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Meine Sicht der Dinge

27. Februar 2017
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Tagebuch, 27.02.2017 

Krank zu Hause, nachdem mich mein Magen die ganze Nacht wach gehalten hat. 

Die Beste hat noch Urlaub, kümmerte sich also um mich. Eine wenig Rosenmontag im TV, schlafen, gesund werden halt. 

Neuen technisat Receiver angeschlossen, somit kann DVB-T2 jetzt kommen. Ein paar Folgen TwinPeaks geschaut und dann früh ins Bett, in der Hoffnung auf Schlaf. 

In diesem Sinne 

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26. Februar 2017
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Tagebuch, 26.02.2017 

Sonntag mache ich eigentlich so gar nichts.

Es stand nachmittags nur Oberliga Fußball in Barmbek an. Ihr solltet viel mehr um die Ecke zum Fußball, da macht das echt viel Spaß. Und man kann sich über neureiche Aufsteiger sowie Traditionsvereine, die nichts schaffen, aufregen. Aber eigentlich guckt man eben nur Fußball 

Abends wartete die Beste zu Hause auf mich. Sie wartet auf mich, weil ich nach dem Fußball noch Bier trinken war. Ja, sie ist die Beste. 

Wir haben viel zu viel zu Essen bestellt und Kitchen Impossible geguckt. 

Die Beste ist endlich wieder da 

In diesem Sinne 

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25. Februar 2017
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Tagebuch, 25.02.2017

Heute war ein fauler Tag. Ich war nur einkaufen, habe bei Oma einen DVB-T2 Receiver angeschlossen, den ich dann auch bei mir zu Hause getestet habe und habe mir Essen gekocht.

Müde war ich den ganzen Tag.
Nachdem ich mich irgendwann um 10 Uhr aufraffen konnte endlich aufzustehen, bin ich erstmal zum Markt. Ich hatte mich entschieden heute Grützwurst zu kochen. Eines meiner Lieblingsessen. Grützwurst gebraten, dazu Kartoffelbrei und Apfelmus. Da ich noch nie Apfelmus selber gemacht habe, dachte ich mir, dass ich das mal machen sollte. Beim Apfelhöker auf dem Markt empfahl mir einen Boskop, den ich auch genommen hätte. Der ist genau diese Mischung aus süß und sauer, die es braucht. Ich bekam sogar noch einen oben drauf, nachdem ich bezahlt hatte, weil er mir empfahl Stücke im Apfelmus zu lassen. In einem Rezept hatte ich gelesen, dass man die Äpfel schälen und entkernen sollte, ich wollte sie aber mit Schale und Kernen kochen, da ich mir einbilde, dass so mehr Geschmack drin bleibt. Den einen oben drauf gelegten Apfel habe ich dann geschält und in kleinen Stücken gekocht. Herrje, Apfel wird sehr schnell gar. Das Ergebnis konnte sich auch sehen lassen.

Im Ganzen sah es dann so aus.

Lecker! Seelenessen.

Den Receiver für Oma habe ich heute getestet und für gut empfunden. Da Ende März die Umstellung auf DVB-T2 statt findet, muss ich langsam was tun. Die Empfehlung habe ich nicht im Internet bekommen, sondern beim Elektrohändler hier um die Ecke. Bei dem hat Oma, bei dem hat Opa, alle Elektro Geräte gekauft. Ihm wird vertraut und das tue ich auch. 99 Euro habe ich für einen Technisat Receiver bezahlt, bisher habe ich nicht gegoogelt, ob ich den irgendwo billiger bekommen hätte. Zumal er vorprogrammiert ist, wie meine Oma die Programme ordnen würde. Also warum noch versuchen irgendwie 10 Euro zu sparen. Ja, ich weiß, ich bin viel zu naiv für diese Welt.

Abends habe ich noch die Staffel Chef’s Table zu Ende geschaut, obwohl die Verurteilten im TV lief. Normalerweise bleibe ich immer an diesem Film hängen, weil er einfach zu gut ist. Aber der kommt eh noch mal im TV und die Staffel von Chef’s Table wollte zu Ende gesehen werden.

Morgen BU und am Abend ist die Beste endlich wieder zurück.

In diesem Sinne.

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24. Februar 2017
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Tagebuch, 24.02.2017 

Heute morgen war dann Nase und Hals dicht. Meine Chefin sagte gestern, nachdem ich ständig geniest habe, dass sie meinen Anruf am Freitag morgen erwartet. Sie war dann auch nicht überrascht. Also habe ich heute viel geschlafen um Montag wieder fit zu sein. Mein Besuch bei Victoria Hamburg fiel damit auch aus. Sonntag BU ist jetzt das Ziel. 

Da ich krank auch essen will, war ich kurz draußen und fand dann diese Nachricht. 

In einer Welt mit so vielen kalten Menschen, so vielen schlechten Menschen, hat mir das doch ein sehr wohliges Gefühl verursacht. Ich werde da dringend mal essen gehen und ordentlich Trinkgeld geben. 

