NedsBlog

Meine Sicht der Dinge

22. November 2017
von nedfuller
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Tagebuch, 22.11.2017

In letzter Zeit ist hier immer viel Jammern.

Heute war ein schlimmer Tag. Die Beste krank, die Juniorette deswegen nicht bei uns, Oma muß auch noch besucht werden und auf der Arbeit rückt der Go Live näher.

Es ist so schön, wenn man trotz allem Streß gerne zur Arbeit geht.

Es ist so schön, dass die Juniorette so groß ist, dass sie gerne auch alleine zu Hause bleiben mag.

Es ist so schön, dass Oma sich immer freut, auch wenn ich nur 15 Minuten vorbei schaue.

Es ist so schön, wenn sich die Beste über die Bananen, die ich ihr gleich nach der Arbeit als erstes vorbei gebracht habe, wirklich freut.

Es war ein scheiße anstrengender Tag. Ich bin so froh, alle um mich rum zu haben.

In diesem Sinne

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22. November 2017
von nedfuller
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Tagebuch, 21.11.2017

Normalerweise müsste ich im Moment um 5:30 Uhr aufstehen und früh zur Arbeit. Ich bin aber so müde, dass ich erst eine Stunde später aus dem Bett krieche.

Diese Stunde fehlt mir auf der Arbeit, zumal um 12:30 Uhr die Mutter der Juniorette anrief, dass die Kleine krank aus der Schule abgeholt werden will. Also hoch und los, mit Bus & Bahn dauert es ja ein wenig.

Ihr war so unwohl, dass sie sich zu Hause gleich ins Bett verkrochen hat und nicht mehr raus kam. Selbst Fernsehen wollte sie nicht gucken, was sonst immer eine Alternative ist.

So war ich entsprechend spät zu Hause, dort wartete das nächste kranke Huhn: der Besten ging es Abends nicht so gut, was in der Nacht wohl eskaliert ist und nun liegt sie krank zu Hause.

In diesem Sinne

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20. November 2017
von nedfuller
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Tagebuch, 20.11.2017

Urlaub.

Woran merkt man, dass man urlaubsreif ist? Wenn man heute zur Physio geht, obwohl morgen der Termin ist.

Fertig bin ich.

Immerhin habe ich drei von den drölfzig Dingen geschafft, die auf der Arbeit anstehen. Die OP Liste für 2018 wird gerade immer länger. Immerhin weiter was zu tun.

Der Weg nach Hause war lang, Ausfall der S-Bahn wirkt sich immer auf den Heimweg aus. 45 Minuten länger ist dann einfach sehr viel. Die Zeit fehlt mir bei Oma. Und zu Hause noch mehr. Die Beste erträgt das alles so gut.

Und bei Twitter habe ich heute etwas erlebt, was nicht so häufig vor kommt: eine Unterhaltung über Politik. Danke an alle Beteiligten, das war sehr angenehm und ich habe was gelernt. So geht Twitter auch.

Und was ganz anderes: beim Falkenpod gibt es eine neue Ausgabe, ich würde mich freuen, wenn ihr rein hören würdet.

In diesem Sinne

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19. November 2017
von nedfuller
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Tagebuch, 19.11.2017

Am Freitag & Sonnabend habe ich keine Zeit gehabt zu bloggen. Ich will versuchen die beiden tollen Tage dennoch zusammen zu fassen. Am Freitag war auf der Arbeit Vorbereitung zur Inventur. Daran bin ich nicht beteiligt, bekomme aber mit, was da los ist. Wahnsinn. Da werden unnötige Arbeitsschritte nicht überprüft sondern blind befolgt. Der ganze Prozess ist für viele Leute sehr arbeitsaufwändig und niemand tut was dagegen. Keine Zeit, kein Geld. Den Tag gut überstanden und dann war ich Abends mit ein paar Falken zum Fußball schauen verabredet. Spitzenspiel in der Bezirksliga Nord, FC Sankt Pauli III gegen Eimsbüttler TV. Es war mein erstes Spiel auf den Kunstrasenplätzen auf dem Heiligengeistfeld. Nicht schön dort, kalt und zugig war es dann auch noch. Das Spiel war jetzt nicht so prall, ein 2:2, der Ausgleich für das Heimteam erst spät im Spiel. Dennoch hat man wieder gesehen: Hinten diszipliniert stehen, vorne konzentriert spielen reicht dann manchmal. ETV hat richtig gute Fußballer in seinen Reihen, die aber aufgrund der guten taktischen Ausrichtung des Gegners nicht zur Entfaltung kam. Nach dem Spiel sind wir dann noch auf den Weihnachtsmarkt am Spielbudenplatz. Ein Glühwein, ein paar Schnaps und lecker Essen rundeten den tollen Abend ab. Wenn ihr aus Hamburg seid, da gibt es einen Stand mit Suppe, dort hatte ich eine Soljanka die wirklich richtig lecker war. Der Sonnabend hatte dann ein Heimspiel der ersten Mannschaft im Programm.

