NedsBlog

Meine Sicht der Dinge

22. April 2017
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Tagebuch, 22.04.2017

Man wird ja nicht jünger.
Den halben Tag habe ich damit verbracht meinen Kater zu bejammern. Herrje, da muss in einem Bier gestern doch Alkohol drin gewesen sein.

Ich musste aber früh hoch, es steht doch das Update der produktiven Systeme an. Also morgens gleich ran. Um 22 Uhr bin ich immer noch dabei gewesen.

Dafür gab es heute Spargel mediterran. Eine tolle Alternative zum klassischem Spargel. Weißen und grünen Spargel in schöne Stücke schneiden, anbraten und mit Weißwein ablöschen. Einkochen lassen bis der Spargel gar ist. Am Ende dann Ziegenfrischkäse mit Rosmarin und Thymian unterheben, lecker! Wir haben grüne Bandnudeln dazu gegessen. Kann ich wirklich empfehlen.

Mehr war es dann heute auch nicht: Jammern, Arbeiten, Essen, Arbeiten.

Ein Bier zum Abschluß geht aber noch.

In diesem Sinne.

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20. April 2017
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Tagebuch, 20.04.2017

Ein sehr anstrengender Tag. Die Nacht, /acht war unruhig wie lange nicht, die Beste und ich schaukelten uns mit dem unruhig schlafen so hoch, dass ich zwischenzeitlich sehr ungehalten war und dann sogar freiwillig aufs Sofa gewechselt bin. Alles in allem waren es nicht viel mehr als 4 Stunden Schlaf. Anstrengend eben. 

Auf der Arbeit ging es dann weiter mit dem Ärger. Drei Wochen Testzeit gehen morgen zu Ende und, ja genau, heute fangen dann einige Fachbereiche auch mal mit dem Testen an. Hervorragend. Gleichzeitig musste ich noch offene Punkte am Telefon besprechen, das dauerte dann locker 90 Minuten und als ich aufgelegt hatte ging der Spaß erst los. Produktive Probleme, zwei Tage vor dem großen Patch Wochenende. Neee, danke, brauche ich dann nicht. 

Wenn ich das ganze nicht schon ein paar Jahre machen würde, wäre heute ein Tag gewesen, wo man umkippen würde. Gut, das Stechen im rechten Brustkorb habe ich dann einfach mal ignoriert, nach einem Tee ging es dann wieder. 

Zu Hause habe ich der Besten dann mehr Sorgen bereitet als Zuspruch geben können. Ein wahnsinnig beschissenes Gefühl. Bin zum Glück selbst dran Schuld, dann kann ich das immerhin mit mir selber ausmachen. Endet dann vermutlich in Selbsthass, aber hey, was will man mehr als Gefühle? 

Die restlichen Tage San Francisco hat hole ich sicher nach, ein Fazit 3 Jahre später wollte ich auch noch schreiben. Kommt alles. 

Nur heute nicht. Manchmal geht es dann nicht 

In diesem Sinne 

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18. April 2017
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Tagebuch, 18.04.2017

Heute dann also wieder Arbeiten. Puh, nach so einem Wochenende, einem langem Wochenende, bräuchte ich eher etwas Urlaub. Es war nicht viel Zeit heute, mein Bruder ist heute 40 geworden und wir wollten heute Abend noch vorbei fahren. 40 Jahre. Wahnsinn. Das heißt ja, dass ich 43 werde. Nun sind wir also beide über 40. Wahnsinn.
Ein schöner Abend im Kreise der Familie. Ich freue mich immer mehr auf den Sommerurlaub.

Der Nachtrag zu gestern:
Um 14 Uhr ging es zum Oddset Pokalspiel Barmbek-Uhlenhorst gegen Eintracht Norderstedt. Vor 704 Zuschauern verlor der Oberligist gegen den Regionalligist. Das ist schade und auch ein wenig enttäuschend. Das Spiel des Jahres für BU, Ostermontag 14 Uhr, okay, das Wetter versprach jetzt nicht so optimal zu werden, aber wieso bekommen es die Amateurvereine nicht hin mehr Leute ins Stadion zu locken? Sind es die Leute selber, die sich nicht aufraffen? Jedes blöde Testspiel bekommt im TV so viele Zuschauer, warum schaffen es dann nicht mehr Leute zum Amateurfußball?

