NedsBlog

Meine Sicht der Dinge

22. Juni 2017
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Tagebuch, 22.06.2017

Heute habe ich gelernt, dass es egal ist, wann ich ins Bett gehe, der Schlaf wird mich nicht finden. Es gab Zeiten, da hat mich das irgendwie beschäftigt, gestresst. Jetzt, wo ich mich daran gewöhnt habe, weiß ich damit besser umzugehen. Es stresst mich einfach nicht mehr, keinen Schlaf zu bekommen. Irgendwann wird mich der Schlaf wieder finden.

Ich saß heute Abend mit meinem Onkel & meiner Tante zusammen bei meiner Oma. Es war der letzte Abend mit Oma für die nächsten 7 Wochen, da sie schon Sonnabend zurück nach Franken fahren. Das wird Oma gut tun, da ist jemand den ganzen Tag da, nicht wie in Hamburg, wo ich einen kleinen Teil des Tages mit ihr verbringen kann. Aber dennoch ist sie so weit weg :(

Den Abend habe ich mit viel zu viel Nudeln Essen und Netflix verbracht. Den ersten Abend ohne die Beste habe ich gut über die Runde gebracht. Morgen treffe ich Vaddern.

In diesem Sinne

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21. Juni 2017
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Tagebuch, 21.06.2017

Durch den Tag gequält, ich war doch sehr müde. Gefreut habe ich mich über die vielen Reaktionen auf meinen gestrigen Beitrag. Das tut sehr gut. 

Auf der Arbeit habe ich einiges geschafft. Es gab eine wichtige Telefonkonferenz, wo uns große Versprechungen seitens des Dienstleisters gemacht wurde. Das blöde daran: das gleiche haben die vor einem Jahr auch gemacht. Wir bleiben also gelassen pessimistisch. 

Für die nächsten Tage noch Verabredungen klar gemacht, die Beste fährt mit der Arbeit weg, da muß ich für Ablenkung sorgen. Hat auch geklappt. 

Früh ins Bett. Ich bin so müde. 

In diesem Sinne 

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20. Juni 2017
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Tagebuch, 20.06.2017

Heute morgen bin ich aufgestanden, wie ich es an so vielen Dienstagen getan habe. Kaffee, Brot schmieren, Duschen, einen schönen Tag wünschen, halt ein Tag wie verdammt noch mal jeder andere. Die Sonne scheint.

Raus aus dem Haus wie jeden anderen Tag der Arbeitswoche auch.

Draußen dann dunkle Wolken.

Ich beschreibe das so gerne, weil mir einfach nichts anderes einfällt. Draußen ist es wundervoll, blau, die gelbe Sonne, der leichte Wind. Drinnen ist es dunkel. Und es bleibt dunkel. Egal wohin die Gedanken sich versuchen zu fliehen, irgendwann kommen sie zurück. Sie sind ja nie weg.

Gedanken? Hört sich so greifbar an, so erklärbar an. Es ist keine Angst, keine Panik, kein unbehagliches hier will ich nicht sein. Es ist dunkel. Es hat keine Farbe, ist nicht schwarz. Es ist nicht greifbar.

Ich sitze auf der Arbeit und bin vertieft in Programmiercode. Mein Tee ist alle. Ich gehe los. Auf der Hälfte der Strecke holen mich die dunklen Wolken ein. Ich weiß in dem Moment nicht mehr, was ich eigentlich wollte. Zum Glück bin ich an jedem anderem Tag auch ständig auf dem Flur unterwegs, der Hans Dampf in allen Gassen. Weil ich das mag. Und es fällt dann eben nicht auf, wenn ich in einem Büro stehen bleibe und ein Gespräch anfange. Oh ja, das kann ich. Und wenn ich mit einem Witz auf meine Kosten anfange, ich bekomme die Leute dazu, sich mit mir zu unterhalten. Das ist das größte Schutzschild, was ich aufbauen kann. Was ich schon immer aufbauen konnte. Immer Lächeln und Winken. Jahrelang mein Motto. Egal was drinnen ist, draußen bekommt das ganz sicher niemand mit. Oh, so sicher nicht.