Bei 6 Grad und Regen. Das Wetter war so eklig, der Wind zu stark, so dass wir unser Zelt abbauen mussten. Es war naß, kalt, alles war doof. Aber doch hat sich alles zum Guten gewendet. Wir haben einfach zusammen gesungen, die Mannschaft angefeuert und als der Regen aufhörte haben wir uns aus dem Unterstand vorgetraut. Es gibt so Spiele, nach denen weiß man, warum man den ganzen Scheiß tut. Es war so toll. Durchnässt und halb erfroren haben wir Kandidaten, die sich bei der Mitgliederversammlung zur Wahl stellen, vorgestellt. Auch das war eine schöne Erfahrung. Nächste Woche ist dann die Wahl, ich hoffe gewählt zu werden und dann so richtig anzufangen. Ich habe so viel Lust darauf.

Dann bin ich noch durch die halbe Stadt, die Juniorette bei meinem Bruder abholen. Auf dem Weg zurück haben wir dann ihr Patenkind (in der 4. Klasse bekommt jedes Kind ein Kind aus der Vorschule als Pate zugeteilt) im Bus getroffen. Es war lustig, wie sie versucht damit umzugehen, dass sie so angehimmelt wird.

Kaputt und müde ging es dann früh ins Bett und am Sonntag, also heute, habe ich nur ein wenig gearbeitet und sonst nichts getan.

In diesem Sinne.

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16. November 2017
von nedfuller
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Tagebuch, 16.11.2017

Um 6:00 Uhr klingelt der Wecker, Kaffee kochen, Brote schmieren, Juniorette wecken, duschen gehen, Essen zusammen packen und dann immer wieder die Juniorette antreiben, weil es gleich zur Schule geht. Wir beide gehen dann zwischen 7:10 und 7.15 Uhr aus dem Hause, weil die Juniorette lieber einen Bus abwartet, bevor sie in einen zu vollen Bus einsteigt. Die Buslinien, die wir nehmen können, sind am Morgen reichlich voll, das mag sie nicht so gerne.

Am Barmbeker Bahnhof trennen sich zumeist unsere Wege, in der Regel mit einem im Laufen ausgerufenem „Tschüß Papa“, da im schon wartendem Bus eine Freundin sitzt und ich dann eben keine Rolle mehr spiele. Gut so!

Auf der Arbeit durfte ich dann erstmal Testkaninchen spielen, eine neue Software für unsere Citrix Clients testen. Linux ist dann eben kein Windows (und läuft nicht besser oder schlechter, sondern einfach nur anders). Nachdem ich mich bis Mittag mit der neuen Software rum geärgert habe, bin ich dann wieder auf mein Windows Laptop umgestiegen. Steinigt mich, aber ich bin zu alt für so einen Scheiß. Wenn es fehlerfrei läuft (mir sind ständig Fenster abhanden gekommen und ja, das mag nicht an der Linux Software, sondern am Citrix selber liegen, aber das ist mir als Anwender völlig Scheiß egal, ich muss damit gut und Hindernisse arbeiten können und das konnte ich nicht) dann gerne wieder. Den Rest des Tages wieder Bälle in die Luft geworfen, in der Hoffnung, dass ich wenigstens 2 jongliert bekomme. Herrje, noch eine Woche bis zum Go Live Wochenende. Dann ist der Brocken erstmal geschafft.

