NedsBlog

Meine Sicht der Dinge

22. März 2017
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Tagebuch, 22.03.2017

Der Arbeitstag war voll bepackt und einiges habe ich erledigt, aber dennoch war es unbefriedigend. Die SAP hat eine Funktion angepasst, mit der Nacharbeiten zu Updates und Patchen erledigt werden müssen. Es ist erneuert, ja, aber deswegen auch buggy. Nun gut, da muß ich jetzt durch. 

Der Falschparker parkt immer noch, ich ärgere mich weiterhin darüber. 

Heute Abend haben wir Oma einen schönen Urlaub gewünscht, bis in den Mai wird sie in Franken bei meinem Onkel verbringen. Einerseits freut es mich, weil sie dort nicht wie in Hamburg alleine ist, andererseits macht es mich traurig, weil ich sie dann nicht sehen kann. Und jünger wird sie ja auch nicht. 

Abends mit der Besten noch versucht das Länder- / Abschiedsspiel von Lukas Podolski zu gucken. Ganz nett waren seine Worte, ansonsten reizt mich die Nationalmannschaft so gar nicht mehr, ob nun Freundschafs- oder Pflichtspiel. Das auch schon länger, ohne zu googlen weiß ich nicht, wie die deutsche Nationalmannschaft bei der letzten EM abgeschnitten hat. Die einen sagen, dass es die Entwicklung im modernen Fußball ist, die zum Desinteresse geführt hat. Die anderen sagen, es ist normal, dass sich mit dem älter werden die Interessen verschieben. Ich glaube es ist eine Mischung bei mir, die dazu geführt hat. 

Mit der Besten dann noch Doom auf der PS4 angespielt. Als PC Gamer ist ein Konsolen Controller immer noch ein fremdes Werkzeug, da muß ich mich erst noch dran gewöhnen. 

In diesem Sinne 

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21. März 2017
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Tagebuch, 21.03.2017

Ein normaler Dienstag. Arbeit, Juniorette abholen, so was eben. Langweilig, Alltag. 

Die Juniorette ist wieder da, sie war 10 Tage weg und ist in der Zeit ein Jahr älter geworden. Und groß, einsfünfzig misst sie jetzt. Die Schule hat wieder angefangen, der Alltag ist wieder da. Schön. 

Verärgert bin ich aber sehr. 

Seit mehr als 10 Tagen steht das Auto so vor der Toreinfahrt, in der mein Auto parkt. Es stört alle beim rein und raus fahren, ich kann zum Beispiel nicht rechts abbiegen, wenn auf der anderen Straßenseite ein Auto parkt. 

Nur was tun? Abschleppen lassen? Klar, nur wie? Polizei rufen, sonst muß man selber zahlen, aber deswegen die Polizei rufen? Was mich an all dem so ärgert: ich habe den ganzen Ärger. Der Besitzer macht sich keine Gedanken, der parkt halt. Mir läßt das keine Ruhe. 

Naja, ärgere ich mich eben weiter. 

Abends haben die Beste und ich die PS4 angeschlossen. Alle Apps gefunden, nur mlb.tv nicht. Die gab es erst, als ich einen US „Account“ angelegt habe. Was ein Driss. Die App live dann auch nicht, vermutlich weil ich eine deutsche IP Adresse habe. Oder weiß jemand, woran das liegen könnte? 

Noch mehr Ärger. 

In diesem Sinne 

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20. März 2017
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Tagebuch, 20.03.2017 

Der Arbeitstag war erträglich und ertragreich. Am Nachmittag gab es dann endlich die ersehnte SMS von der PS4, dass sie sich endlich in der richtigen Packstation angekommen ist. Finaly. Morgen wird sie aufgebaut, heute stand noch eine Aufnahme Justbaseball an. 

Und vor allem war Tim da und ich konnte Billy Bob Thornton in Goliath anschmachten. Tim schmachte ich natürlich auch an. 

Früh ins Bett, weil ich immer noch viel zu müde bin. 

In diesem Sinne 

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19. März 2017
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Tagebuch, 19.03.2017

Oma ist heute 91 Jahre alt geworden.
Wir waren beim Griechen um die Ecke essen, den damals die Beste für uns entdeckt hat.