Aber es ist wie es ist.
Zum Glück fand auch dieses Spiel zusammen mit lieben Menschen statt. wir standen zusammen und tranken (mal wieder) doch mehr als das eine geplante Bier. Den Glaskasten haben wir vermieden, aber in der Ampel ging der Tag dann zu Ende. Schön, wenn man so viele tolle Menschen kennt.

Das Osterwochenende haben wir mit Spargel und Kartoffeln ausklingen lassen. Wir mussten noch ein Bärlauchpesto und eine Mangold, Champignon, Gorgonzola Pfanne kochen, da wir weder Samstag noch Sonntag kochen konnten.

Es war ein tolles Wochenende, wir haben viel Zeit mit so vielen tollen Menschen verbracht.

In diesem Sinne

Am Tag 13 vor 3 Jahren ist mir dann klar geworden, dass ich unbedingt noch mal nach San Francisco fahren muss. Aber eigentlich war es mir schon vom ersten Tag an klar.

Tag 13. Golden Gate Park.

Erst um 14 Uhr bin ich aus dem Bett gekommen. Es war wohl doch sehr viel Whisky gestern abend. Ich habe dann Haferbrei gegessen, bevor ich in den Golden Gate Park aufbrach. Mir wurde empfohlen zum Japanischem Garten zu gehen. 7 Dollar Eintritt haben sich aber leider nicht so richtig gelohnt. Es war schön, aber nicht so besonders. Der Golden Gate Park an sich ist riesig, ich habe heute in den 3 Stunden vielleicht grad mal ein viertel davon gesehen. Das bedeutet doch, daß ich noch mal nach San Francisco muß!!!

Auf dem Weg nach Hause bin ich dann wieder ins Zoes, diesmal aber um einen Lamm-Burger zu essen. Der war richtig lecker! Der Barkeeper fragte mich allerdings, ob ich einen Jamison haben will, mein Gesicht ist dort wohl recht bekannt. Kein Wunder, war ich dort doch viele Abende um einen Whisky zu trinken.

Abends habe ich dann weiter House of Cards geschaut und versucht das Spiel der Giants gegen die Padres zu gucken. Aber die Internetverbindung hatte irgendwas gegen mich. Billy hat einen Freund eingeladen, die wollten was kochen. Ich bin auch herzlich eingeladen, aber ich weiß nicht, ob das nicht zu aufdringlich gewesen wäre.

Es war ein ruhiger Tag, ich wollte eigentlich Gabriel treffen, der arbeitet in einem Hotel beim Golden Gate Park. Das habe ich aber lieber gelassen, heute wollte ich mal niemanden sehen.

Das Ende des Urlaubs rückt immer näher und somit auch meine Rückkehr zum Schmerz. Ich freue mich auf Hamburg, habe aber trotzdem Angst vor Hamburg. Dort ist alles wieder so real, so da.

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18. April 2017
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Tagebuch, 17.04.2017

Hier der Nachtrag vom Sonntag:
Auch zu diesem Tag gibt es eigentlich viel zu erzählen, da ich aber gestern immer noch zu geschafft war nach dem Osterwochenende habe ich es einfach nicht geschafft noch Abends zu schreiben.

Am Sonntag waren wir unterwegs, haben sehr liebe Menschen nach dem Spiel des St. Adtteilverein auf „ein“ Bier getroffen. Ein Bier war es dann nicht: In der Domschänke gab es reichlich davon und es wurden Geschichten aus Bad Schwartau, Neumünster (Tierpark nicht Zoo!) und von sonstwoher ausgetauscht. Es war so richtig schön, auch wenn es um mich herum sehr zu viel falsche Farben gab. Die Farben sind egal, wenn die Menschen in Ordnung sind. Ein toller Anfang des noch folgenden Abends. Wir zogen dann weiter um was zu Essen zu uns zu nehmen. Ein kleiner Asiate an der Feldstraße hatte einen richtig leckeren Thai Eintopf. Gestärkt ging es dann in die Kneipe Zoo. Das war uns aber noch nicht genug, ging es dann in den Otzentreff.

Mit reichlich Bier im Körper also ab nach Hause, ein wundervoller Abend ging zu Ende. Mit tollen Menschen ist es aber auch leicht eine tolle Zeit zu verbringen.

In diesem Sinne

Vor drei Jahren ging es wieder gegen die Doders.

Tag 12. Dodgers @ Giants.