Nach der Arbeit mit der Mutter der Juniorette getroffen und ab in die Schule. Nächstes Jahr geht es für die Juniorette in die nächste Schule. Sie hat die Empfehlung aufs Gymnasium zu gehen, also schauen wir uns Gymnasien an. Zusammenfassend: Ich mag Lehrer immer noch nicht. Das geht nicht gegen alle Lehrer, aber meine Erfahrungen aus meiner Schulzeit scheinen sich häufig zu wiederholen. Nun waren viele junge Lehrer anwesend, was meine Hoffnung nährt, dass es irgendwann alles besser wird. Weiterhin sind viele andere Eltern sowas von anstrengend. Da werden Fragen gestellt, bei denen ich mich Frage, was der- oder diejenige sich dabei denken? Wahnsinn. In der neuen Schule muss ich es wohl weiterhin so wie in der jetzigen machen: Meine Anwesenheit auf ein Minimum reduzieren.

Allerdings ist es sehr interessant, was ich eigentlich von der Juniorette erwarte. Auf die Frage, auf welche Schule sie geht, sollen ja die Eltern eine Antwort haben. Sie selber will da hin, wo ihre Freundinnen hin gehen. Die sich ständig ändern und daher ist die zukünftige Schule wohl nicht so einfach festzulegen. Nun muss ich also die Entscheidung treffen. Nicht alleine, klar, aber ich glaube das sind so erwachsene Entscheidungen, bei denen ich mich jedes Mal frage, wer oder was überhaupt bestimmt hat, dass ich sie treffen muss. Ich bin doch der dicke Mann mit dem Bart, von nichts habe ich eine Ahnung.

Mein Gefühl bei der ersten Schule waren aber sehr gut, es wäre meine erste Wahl. Die Mutter der Juniorette sieht es genauso. Die Juniorette noch nicht. Aber das ändert sich eh täglich.

In diesem Sinne

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15. November 2017
von nedfuller
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Tagebuch, 15.11.2017

Müde. Platt. Fertig.

Ich muß mich regelrecht zwingen, irgendwelche Dinge zu tun. Ich bin kaputt, ausgelaugt.

Ein Monat noch. Zähne zusammen beißen, durchhalten. Ich schlafe schlecht, weil ich so übermüdet bin.

Ein Monat noch.

In diesem Sinne

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14. November 2017
von nedfuller
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Tagebuch, 14.11.2017

Ich stelle euch mal eine Frage: Wenn während einer Testphase auf einem Ausdruck steht: „BITTE BEI IT MELDEN“ würdet ihr was tun? Nein, nehmt nicht die einfachste Wahl, das ist zu nahe liegend.

Weiterhin die Frage, wie es aussieht, wenn auf einem offiziellem Schreiben ned fuller steht und nicht Ned Fuller.

Mit so einem Scheiß habe ich mich heute rumschlagen müssen. Ich war WAHNSINNIG genervt. Das ist echt ein Mist. Man will helfen und nur Ärger drumherum.

Ich bin urlaubsreif. Echt jetzt.

Immerhin weiter am Podcast geschnitten, ich will das fertig bekommen. Es macht mir Spaß, auch wenn es Arbeit bedeutet. Aber es ist etwas, in das ich meine Energie stecke und das Gefühl habe, das bewirkt auch etwas. Bei der Arbeit ist das ein „Muss“ mit ein wenig Spaß, bei Falke nur Spaß mit eine wenig „Muss“. Das ist mittlerweile ein großer Unterscheid für mich. Ich will meine wenige Freizeit nur noch dort verbringen, wo ich gerne bin.

In diesem Sinne

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13. November 2017
von nedfuller
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Tagebuch, 13.11.2017

Montag ist Physio Tag. Heute war meine eigentliche Therapeutin wieder da, die ist lieb und quält mich nicht. Ich weiß nicht, ob das gut für mich ist. Ich brauche Tritte in den Arsch.

Auf der Arbeit wie immer: viel zu tun, zu wenig Zeit. Noch vier Wochen, dann ist Urlaub. Endlich.

Abends dann nichts weiter gemacht, obwohl ich noch Aufgaben habe. Bin aber müde, viel zu müde.

In diesem Sinne

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