Ich habe heute mein Fasten bebrochen und den Lammtellser gegessen. Das habe ich mit gutem Gewissen getan, weil mir erklärt wurde, dass der Bauer für die Lammlieferung erst gefunden werden musste. Es ist kein Grossmarkt Lammfleisch, sondern eines regional ausgesucht. Damit fühle ich mich tatsächlich besser. Weil ich eben nicht zum Fleischplattengriechen mit Pommes gehe, sondern da, wo das Produkt noch im Mittelpunkt steht. Die Lammstücke auf dem Teller waren so delikat, so gut, nach gut 3 Wochen ohne darf es dann auch mal was besseres sein.

Am Abend im Kreis der Familie habe ich mir dann noch meinen Mund verbrannt, aber das muß dann auch manchmal sein.

Mit der Besten habe ich mich dann auch noch in die Haare bekommen, weil es manchmal dann so ist. Ich kann dann auch nicht aus meiner Haut raus.

Wichtig ist nur, dass sie die Beste ist. Sie kann mit mir um, was eigentlich heißt, dass sie mich ertragen kann.

In diesem Sinne

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18. März 2017
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Tagebuch, 18.03.2017

Wirsing. Wir hatten heute Lust auf Wirsing. Also ab zum Markt, einen Wirsingkohl kaufen. (dann noch Rote Beete und Meerrettich gekauft, weil ich den einen leckeren veganen Aufstrich selber machen wollte). 

Wie füllt man denn eine Kohlroulade ohne Hackfleisch. Ernst gemeinte Frage. Ich habe mir was überlegt: wir haben Bohne und Bulgur, da sollte man doch eine Masse zusammen bekommen. 

Man nehme:
100 g Bohnen (bei mir waren es Wachtelbohnen und es können auch 120 g gewesen sein)
Eine viertel Tasse Bulgur
Die Reste vom Blumenkohl vom Vortag (es war so ein viertel Blumenkohl)
Senf (2 Teelöffel)
Woooster Soße (1 TL)
Muskatnuss, nicht zu wenig

Und zur Bindung Paniermehl (haben wir selbst gemacht, Brot trocknen und reiben) und Hefe- oder Haferflocken.
Das ganze muss eine klebrig schlotzige Masse werden. Darf gern ein wenig trocken sein. Bohnen kochen, Bulgur quellen lassen und dann mit den anderen Zutaten zu einer klebrig trockenen Masse verrühren.

Dann am besten jemanden haben, der 6 große Blätter Wirsing kurz blanchiert und abschreckt um leckere Rouladen zu wickeln. Mit Garn fixieren und von allen Seiten scharf anbraten.

Den Rest vom Wirsing dann in schöne Stücke schnibbeln. In einem Bräter Zwiebeln und Suppengrün anbraten. Suppengrün haben wir halt immer vor geschnitten im Tiefkühlfach, es war halt so zwei Hand voll.
Wenn der Wirsing eingekocht ist ein wenig durch gehen mit dem Pürierstab und Wasser dazu. Gemüsebrühe nach Bedarf dazu und mit den Rouladen so um die 15 Minuten gar kochen. Sahne zur Bindung der Soße noch dazu. Garzeit braucht es nicht so viel, da die Bohnen Bulgur Masse ja schon gar ist. 

Und dann essen. Es war so lecker. 

In diesem Sinne 

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16. März 2017
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Tagebuch, 16.03.2017 

Heute stand das erste Treffen mit Vaddern an, seit er aus dem Krankenhaus raus ist. 

Es gibt Dinge zu regeln, was wir angesprochen haben. 

Er sieht besser aus, als ich befürchtet habe. 

Vorsorge, Vollmachten, Verfügungen und all so ein Kram. Wichtig und doch nebensächlich. 

Geredet wird über viel, aber nicht über das Wichtige. Die Chemo geht noch bis Freitag, danach Pause, dann geht es weiter. Helgoland, Madeira, Pläne. 

Es wirkt so wie früher auch, so wie vorher. Nichts wird aber wie früher sein, wie vorher. Alles wird sich ändern. Veränderung ist Bestandteil des Lebens.  

Die Beste ist da, ich bin so froh drüber. 

In diesem Sinne. 