Die Juniorette abgeholt und den dummen dummen so dummen Fehler gemacht alleine in den Supermarkt zu gehen. Sie hatte noch ein Kratzeis und wollte das in Ruhe aufessen. Wir hatten geklärt, welcher Joghurt und welcher Aufschnitt aufs Brot mit in die Schule soll, also konnte ich alleine los. Großer Fehler. Einkaufswagen nicht wieder gefunden, vergessen, ob und was man schon im Wagen hat, trotz des Einkaufszettels dreimal alles checken. Ich bin ja nicht mal in der Lage einzukaufen.

Am liebsten hätte ich mich einfach irgendwo hingesetzt. Nichts getan. Geweint, geguckt, geirgendwas. Nur nicht einkaufen. Das geht aber nicht. Die Juniorette wartet im Auto. Es geht nicht. Ich habe tatsächlich keine Ahnung, wie ich alles in den Einkaufswagen bekommen habe. Es war aber alles drin. Und wenn die Juniorette an meiner Seite ist, funktioniere ich.

Mit der Juniorette bei Oma noch für das Diktat übermorgen geübt. Zu Hause haben wir noch das Bett neu bezogen (endlich hat die Juniorette mal geholfen) und ein wenig KIKA geschaut. Die Beste kam dann nach Hause und hat den fantastischen Tomatensalat von gestern mit neuen Tomaten noch mal aufgepeppt und Abendbrot gegessen. Dazu gab es vom selbstegmachten Brot ein paar Scheiben.

Ich habe noch Essen für Morgen vorgekocht.

Die dunklen Wolken gehen nicht weg. Ein kurzer Augenblick ohne Ablenkung und sie finden dich. Sie sind da. Sie stellen keine Angst dar, keine Furcht, kein Unwohlsein. Sie sind da. Sie lassen dich vergessen, was du gerade noch tun wolltest, was du gerade denken wolltest.

Die Beste bekommt all das ab. Ich habe keine Ahnung, warum sie das noch mit macht. Ich liebe sie so sehr. Und kann es an einem Tag wie heute so gar nicht zeigen.

Schlafen gehen. Schlaf. Da ist man mit sich.
Versuchen wir das mal. (innerlich wissen lachend ab)

In diesem Sinne

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19. Juni 2017
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Tagebuch, 19.06.2017

Heute vor drei Jahren wurde der Hamburger Fußball-Club Falke e.V. gegründet. Bei der Gründung war ich nicht dabei, wohl aber bei der Gründungsversammlung, seit dem Tag bin ich auch Mitglied. Aus dieser Idee ist ein Verein gewachen, dessen erste Mannschaft zweimal als Meister aufgestiegen ist und nächste Saison in der Bezirksliga Nord spielt und dessen zweite Mannschaft als Meister in die Kreisklasse A aufgestiegen ist. Wahnsinn.
Wenn ich das treiben rund um meinen alten Fußballclub so anschaue, so habe ich damals die richtige Entscheidung getroffen. Aber das war meine Entscheidung, die ich aus meiner Sicht getroffen und für ich richtig war. Für andere ist das nicht so, das ist auch völlig in Ordnung. Mir sind Mitbestimmung und vor allem Mitmachen sehr wichtig, das bekomme ich bei Falke.

Heute zum Geburtstag sind wir zur unseren neuen Platz umgezogen. Das Training und die Heimspiele der zweiten Mannschaft finden am Steinwiesenweg statt. Eine tolle Anlage, ich habe mich gleich verliebt. Irgendwann wird das alles auch mal unser Horst werden (entschuldigt dieses Wortspiel).

Heute habe ich beim Umzug mitgeholfen, war demnach erst um 22:15 Uhr zu Hause. Die Beste muss drunter leiden, aber sie versteht das. Überhaupt, ich schreibe viel zu wenig, wie froh ich bin, dass sie mich durch mein weiteres Leben begleiten will. Leider kann ich nicht gut schreiben um die richtigen Worte zu finden, um mein Glück zu beschreiben. Sie schafft es immer wieder, dass ich mich jung fühle.

