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Meine Sicht der Dinge

22. Februar 2017
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Tagebuch, 22.02.2017

Seit 4:44 Uhr wach und nur unregelmäßig geschlafen. Ich bin kurz davor chemische Hilfsmittel zu verwenden, so geht das nicht weiter. Ich habe noch entsprechende Tabletten, die helfen aber nicht zu gefährlich sind im Hause. Mal schauen wie die nächsten Tage so werden. 

Die Beste ist seit heute Vormittag zum Karneval nach Köln unterwegs, ich beneide sie. Letztes Jahr war mein erstes Mal Karneval und es hat mir sehr gut gefallen. Nächstes Jahr vielleicht. 

Am Abend stand dann die am Montag verschobene Podcast Aufnahme an. Einen sehr launigen Start in die neue Saison haben wir hinbekommen. Ich freue mich auf die neue Saison. Die Beste will auch mehr Baseball schauen, mal sehen wie es wird. 

Die Juniorette war so lieb und hat den Katzen zu Essen gegeben, da ich ja beschäftigt war. Hervorragende Erziehung. 

Dafür durfte Vaddern heute doch noch nicht aus dem Krankenhaus, was mich recht runter zieht. Ich weiß, wie unwohl er sich im Krankenhaus fühlt. 

Den Abend mit Chef’s Table ausklingen lassen. Ich hoffe auf mehr Schlaf. 

In diesem Sinne 

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21. Februar 2017
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Tagebuch, 21.02.2017

Dienstag ist der Juniorette Tag, normalerweise. Aber heute war sie krank, daher wurden alle Zeitpläne umgestossen. Sowas kommt immer wieder vor, da ist es gut, dass mein Arbeitgeber da sehr flexibel ist. 

Ich habe dann mit ihr Stadt Land Fluß gespielt und wir haben viel Spaß gehabt. Ihr ging es schon besser. Süß war, wie sie ihren Hausaufgaben hinterher telefoniert hat, das kann sie nicht vom Vater haben. 

Ich war bei ihr zu Hause, was mich zum Gast bei ihr macht, obwohl ich ihr Vater bin. Ich muß also fragen, was wo steht. Das ist komisch, aber okay. Immerhin habe ich schon vor ihr in der Wohnung gelebt, damals. Aber jetzt weiß sie alles, nicht mehr ich. 

Vor dem Tag war ja noch die Nacht. Leider bin ich schon um 5 Uhr wach gewesen und konnte nicht mehr einschlafen. Der Wecker war auf 6:45 Uhr gestellt und natürlich bin ich 5 Minuten vorher eingeschlafen. Das schafft mich. Auf der Arbeit war ich demnach auch nicht so konzentriert, bei einfachen Anfragen war ich genervt. Urlaub wäre mal was. Dauert aber leider nicht  

Es gab aber auch noch was anderes von mir zu lesen. Zum Thema Fußball wurde ich befragt und meine Sicht der Dinge geschildert. Ein Klick freut mich und vor allem auch den Autor des Beitrages. 

Ansonsten gab es nichts Neues. Keine Nachrichten sind auch… Ach ich wiederhole mich. 

Die Beste ist ab morgen in Köln, daher habe ich heute Abend noch mit ihr auf der Couch verbracht. 

In diesem Sinne

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20. Februar 2017
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Tagebuch, 20.02.2017 

Ein langer Tag. Da ich am Wochenende einen kleinen Patch live genommen habe, musste ich um 7:30 Uhr in der Firma sein. Sieben-Uhr-dreißig! Morgens! Gefühlt also mitten in der Nacht aufstehen und zur Arbeit. Immerhin habe ich bis kurz vorm Aufstehen schlafen können, gerädert war ich trotzdem 

Und obwohl ich heute so früh da war habe ich so überhaupt nichts geschafft. Ein paar Emails hier, ein paar Einträge da. Nicht mal eine Zeile Code konnte ich heute schreiben, obwohl ich Freitag so viel vorbereitet habe. 

Dann habe ich auch noch das regelmäßige Treffen mit Tim abgesagt, weil ich einfach zu kaputt war. Ausserdem wollten wir eine Folge Justbaseball aufnehmen, was wir dann aber verschieben mussten. Das macht mir dann ein schlechtes Gewissen, so oft sehe ich Tim dann ja auch nicht. Ach doof. 