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15. März 2017
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Tagebuch, 15.03.2017

Ein Mittwoch wie er halt immer wieder vorkommt. Aufstehen, Arbeiten, ins Bett. Manchmal passiert eben nicht viel. 

Nach der Arbeit waren die Beste und ich im Billstedt Center. Dort habe ich viele Stunden meiner Jugend verbracht. Wieder erkannt habe ich nichts (bis auf das Parkhaus, das war wie früher). Dinge verändern sich, man selber verändert sich. Das wird mir dann immer wieder klar. Ich meine es ist locker 25 Jahre her, dass ich mit meinem damals besten Freund im Center rum hing und nur Blödsinn im Kopf hatte. Die Person, mein ich von damals hat so wenig mit mir heute gemein. Wahnsinn. 

Mit der Besten zusammen die Einkäufe begutachtet und nach ein paar Folgen Friends auf dem Sofa ins Bett. 

In diesem Sinne 

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14. März 2017
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Tagebuch, 14.03.2017

Blumenkohl hat Senfnoten im Abgang.

Ich würde darüber gerne mal was schreiben. Heute haben die Beste und ich vorgekocht.

Mal so eben am Abend vorkochen, das geht bei der Besten und mir doch nicht. Diese Portion soll für Mittwoch zum mitnehmen reichen. Das tut sie. Sicherlich.

Die Juniorette hat heute Geburtstag. Sie ist jetzt 9 Jahre alt. Ich habe ihr am Telefon gratuliert (gratulieren müssen). Sie wird jetzt immer älter, die Gespräche am Telefon sind nicht mehr so weit schweifend, so unkontrolliert, so nicht bei dem Gespräch anwesend. Sie ist fokussiert, weiß, was sie sagt. Sie klingt so alt. Ist es dieser Punkt, wo das Kind jugendlich wird? Wo sie nicht mehr so klein ist, so gewachsen wirkt? Es war jedenfalls ein sehr schöner Anruf heute morgen. So verstörend schön. Jedesmal ertappe ich mich dabei, dass ich mich in solchen Situationen als schlechter Vater fühle. Ich bin erneut wiederholt nicht am Geburtstag meiner Tochter anwesend. Das ist immer wieder ein Problem für mich, trotz der gefühlten, gelebten Routine.

Dann habe ich heute einen Termin im Kalender stehen.

Ich habe mit der Besten heute noch darüber gesprochen. Es muss jetzt 2 Jahre her sein, dass ich mit Tim zusammen in Köln war. Wir habe fantastische Tage dort erlebt, sind jeden Abend überwältigt von den Eindrücken jeden Abend seelig eingeschlafen. Ich habe so mit so vielen tollen Menschen geredet, sie haben mit mir meine Zeit geteilt, waren für mich da.
Und da ist es wohl passiert, ich habe die Citalopram abgesetzt. Seit dem war ich auch nicht mehr bei meiner damaligen Therapeutin.

Geht es mir seit dem besser? Oh ja, viel mehr als ihr euch das vorstellen könnt. Aus dem dunklem Loch bin ich endlich hoch geklettert und es ist nicht mehr alles schwarz, dunkel und so gar nicht lebenswert. Geheilt bin ich nicht. Bei weitem nicht. Puh, das alles an dem DEM wichtigstem Tag in meinem Leben. Die Juniorette hat heute Geburtstag. Was verdammt noch mal habe ich da zu melden?

Die Beste war und ist bei mir. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie viel Glück ich habe.

In diesen Sinne

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13. März 2017
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Tagebuch, 13.03.2017

Ich bin mittlerweile über acht Jahren bei Twitter und habe viele tolle Menschen darüber kennengelernt. Ich lese den Königsblog bestimmt schon länger als 8 Jahre und hatte das Vergnügen Torsten persönlich kennen lernen zu dürfen. Seit vielen Jahren gehört es zu meinem Leben dazu, Torsten zu lesen. Es geht häufig um Schalke aber auch sehr häufig um ihn. 

Sein Beitrag heute Morgen hat mich sehr bewegt. Manchmal ist alles drumherum egal, alles unwichtig. Das hat mich umgehauen. Sehr viel Kraft dir und deiner Familie Torsten! 

Die Beste war für mich da. Ich habe so viel Glück. 

In diesem Sinne

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