich für zwei Spiele meine Hilfe angeboten hatte. Also muß ich zu Hause reichhaltig frühstücken, damit ich satt werde _und_ noch zu Hause auf Klo gehen kann. Ich kenne meinen Darm mittlerweile halt auch schon länger, der ist nicht sportplatztoilettentauglich, mehr Details dann ein anderes Mal.

9 Uhr los, Barmbek, Schlump, Eidelstedter Platz, ihr kennt die Nummer, dauert eben.
Danach dann Aufbau, Kaffee kochen (drei Kannen in 45 Minuten, wer auch immer diesen Verein retten will, der sollte endlich mal eine schnelle Maschine kaufen) Tassen abwaschen, zur Halbzeit an den Grill stellen und 15 Minuten vor Schluß die Mülltüten einsammeln gehen.

Falke II hat dreinull verloren, die Gründe dazu diskutieren wir gerne mal in kleiner Runde (zumal es außerhalb meines Daseins auch niemand interessiert, völlig zu Recht) und dann geht es halt schnurstracks zum anderen Stadion, da dort eben auch noch Programm wartet.

1315, Rudi Barth Stadion
Aufbau Zelt eins, schnell wieder abgebaut, da das Wetter doch das gute Zelt wollte. Also Zelt zwei aufgebaut, damit der Rubel rollt, also Aufkleber, Schals, Caps und die Stadionzeitung verkauft werden kann.

Zwoeins gewonnen, Zelt wieder einpacken und dann den Abend genießen…

Es war dann 1645, 1700 Uhr.
Ich habe mich zur nächsten Mitgliederversammlung zur Wahl gestellt. Ihr kennt mich mittlerweile, ich stehe immer gerne für Diskussionen und Meinungsfindung zur Verfügung, ich stelle meinen Nischel (Kopf, Kinder, das heißt Kopf, zwei mal recherchieren, dann findet man das raus, herrje) in den Wind.

Heute Abend bin ich an meine Grenzen gestossen. Ich war so froh, dass jemand dabei war, der im Verein genauso ein unbeschriebenes Blatt ist, wie ich. Es war so arg schlimm, dass ich danach emotional so am Ende war, dass ich nach der Besten gerufen habe, damit ich wieder einen Halt finde. Zumal mir emotionale Instabilität vorgeworfen wurde. Sicher ein Grund um mal mit mir darüber zu sprechen, aber als Argument? Wirklich? Ich will nicht die Scheiß Depressionskarte spielen, werde ich nicht. Will ich nicht.

Aber als Argument?

Das war ernsthaft hart. Ich habe dann erstmal schön geheult, klar, bin ja nicht in der Lage das irgendwie anders zu argumentieren. Um dann aber niemand irgendwas vorzuwerfen: Das war nach dem die Diskussion beendet war und wir uns mit einem Handschlag verabschiedet haben.

Ich bin arg aufgewühlt. Ich mache doch keinen verfickten Wahlkampf. Ich will einfach nur mehr meiner Zeit in den Topf werfen. Mehr nicht.

Oder, um den Worten der Besten zu folgen: fuck you.

In diesem Sinne

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