Die Beste hat dann Wohlfühlessen gemacht: Frikadellen und Kartoffelsalat. (mit Mayo, was aber nicht heißt, dass der besser als mit ohne Mayo ist, hier im Internet muß man ja aufpassen, was man schreibt. Apfel, Ei und Saure Gurken waren noch drin. Und Zwiebeln in den Frikadellen, nehmt das!) 

Es war ansonsten ein ruhiger Tag, keine Neuigkeiten sind manchmal dann gute Neuigkeiten. Wobei es ja nur heißt, dass sich nichts verändert hat. Das ist dann gut und irgendwie ist mal ein wenig Ruhe im Kopf, weil es eben nichts Neues gibt. Das Alte ist schlimm genug. 

Auf der Couch dann Friends und die Beste im Arm. Wohlfühlen. 

In diesem Sinne 

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19. Februar 2017
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Tagebuch, 19.02.2017

Morgens aufgewacht, die Beste hat die Juniorette mit Pfannkuchen versorgt, ich habe mich nicht in der Lage gefühlt. Es war alles noch so wirr in meinem Kopf. Im Laufe des Tages habe ich ständig Dinge vergessen, die ich gerade noch machen wollte. Der Besuch im Krankenhaus stand an. 

Ich habe meinen Bruder abgeholt und wir sind zusammen los. Oh Mann, wie ich Krankenhäuser hasse. Der Geruch, die Geräusche, die vielen kranken Menschen. Ich hasse es und fühle mich so unwohl. 

Vaddern sah besser aus als ich erwartet hatte. Zu allem Überfluss ist er die Treppe runter gefallen, weswegen er jetzt da lag. Nichts gebrochen, nichts ernsthaft verletzt. 

Die Juniorette hat ihrem Opa mit ihrer Nichte zusammen ein Bild gemalt. Das fand ich schön. 

Wir haben über dies und das geredet, nichts wichtiges, wir waren auch nicht alleine im Zimmer, die Situation war nicht dazu geeignet, wie es jetzt weiter gehen wird. 

Ich hatte vorher wahnsinnig Angst. Diese ist ein wenig genommen, weil er nicht sterbenskrank aussah. Aber das ist ja das tükische daran. 

Es war ein schwerer Tag. Es wird nicht der letzte gewesen sein. 

Die Beste war noch beim Fußball, ich habe Kitchen Impossible geschaut. Ablenken halt. 

In diesem Sinne 

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18. Februar 2017
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Tagebuch, 18.02.2017 

Geredet, Geweint, Gegessen. 

Jeder weiß was, jeder sagt was. 

Mit Vaddern geredet hat bisher dann auch keiner.

Morgen. Und ich habe nicht irgendeine Ahnung, was ich fragen soll. Morgen muß ich es dann. Vielleicht geht es eben auch nur so… 

Es scheint alles geregelt zu sein, alles in Ordnung, alles geplant. Ich wußte es nicht, aber vielleicht war ich nie als Ansprechpartner gedacht. Was auch okay wäre, aber mich dann eben heute sprachlos zurück läßt. 

Und im Gespräch wirkt nichts geplant, nichts gewußt. Ich bin davon immer noch überbewältigt worden, so unvorbereitet getroffen. Ich kann, konnte heute zum Gespräch nicht viel beitragen, ausser in Tränen ersticketen Einsprüchen. Die alle zu emotional, zu von der Situation überwältigt waren… Er, mein Vater, hatte immer alles im Griff. Den ersten und den zweiten Krebs hat er besiegt, nicht an sich ran gelassen. Pah, da kann ja jeder kommen. 

Bisher habe ich kein einziges Wort mit gesprochen, eher über ihn. Morgen besuchen wir ihn, obwohl er es nicht will. Wir, ich, sind aber alt genug das selber zu entscheiden, wir sind selber Vater. 

Puh. Morgen dann. Kann mich nicht freuen, noch mich fürchten.

In diesem Sinne 

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17. Februar 2017
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Tagebuch, 17.02.2017

Den ganzen Tag nicht daran gedacht.
Und dann erwischst du dich beim Lachen, beim Scherzen, beim lustig sein.
Ich habe mich sehr ertappt gefühlt.

Ja, das Leben geht weiter, ja, das ist sogar alles völlig normal.