Aus drölfzig und einer Sorge sind heute nur noch drölfzig übrig: Vaddern ist wieder zu Hause. Ein Stein fällt mir vom Herzen. Jetzt gilt es sich um alles weitere zu kümmern. 

Die Beste feiert fleißig Karneval in Köln, ich beneide sie. Sonntag ist sie wieder da, endlich. 

In diesem Sinne 

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23. Februar 2017
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Tagebuch, 23.02.2017

Die Nacht war wieder nicht gut. Das nervt so sehr.

Und dann diese dunklen Gedanken, ich bin so antriebslos, kann keinen Gedanken klar fassen. Seit gestern, seit Sonntag,  gibt es nicht viele Neuigkeiten, es gibt auch keine Verschlechterung der Situation. Dennoch fühlt es sich heute schwerer an als sonst. So überhaupt gar keinen Bock hätte ich ja auf ein Wiederauftreten der Depression. Ja, ich weiß, die ist schon länger wieder da, aber eben so unten irgendwo verborgen, wo sie nur selten nach oben kommt. Im Moment ist es aber schlimmer. Ich habe doch aber keine Zeit für so einen Scheiß.

Meine größte Angst ist, dass Vaddern nicht mehr aus dem Krankenhaus raus kommt. Ich glaube ich übertreibe und reagiere viel zu emotional, aber ich bekomme dieses Gefühl nicht weg. Es begleitet mich Tag und Nacht, ich versuche mich mit Arbeit, Podcast und anderer Zerstreuung abzulenken, es will einfach nicht weg.

Heute Abend war/ist der tkhh (ich habe den Beitrag vorgeschrieben, weil ich nicht weiß, wie lange ich bleiben werde). Da trifft man immer so tolle Menschen. Tolle Menschen lenken immer ab!

Habe ich schon geschrieben, dass mir die Beste fehlt? Tut sie. 

In diesem Sinne

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22. Februar 2017
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Tagebuch, 22.02.2017

Seit 4:44 Uhr wach und nur unregelmäßig geschlafen. Ich bin kurz davor chemische Hilfsmittel zu verwenden, so geht das nicht weiter. Ich habe noch entsprechende Tabletten, die helfen aber nicht zu gefährlich sind im Hause. Mal schauen wie die nächsten Tage so werden. 

Die Beste ist seit heute Vormittag zum Karneval nach Köln unterwegs, ich beneide sie. Letztes Jahr war mein erstes Mal Karneval und es hat mir sehr gut gefallen. Nächstes Jahr vielleicht. 

Am Abend stand dann die am Montag verschobene Podcast Aufnahme an. Einen sehr launigen Start in die neue Saison haben wir hinbekommen. Ich freue mich auf die neue Saison. Die Beste will auch mehr Baseball schauen, mal sehen wie es wird. 

Die Juniorette war so lieb und hat den Katzen zu Essen gegeben, da ich ja beschäftigt war. Hervorragende Erziehung. 

Dafür durfte Vaddern heute doch noch nicht aus dem Krankenhaus, was mich recht runter zieht. Ich weiß, wie unwohl er sich im Krankenhaus fühlt. 

Den Abend mit Chef’s Table ausklingen lassen. Ich hoffe auf mehr Schlaf. 

In diesem Sinne 

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21. Februar 2017
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Tagebuch, 21.02.2017

Dienstag ist der Juniorette Tag, normalerweise. Aber heute war sie krank, daher wurden alle Zeitpläne umgestossen. Sowas kommt immer wieder vor, da ist es gut, dass mein Arbeitgeber da sehr flexibel ist. 

Ich habe dann mit ihr Stadt Land Fluß gespielt und wir haben viel Spaß gehabt. Ihr ging es schon besser. Süß war, wie sie ihren Hausaufgaben hinterher telefoniert hat, das kann sie nicht vom Vater haben. 

Ich war bei ihr zu Hause, was mich zum Gast bei ihr macht, obwohl ich ihr Vater bin. Ich muß also fragen, was wo steht. Das ist komisch, aber okay. Immerhin habe ich schon vor ihr in der Wohnung gelebt, damals. Aber jetzt weiß sie alles, nicht mehr ich. 

Vor dem Tag war ja noch die Nacht. Leider bin ich schon um 5 Uhr wach gewesen und konnte nicht mehr einschlafen. Der Wecker war auf 6:45 Uhr gestellt und natürlich bin ich 5 Minuten vorher eingeschlafen. Das schafft mich. Auf der Arbeit war ich demnach auch nicht so konzentriert, bei einfachen Anfragen war ich genervt. Urlaub wäre mal was. Dauert aber leider nicht  

Es gab aber auch noch was anderes von mir zu lesen. Zum Thema Fußball wurde ich befragt und meine Sicht der Dinge geschildert. Ein Klick freut mich und vor allem auch den Autor des Beitrages. 

Ansonsten gab es nichts Neues. Keine Nachrichten sind auch… Ach ich wiederhole mich. 

Die Beste ist ab morgen in Köln, daher habe ich heute Abend noch mit ihr auf der Couch verbracht. 

