NedsBlog

Meine Sicht der Dinge

2. Dezember 2016
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Tagebuch, 02.12.2016

Was eine Woche. Auf der Arbeit ging es drunter und drüber, jeder Tag brachte eine neue Baustelle. Immerhin habe ich gegen Feierabend noch ein Thema angefangen, was richtig Spaß macht und vor allem bei der Umsetzung der Firma Geld spart. So kommt man sich nicht mehr ganz so unnötig vor.

Abends dann noch Oma bis zum nächsten Jahr verabschiedet. Sie fährt zu meinem Onkel nach Franken über Weihnachten und Neujahr.
Das ist sehr sehr komisch, die letzten 5 Jahre habe ich Heiligabend immer mit Oma zusammen verbracht. Ich habe für uns gekocht (es gab immer ein Risotto, mal Safran, mal Steinpilz, mal klassisch) und wir haben zusammen den Abend verbracht. Das fällt jetzt weg und es schmerzt irgendwie. Es klingt echt blöd, aber mit über 90 könnte es dann eben auch das letzte Mal sein, dass ich sie gesehen habe. Schlimme Gedanken. Aber so ist es eben.

Oma ist in Hamburg die meiste Zeit des Tages alleine. Sie kann gut alleine sein, aber ich glaube Gesellschaft würde ihr sehr gut tun. Bei meinem Onkel hat sie dies. Das ist nun mal so, auch wenn ich das Gefühl habe, dass mir Oma weg genommen wird. Jetzt gehe ich sehr viele Wochen lang Abends direkt nach Hause. Das wird sehr komisch werden.

Abgelenkt habe ich mich dann beim Fußball. Unsere zweite Mannschaft hat das letzte Hinrundenspiel bestritten. Standesgemäß siebennull gewonnen. Es war teilweise eine Augenweide.
Highlight war neben dem Chili (mit unterschiedlich scharfen Soßen, sehr geil) der Schiedsrichter, der ein großteil des Spiels die Hände in der Tasche hatte. Das war jetzt nicht schlimm, das Spiel lief auch ohne ihn, aber das ist schon ein sehr merkwürdiger Anblick.

Morgen dann mal im Namen des Vereines unterwegs, den Ruf wieder glatt bügeln. Bekomme ich mit meiner charmanten Art sicher gut hin ;-)

Hier lesen doch sicher ein paar Hamburger mit: Kennt ihr jemand, der jemanden kennt, der ein wenig Endlospapier für mich hat? Sowas für einen Nadeldrucker von früher. Das würde mir sehr helfen. Danke vorab.

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1. Dezember 2016
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Tagebuch, 01.12.2016

Die Juniorette hat heute morgen bis 6:30 Uhr geschlafen.
Da klingelt immer mein Wecker, wenn die Juniorette bei mir ist.
Wenn die Juniorette sonst wach wird, ist es irgendwas vor 6 Uhr.

Heute morgen sind wir uns also beide schlaftrunkend um 6:30 Uhr auf dem Flur begegnet. Die eine Seite super stolz so lange geschlafen zu haben, die andere Seite gerade wach geworden und um diese Uhrzeit zwar ansprechbar aber nicht unbedingt der Frühling in Person. Juniorette und ich haben die Situation aber gut gelöst.

Das beste war aber, dass sie echt total vergessen hat, dass sie die erste Tür ihres Adventskalenders hat öffnen können. Sie hat das total vergessen. Hach.

Gerade sitze ich übrigens hier und überlege, wie ich meine Darm Geschichten hier anbringe. Mir fehlt dazu tatsächlich das schriftstellerische Vermögen dazu, aber eigentlich würde ich darüber sehr gerne mal schreiben. Warum ich so lange auf Toilette sitze, warum ich eben nicht wie alle anderen mal 2 Tage woanders bin, warum es so ein Problem ist.

Es ist eben kein „lustiges“ Thema. Es ist aber ein Thema, was mich schon immer begleitet. Aber, wie gesagt, irgendwann einmal.