Ich bin heute nicht einen Deut schlauer als gestern, wie kann es denn sein, dass es heute so leicht ist.
Das ist es natürlich nicht, es ist nichts leichter. Es ist aber eben auch ein Tag mehr ins Land.

Im Moment ist es alles viel zu viel für mich.
Damit muss ich lernen umzugehen und vor allem damit fertig zu werden.

On a side note:
Endlich den Verlobungsring für die Beste gekauft. Ich glaube sie mag ihn auch.

One Ring to rule them all, One Ring to find them,
One Ring to bring them all and in the darkness bind them
In the Land of Mordor where the Shadows lie.

In diesem Sinne

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16. Februar 2017
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Tagebuch, 16.02.2017

Der Gewinner steht also fest. Nun ist die Frage, wie der Verlierer bestmöglich auf die Niederlage vorbereitet wird. Nunja
Tausend Gedanken schwirren durch den Kopf, tausend Fragen bleiben ohne Antwort.
Wo fängt man denn an?
Reden ist wichtig, das werden wir alle in den nächsten Tagen tun.
Es war ja abzusehen, die letzte Chemotherapie schlug nicht an, es war auch nicht die erste, die benötigt worden ist. Es trifft einen dennoch unerwartet.

Wie geht man damit um? Jetzt weiß ich es und weiß einfach nicht, wie ich damit umgehen soll. Leer, schwer, dunkel. Alles ist wie in Watte gepackt. Konzentration fällt schwer, alles ist unwichtig und vor allem so nichtig. Zumal es ja auch kein Datum, Stichtag gibt. Sind es noch 8 Minuten, 8 Stunden, 8 Wochen, 8 Monate oder 8 Jahre? Wie geht man denn damit um? 

Ich bin durcheinander, entschuldigt bitte.

In diesem Sinne

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14. Februar 2017
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Tagebuch, 14.02.2017

Es war ein einfacher Dienstag Morgen. Ich stehe auf, versuche mich zu orientieren und dazu blicke ich meistens auf mein Handy. Twitter durchschauen und dann stand der folgende Satz da: Pitchers and Catchers report. Baseball is back! \o/
Baseball is back!
Wundervolle Worte. Das MLB.tv Abo wird verlängert, es ist nicht mehr lange bis zum First Pitch!

Seit den 90ern bin ich Baseball Fan.
Der Sport hat mich seit dem so in seinen Bann gezogen, dass ich weit in meinen 30ern noch angefangen habe, ihn zu spielen.

Und Spring Training ist der Beginn der Saison, the Boys of the Summer are back! Aller Sport, der in den USA nach dem Sommer gespielt wird, hat was damit zu tun, dass die Baseball Fans im Winter unterhalten werden wollen (warum sonst sollte man Basketball so groß machen wollen?). Jetzt fängt aber der Sommer an (also im Süden der USA ist es jetzt warm, da kann man schon wieder Bälle werfen), also Baseball fängt wieder an.

Vor allem aber fängt die 5. Saison Just Baseball an. Andreas, Axel und ich versuchen dort einmal pro Woche das Geschehen in der Major League Baseball zusammen zu fassen. Wir freuen uns, wenn ihr da mal reinhören würdet.

Nächsten Sonntag ist die erste Aufnahme zur neuen Saison, ich muss mich auf die Toronto Blue Jays intensiv vorbereiten und zum Rest der Teams in der AL East mich einlesen.

Baseball is back! Finaly!

In diesem Sinne

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13. Februar 2017
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Tagebuch, 13.02.2017

Dieser Montag fühlte sich nicht ganz so wie ein Montag an, auch wenn es mir unheimlich schwer fiel aufzustehen. Auf der Arbeit ging es heute sogar mal Babyschritte nach vorne. Hoffe nur, dass es nicht morgen gleich wieder Erwachsene Schritte zurück geht. 

Gekocht habe ich dann Abends. 

Die Shakshuka war lecker, ich würde sie aber gerne mal vor Ort essen. Die Reise nach Jerusalem ist weit oben auf meiner Liste. Aber Tim und der Besten hat es geschmeckt. 

Dann noch eine Folge Goliath mit Tim. Billy Bob Thornton, da kann ich einfach nicht widerstehen. 

Früh unter die Decke, in der Hoffnung auf Schlaf. 

In diesem Sinne 

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