In diesem Sinne

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20. Februar 2017
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Tagebuch, 20.02.2017 

Ein langer Tag. Da ich am Wochenende einen kleinen Patch live genommen habe, musste ich um 7:30 Uhr in der Firma sein. Sieben-Uhr-dreißig! Morgens! Gefühlt also mitten in der Nacht aufstehen und zur Arbeit. Immerhin habe ich bis kurz vorm Aufstehen schlafen können, gerädert war ich trotzdem 

Und obwohl ich heute so früh da war habe ich so überhaupt nichts geschafft. Ein paar Emails hier, ein paar Einträge da. Nicht mal eine Zeile Code konnte ich heute schreiben, obwohl ich Freitag so viel vorbereitet habe. 

Dann habe ich auch noch das regelmäßige Treffen mit Tim abgesagt, weil ich einfach zu kaputt war. Ausserdem wollten wir eine Folge Justbaseball aufnehmen, was wir dann aber verschieben mussten. Das macht mir dann ein schlechtes Gewissen, so oft sehe ich Tim dann ja auch nicht. Ach doof. 

Die Beste hat dann Wohlfühlessen gemacht: Frikadellen und Kartoffelsalat. (mit Mayo, was aber nicht heißt, dass der besser als mit ohne Mayo ist, hier im Internet muß man ja aufpassen, was man schreibt. Apfel, Ei und Saure Gurken waren noch drin. Und Zwiebeln in den Frikadellen, nehmt das!) 

Es war ansonsten ein ruhiger Tag, keine Neuigkeiten sind manchmal dann gute Neuigkeiten. Wobei es ja nur heißt, dass sich nichts verändert hat. Das ist dann gut und irgendwie ist mal ein wenig Ruhe im Kopf, weil es eben nichts Neues gibt. Das Alte ist schlimm genug. 

Auf der Couch dann Friends und die Beste im Arm. Wohlfühlen. 

In diesem Sinne 

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19. Februar 2017
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Tagebuch, 19.02.2017

Morgens aufgewacht, die Beste hat die Juniorette mit Pfannkuchen versorgt, ich habe mich nicht in der Lage gefühlt. Es war alles noch so wirr in meinem Kopf. Im Laufe des Tages habe ich ständig Dinge vergessen, die ich gerade noch machen wollte. Der Besuch im Krankenhaus stand an. 

Ich habe meinen Bruder abgeholt und wir sind zusammen los. Oh Mann, wie ich Krankenhäuser hasse. Der Geruch, die Geräusche, die vielen kranken Menschen. Ich hasse es und fühle mich so unwohl. 

Vaddern sah besser aus als ich erwartet hatte. Zu allem Überfluss ist er die Treppe runter gefallen, weswegen er jetzt da lag. Nichts gebrochen, nichts ernsthaft verletzt. 

Die Juniorette hat ihrem Opa mit ihrer Nichte zusammen ein Bild gemalt. Das fand ich schön. 

Wir haben über dies und das geredet, nichts wichtiges, wir waren auch nicht alleine im Zimmer, die Situation war nicht dazu geeignet, wie es jetzt weiter gehen wird. 

Ich hatte vorher wahnsinnig Angst. Diese ist ein wenig genommen, weil er nicht sterbenskrank aussah. Aber das ist ja das tükische daran. 

Es war ein schwerer Tag. Es wird nicht der letzte gewesen sein. 

Die Beste war noch beim Fußball, ich habe Kitchen Impossible geschaut. Ablenken halt. 

In diesem Sinne 

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18. Februar 2017
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Tagebuch, 18.02.2017 

Geredet, Geweint, Gegessen. 

Jeder weiß was, jeder sagt was. 

Mit Vaddern geredet hat bisher dann auch keiner.

Morgen. Und ich habe nicht irgendeine Ahnung, was ich fragen soll. Morgen muß ich es dann. Vielleicht geht es eben auch nur so… 

Es scheint alles geregelt zu sein, alles in Ordnung, alles geplant. Ich wußte es nicht, aber vielleicht war ich nie als Ansprechpartner gedacht. Was auch okay wäre, aber mich dann eben heute sprachlos zurück läßt. 

Und im Gespräch wirkt nichts geplant, nichts gewußt. Ich bin davon immer noch überbewältigt worden, so unvorbereitet getroffen. Ich kann, konnte heute zum Gespräch nicht viel beitragen, ausser in Tränen ersticketen Einsprüchen. Die alle zu emotional, zu von der Situation überwältigt waren… Er, mein Vater, hatte immer alles im Griff. Den ersten und den zweiten Krebs hat er besiegt, nicht an sich ran gelassen. Pah, da kann ja jeder kommen. 

Bisher habe ich kein einziges Wort mit gesprochen, eher über ihn. Morgen besuchen wir ihn, obwohl er es nicht will. Wir, ich, sind aber alt genug das selber zu entscheiden, wir sind selber Vater. 

Puh. Morgen dann. Kann mich nicht freuen, noch mich fürchten.

In diesem Sinne 

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