Ach, doof, so will man dann den Beitrag auch nicht enden lassen.
Ich hatte einen sehr schönen Abend, habe mit meinem Onkel und der Besten über dies und das geredet. Oma wollte mir drölf mal mein Weihnachtsgeschenk übergeben, dabei sehe ich sie erst morgen vor Weihnachten das letzte Mal. Ich hatte ob der Arbeit, ob allem Streß, heute echt schön viel Zeit mit der Besten und damit auch mit mir.

In diesem Sinne

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30. November 2016
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Tagebuch, 30.11.2016

Heute ist der letzte Tag vor der Vorweihnachtszeit. So fühlt es sich gerade an.
Die Beste hat die Wohnung feierlich dekoriert.
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Es gehört wohl dazu, mir bedeutet das aber nicht so viel. In meinen Single Wohnungen gab es sowas wie Dekoration nicht. Ein Bild an der Wand, meine Caps im Flur, das war es dann auch.
Wenn man aber ehrlich ist: Es ist schon schön. Im Dunkeln leuchten ein paar Kerzen, der Duft von Tanne, Wachs und weihnachtlichen Gewürzen liegt in der Luft. Ja, das gefällt schon.

Der Tag auf der Arbeit war wieder viel zu wild. Mir fehlt im Moment die Struktur, ein Plan. Aber Erkenntnis ist der erste Schritt, ich beginne gerade wieder Struktur rein zu bringen. Das wird wohl aber noch bis Ende Januar dauern.

Abends noch ein paar Folgen Friends bei Netflix geguckt. Das ist alles schon sehr lange her. Herrje, werde ich alt? Ja, werde ich.

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29. November 2016
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Tagebuch, 29.11.2016

Dienstag ist der Juniorette Abholtag.

Deswegen hat der Tag eine eingespielte Routine. Um 16:25 Uhr mache ich Feierabend, bin dann kurz vor 5 an der Schule. Dort gibt es nach einer kurzen, aber herzlichen, Umarmung die erste, immer wiederkehrende Frage: Was hast du mir mitgebracht? Es ist dann das Brötchen, Croissant, Bagel, etc. gemeint, welches ich am Dienstag immer mitbringe. Nachdem diese Frage geklärt ist, muß ich beichten, dass wir einkaufen gehen werden. Es folgt dann der übliche Vorwurf, dass man doch wenigstens einmal am Dienstag nicht einkaufen gehen könnte, weil es gerade das schlimmste auf der Welt ist, einkaufen zu gehen.

Das klingt sehr monoton. So ist das aber gar nicht gemeint. Es ist eben Alltag. Schöner Alltag.

Heute morgen habe ich eine neue Folge Textilvergehen in meiner Podcast App runter geladen. Egal, welchen Podcast ich vorher gehört habe, wenn eine neue Textilvergehen Folge da ist, wird diese sofort gehört. Der Podcast ist einer der ersten, die ich regelmässig gehört habe. Ich überlege gerade, ich kenne sogar alle Protagonisten persönlich. Das macht diesen Podcast so warm für mich, weil ich mit der Stimme eben auch die jeweilige Person verbinden kann. Aber neben dieser persönlcihen Bindung finde ich es sehr interessant, wie sich der Verein Union Berlin entwickelt. Nicht nur sportlich, sondern vor allem auch wie die Mitbestimmung der Mitglieder trotz des wachsenden Erfolges weiter aufrecht erhalten werden kann. Das ist ein sehr hohes Gut, Mitbestimmung. Irgendwann wird das auffallen und wichtig sein. Irgendwann. Denke ich. Hoffentlich.

Sonst war erneut nicht viel. Ich bin so wahnsinnig urlaubsreif, nach Weihnachten warten freie Tage auf mich. Die werden gut tun.

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28. November 2016
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Tagebuch, 28.11.2016

Als ich anfing hier jeden Tag was zu schreiben, war ich gespannt, wie lange ich das durchhalte und vor allem: Was soll ich schreiben.
Mein Leben ist echt nicht spannend, es passieren nur normale Dinge. Ich bin mittlerweile Fan eines Vereines in der Kreisliga 2, die Dinge die da passieren, sind tatsächlich für Aussenstehende recht uninteressant. Zumal man das erlebte auch schwer vermitteln kann, ausser man ist mal dabei. Fußballtaktik ist da auch nicht viel vorhanden. Wobei: Ich finde es schade, wie wenig der unterklassige Fußball Beachtung findet, denn das Niveau ist nicht immer so schlecht, wie man das vermutet. Aber so richtig was neues, spannendes, sieht man da natürlich nicht.