Nach der komatösen Nacht ging es gleich morgens früh hoch. Um 12:45 Uhr stand das nächste Spiel gegen die Dodgers an. Also hieß es: Fried Rice zum Frühstück. Der verträgt sich mit einem vom Alkohol geschwächtem Magen sehr gut.

Nach einer Cola bin ich dann wieder zu Bier gewechselt, Anchor Steam schmeckt richtig richtig gut!

Das Spiel haben wir dann leider verloren, aber die Serie 2-1 gewonnen.

Nach dem Spiel wollte ich gleich nach Hause, aber wurde mal wieder auf der Strasse angesprochen und auf Grund meines Crawford Trikots auf ein Shot und ein Bier eingeladen. Die Jugend nimmt mich also gerne auf, die waren alle 15 Jahre jünger als ich.

Ich bin dann thailändisch Essen gewesen und habe noch zwei Jamison in Zeos Bar getrunken. Zu Hause habe ich dann 3 Folgen House of Cards geguckt und weiter Jamison getrunken.

Alkohol hilft wenigstens kurzfristig. Aber meine Zeit so alleine, nüchtern, ist echt beschissen. Nur im AT&T Park kann ich meinen Kopf komplett abschalten. Ansonsten ist keine Besserung in Sicht.

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17. April 2017
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Tagebuch, 16.04.2017

Erstmal nur die Chronistenpflicht.
Über die letzten 2 Tage blogge ich auch noch. Hier also das Jahr 2014.

Tag 11. Lands End & Dodgers @ Giants.

Ich wollte mal wieder raus. Lands End wurde mir empfohlen. Das kann man sogar wörtlich nehmen, da endet Amerika nämlich und der pazifische Ozean fängt an. Also ist es so ein wenig das Ende. Aber es ist wunderschön, was so ein Ende ja auch manchmal sein kann.

Ich bin dort ca. 2 Stunden rum gelaufen und habe Fotos gemacht. Aber all diese Eindrücke alleine erleben, daß macht keinen Spaß. Und die Waschmaschine im Kopf läuft und läuft. Das tut nicht gut. Aber was soll ich machen? Noch mehr Alkohol trinken? Hey, ich versuche es echt!

Was immer hilft: Baseball im AT&T Park. Ich fühle mich dort so zu Hause. Im Moment sogar mehr zu Hause als im Volkspark. Auch im Volkspark wartet zu viel Schmerz auf mich.

Das Spiel war klasse, wir haben gewonnen. Beat LA! So soll es sein.

Ich saß in den Bleachers, dort gibt es die billigsten Karten und die lautesten Zuschauer. Da gefiel es mir bisher am besten, ich konnte den Outfielder Matt Kemp beschimpfen (ich war nicht der einzige!!!) und so richtig laut singen und klatschen. So gefällt mir Baseball am besten: Pöbeln und Bier trinken.

Abends habe ich dann noch Gabriel getroffen, wir hingen in einer Bar rum und unterhielten uns über Fußball, das Leben und den Rest. Gabriel ist ein klasse Typ, ich bin froh ihn kennen gelernt zu haben. Es floß wieder viel Bier und ich war sehr spät zu Hause. Die Nacht war dann natürlich komatös, was auch mal gut tut.

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15. April 2017
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Tagebuch, 15.04.2017

Der Tag heute war so toll.
Ihr könnt euch das nicht vorstellen. Die Beste ruft an und sagt, dass sie abgeholt werden möchte.
Wer bin ich, dass ich das nicht erfülle? Ernsthaft.

Wir sind dann zusammen hungrig los.
Waren dann beim Mälzer, sind wieder weg. Nicht unzufrieden, aber da kann ja jeder hin.

Wir waren dann beim Griechen um die Ecke. Mein erstes Fleischgericht habe ich dort gegessen. Es war so gut. So gut. Natürlich auch, weil die Beste an meiner Seite war und das gleiche empfunden hat.

Heute vor drei Jahren war mein erste Spiel gegen die Dodgers. Es War Jackies Day, nicht meiner.
In diesem Sinne

Tag 10, Dodgers vs. Giants.

Gott, ging es mir schlecht. Das lag bestimmt an der Mischung aus Schmerztabletten, Antidepressiva und zu viel Whisky. Ich bin erst um 13 Uhr aus dem Bett raus, vorher habe ich geschwitzt, auch wenn ich mich nur vom Bett ins Bad bewegt habe. Nach dem Essen ging es mir so schlecht, daß ich glatt noch mal zwei Stunden geschlafen habe.