Auf der Arbeit ging es heute drunter und drüber. Manchmal zweifel ich an der Intelligenz einiger Leute. Da werden einfach ohne die IT zu Fragen verändert und dann wundert man sich, dass nichts mehr geht.
Meine Chefin, die beste Chefin der Welt, hat heute noch mal daran erinnert, dass ihr Mutterschutz beginnt. Ich habe verdutzt auf den Kalender geschaut und mit erstaunen festgestellt, dass das wirklich so ist. Okay, ihr Bauch deute darauf hin, dass sie nicht erst im dritten Monat ist. Nunja, auch die Zeit werden wir überbrücken. Das schöne ist ja, dass sie wieder kommen wird. Am Anfang nur halbtags, aber das haben wir beim ersten Kind auch alle zusammen hin bekommen. Wir lösen das ganz pragmatisch.

Zum Abschluss noch das Video des Aufstiegspiels von Falke am letzten Spieltag in Altona. Wer genau hin sieht wird sehen, wie sehr die Beste sich schon mit Falke verbunden fühlt und manchmal ist auch ein dicker bärtiger Mann zu sehen.

HFC Falke Aufstieg 2017 from Titan Crew on Vimeo.

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18. Juni 2017
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Tagebuch, 18.06.2017

Sonntag machen wir in der Regel nicht viel. Um 10:30 Uhr war bei mir Podcast Aufnahme angesagt und da die Beste eine sehr kurze Nacht hatte, haben wir vorher nicht zusammen gefrühstückt. So junge Frauen haben einen anderen Rhythmus als so ein alter Sack wie ich. 

Mittags dann los zu meinen Eltern, die Beste wollte für uns kochen. Leckere Lasagne, ein toller Nachmittag und Abend. Hach. So schön kann es dann auch mal sein. 

Es schwebt immer noch diese grauen Wolken über mir, ich bin so froh, dass die Beste das alles an meiner Seite erträgt. Wir haben Abends zusammen noch eine Folge Orange is the new Black geschaut und sind früh ins Bett. 

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17. Juni 2017
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Tagebuch, 17.06.2047

Heute war ein langsamer Tag. Ich habe der Besten irgendwann vormittags Frühstück gemacht, Rührei, Champignons, Baked Beans und kleine Bratwürste. Eine gute Basis für den Tag. 

Die Beste ist dann weg, einen Abend mit einer Freundin verbringen. Sie ist so sehr in Hamburg angekommen, es ist so toll. 

Ich habe Pizzateig aufgetaut und mir eine Tomatensauce gemacht, dann noch italienischen Schinken und Salami drauf, danach erst Käse. Was ich sofort bereut habe, da mein Lieblingsitaliener mir eine Nachricht per WhatsApp schickte, die mir klar machte, dass ich alles falsch gemacht habe. Ich muß dringend nach Köln, mich bei ihm einladen. Die Pizza war übrigens lecker. 

Abends Harry Potter geguckt, gerade die letzten Filme sind richtig gut, die Bücher sowieso. 

In diesem Sinne 

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16. Juni 2017
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Tagebuch, 16.06.2017

Gestern habe ich den Beitrag nur veröffentlicht, weil ich jeden Tag einen Beitrag schreiben wollte. Eigentlich -oh wie ich dieses Wort hasse- wollte ich schreiben, dass es kein richtig guter Tag war. Es waren so viele dunkle Wolken um mich rum, die ich schon als vorbei gezogen dachte. Ich bin nicht mal in der Lage ein guter Partner für die Beste zu sein. Eine verdammt beschissene Situation.

Ich habe heute noch so viele Gedanken im Kopf gehabt, die es vielleicht sogar Wert waren um aufgeschrieben zu werden. Aber ich kann mir das alles nicht merken, mir fehlt die Fähigkeit es in Worte zu fassen.

Mehr als das hier kommt dabei eben nicht raus.

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14. Juni 2017
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Tagebuch, 14.06.2017

Ich bin heute Abend endlich dazu gekommen diesen Artikel der Zeit zu lesen. Wahnsinn, was alles möglich war bzw. ist. Verstanden habe ich den Artikel noch nicht ganz, die Gier verstört mich doch aber sehr. Ich weiß nicht, wie ich reagiere, wenn ich so viel Geld habe, dass Abgeben sehr viel mehr Geld bedeutet als heute. Aber so gierig und skrupellos? Ich weiß nicht. 

Ansonsten ein recht ereignisloser Tag. Alltag eben. Die Beste hatte heute ein Erfolgserlebnis in der Firma, ich bin so froh, dass es so gut alles geklappt hat mit dem Umzug nach Hamburg und vor allem mit der Jobsuche. 

In diesem Sinne 

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