Ich hoffe das war nur ein „Ausrutscher“, ich will doch unbedingt noch in den Golden Gate Park.

Zum Baseball hätte es fast nicht gereicht, aber es stand das erste Dodgers @ Giants Game an. Das kann ich doch nicht verpassen!
Diese Rivalität ist schon sehr alt. Es startete in New York. Die Brooklyn Dodgers waren das blue collar Team, die New York Giants das white collar Team. Man mochte sich von Anfang an nicht, es gab immer wieder Vorfälle zwischen den Fans und natürlich auch zwischen den Spielern. In den 50ern des letzten Jahrhunderts wollten die Dodgers dann ein neues Stadion haben, man konnte sich aber nicht mit der Stadt einigen und am Ende zog man nach Los Angeles um. Die Liga wollte die Rivalität aber unbedingt behalten, also zogen die Giants nach San Francisco um. Das geht auch nur in der MLB.

Die Rivalität lebt bis heute, die Spiele gegen die Dodgers sind für alle was besonderes, auch wenn man sich fast 20 Mal während der Saison sieht.

Es war aber auch Jackie Robinson Day. Jackie war der erste afro-amerikanische Spieler, der von einem MLB Team unter Vertrag genommen wurde: Von den Brooklyn Dodgers. Also noch mehr Wichtigkeit in diesem Spiel. An diesem Tag spielen alle Spieler mit der Rückennummer 42, Jackies Nummer. Ich kann nur jedem empfehlen, den Film „42“ zu schauen, auch wenn man nicht unbedingt ein Baseball Fan ist. Es lohnt sich!

Das Spiel war intensiv, LA ging früh in Führung und wir konnten erst im vorletztem Inning ausgleichen. Im 12. Inning schlug Hector Sanchez dann einen Walk-Off Single und die noch da gebliebenen Zuschauer flippten aus! So wie ich. Diese 12 Innings waren sehr gut für den Kopf und für die Seele, ich fühle mich einfach so wohl im Ballpark. Es gab ein zwei Innings, in der mein Kopf, meine Gedanken abschweiften. Ich habe meine Gummibänder vergessen :( Meine Therapeutin hat mir geraten ein Gummiband um das Handgelenk zu machen und immer wenn ich Gedanken habe, die mich runter ziehen das Gummi zu flitschen und den kleinen Schmerz zu nutzen, mich abzulenken. Das hätte gut geholfen, ich muß mir dringend eines besorgen.

Beat LA! Go Giants!

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14. April 2017
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Tagebuch, 14.04.2017

Falke hat verloren, so richtig weiß ich immer noch nicht warum. Wandsetal war nicht besser, cleverer halt. 

Schön war es trotzdem, wir haben unsere Jungs unterstützt, versucht zu trösten. Geschafft haben wir es nicht, die Enttäuschung ist zu groß gewesen. Aber dazu gibt es hoffentlich bald mehr an anderer Stelle. Falke Podcast in the making ;-) 

Abends gab es Forelle mit Bratkartoffeln und Tim. Tim hat einen Kuchen gebacken, lecker. Es war so schön, in der Küche sitzen, quatschen, trinken essen. Hach. 

In diesem Sinne
Hier dann die zwei Tage von vor drei Jahren

Tag 8. Bernal Hights.

Morgens um 8 Uhr einen Podcast aufnehmen ist nicht leicht, wenn der Abend wieder mal mit viel Bier geendet hat. Aber mir ist justbaseball ans Herz gewachsen und ich wollte erzählen, wie toll der AT&T Park ist. Also hieß es die Stimme auf Vordermann zu bringen und dann 2 Stunden über Baseball zu reden.

Danach habe ich mich aber gleich wieder ins Bett gelegt, ich bin keine 30 mehr, der Abend war doch sehr anstrengend und die Erholung braucht im Alter seine Zeit.

Und um ehrlich zu sein, ich wollte nicht alleine in San Francisco rumwandern, es tut mir einfach nicht gut. Der Kopf schaltet sich dann einfach nicht aus. Also habe ich Billy gefragt, ob er mitkommen will, da ich weiß, daß er mit Kennendy täglich einen langen Spaziergang macht. Also spazierten wir zum Bernal Heights Park und ich konnte einige Fotos schießen. Ein toller Blick auf San Francisco!

Zu Hause habe ich mich dann erst mal ausgeruht, 2 Stunden durch die Hügel wandern ist anstrengend!

Abends bin ich dann Essen gegangen. Alleine. Wie ich das hasse, aber Essen muß man ja irgendwann mal. Ich war im Jasmin Tea House Essen, hatte Shrimp Dumplings (sehr lecker!) als Vorspeise und einen Topf mit allem zur Hauptspeise. Das Essen war wahnsinnig lecker. Zum Glück hatte ich noch was im Feedreader zu lesen. So alleine essen gehen ist einfach nichts für mich.

Auf dem Weg nach Hause mußte ich dann irgendwo in eine Bar gehen, meine Verdauung ließ keinen 30 Minuten Rückweg ohne Toilette zu. Vielleicht sollte ich das mit dem Essen ganz lassen…

Ich bin also in irgendeine Bar und habe mir ein Jamison bestellt. Straight. Das wollte ich immer mal machen, in eine Bar gehen, ein Whisky bestellen und einfach da sitzen. Es wurden dann drei und die Barfrau gab mir noch ein Wasser, sie meinte ich sehe schon ziemlich fertig aus. War ich auch, hatte ich doch zu Hause schon 4 Bier und eine kleine Flasche Crown Royal. Helfen tut das alles nicht. Aber es lindert den Schmerz. Für eine kurze Zeit.

Tag 9. Golden Gate Bridge

Es fällt mir echt schwer, mich alleine zu was zu motivieren. Ich wollte, nein ich mußte ja zur Golden Gate Bridge, es sollten doch Fotos gemacht werden.

Aber erstmal ging es darum, Frühstück zu finden. Ich liege zumeist lange im Bett, bewegungslos. Ich habe im Moment keinen Hunger, daher ist es nicht so schlimm, wenn ich morgens nicht gleich was Esse. ich wollte aber nun wirklich mal Eggs & Bacon essen. Daher yelp gefragt, was in der Nähe The Old Clam House empfohlen hat. Der Weg war zwar etwas länger, aber es ging nicht durch die Hügel. Immerhin. Ich fange im Moment nach 5 Metern an zu schwitzen, daß ist echt scheiße.

Das Frühstück war sehr lecker aber der Weg hatte mich tatsächlich so geschafft, daß ich erstmal eine Stunde geschlafen habe.

Nachmittags bin ich dann aber endlich los Richtung Golden Gate Bridge. Und es hat sich echt gelohnt. Dumm nur, daß ich lediglich ein kurzärmeliges Hemd an hatte. Nach 15 Minuten habe ich so gefroren, daß ich mir im Souvenir Shop erstmal einen Hoodie gekauft habe. Ohne den wäre ich auch nie zu Fuß über die Brücke gelaufen.

Sie ist eine Schönheit, ich habe mich gleich in sie verliebt. Es waren die üblichen Wolken da, ich muß noch mal zu ihr, wenn die Sonne am höchsten steht, damit ich sie vielleicht mal klar aufs Foto bekomme.

Ich habe während des Spaziergangs mindestens dreimal „Mein Hamburg lieb ich sehr“ gesungen. Das muß einfach raus. Ja, ich kann mir vorstellen hier zu bleiben, weil mir die Stadt so gefällt. Aber ich kann Hamburg doch so schwer im Stich lassen, auch wenn dort der Schmerz wieder auf mich wartet

Es war dann schon reichlich spät, ich bin dann in den Mission District um was zu Essen. Danach landete ich wieder im Zoes, wo ich in Ruhe meinen Whisky trinken konnte.

Das war mein Tag. Langweilig und wunderschön.

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13. April 2017
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Tagebuch, 13.04.2017 

Heute gibt es keine Vergangenheit, keine Sorgen, keine Ängste 

Heute nervt die Arbeit nicht, heute ist das Wetter egal. 

Heute ist (war, je nachdem, wann ihr dies lest) Fußball. Falke spielt, die Zweite Mannschaft kann ins Halbfinale des Holsten Pokal einziehen. 

Ich freue mich, bin aufgeregt, nervös und zuversichtlich, wie man es halt vor einem wichtigen Spiel ist als Fan. 

In diesem Sinne. 

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