Ansonsten gehe ich halt zur Arbeit und Abends wieder nach Hause. Selbst die Juniorette ist nicht so lustig wie andere Kinder und produziert nicht am laufenden Band tolle und lustige Sprüche. Trotzdem macht mir das unheimlich Spaß, weil ich tatsächlich sehr häufig Feedback auf meine Beiträge bekomme. Darüber freue mich wahnsinnig, riesig und das motiviert echt. Vielen Dank auf diesem Weg für deine Email Jasper!

Heute Abend hatte ich fast vergessen zu bloggen, weil es auch schon spät ist, der Tag fing früh an und die Nachwehen der Updates am Wochenende habe ich den ganzen Tag zu spüren bekommen.

Dieses früh Aufstehen ging früher (haha!) auch tatsächlich besser: Der Wecker klingelte, ich bin hoch, habe mich gewaschen bzw. geduscht, ein Brot zwischen die Kiefer geschoben und ab ging es.
Heute morgen klingelte der Wecker um 6 Uhr, aufgestanden bin ich um 6:20 Uhr. Das hat zeitlich noch gereicht um vor 7:30 Uhr im Büro zu seine, aber es hat mich sehr geschafft. Ich bin dann eher der 7:30 / 7:45 Uhr Aufsteher. Nach 7 Uhr Aufstehen ist psychologisch sehr wichtig für mich, ich denke dann immer, ich kann richtig lange ausschlafen.

Ich höre jetzt zum Einschlafen den Rest der letzten Gästeliste Geisterbahn Folge. Ein Podcast, den ich über den Rasenfunk entdeckt habe. Das ist doch eine gute Idee, immer mal schreiben, welche Podcast ich höre, vielleicht ist was dabei, was euren Geschmack auch trifft.

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27. November 2016
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Tagebuch, 27.11.2016

Ein ruhiger, schöner Tag.
Mit der besten bei gutem Wetter im Stadtpark spazieren gewesen, wir haben 3 Stunden lang Pokemon gejagt.

Vorher hatte ich schon eine dicke Rippe gekocht. Es sollte eine Erbsensuppe geben. Zu der leckeren Brühe dann noch Erbsen und am Ende Sellerie, Porree und Karotten rein, Mettenden dazu, wow! Das war/ist super lecker.

Sonst ist nicht viel gewesen.
Die Niederlage von Falke hat mich noch weiter beschäftigt, aber jetzt ist erstmal Winterpause. Es kommen dann hoffentlich einige Verletzte wieder zurück und es fallen dann auch mal Tore für uns. Die Aufstiegsregel in die Bezirksliga ist knallhart, nur die Erstplatzierten gehen hoch. Da müssen wir uns in unserer Staffel ordentlich strecken.

Die Woche startet morgen sehr früh, deswegen geht es jetzt auch früh ins Bett.

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26. November 2016
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Tagebuch, 26.11.2016

Falke hat verloreren. Ich bin recht betrunken nach Hause, weil das Auswärtsspiel bei mir um die Ecke war.
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Ich bin so betrunken/sauer/enttäuscht ob des Ergebnis.

Die Winterpause kommt genau zur rechten Zeit, es braucht jetzt Zeit und Ruhe.
Ich bin volltrunken nach Hause gekommen, Oma und die Beste haben mich schlussendlich nach Hause gebracht.

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25. November 2016
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Tagebuch, 25.11.2016

Pickepacke voller Tag, womit anfangen?

Auf der Arbeit (bei der Arbeit) war heute der letzte Tag der Testwochen und es ist wie immer: Trotz 2 Wochen Testzeitraum wird wann angefangen? Richtig, am letzten Tag! Da werden dir Dinger um die Ohren geworfen, das glaubt man nicht. Ja, das klingt sehr dramatisch, aber das ist es nicht. Wenn am Montag das/die System/e nicht laufen werden dennoch alle Patienten versorgt und niemand stirbt. Das erkennen aber die Mitarbeiter in den Abteilungen nicht so an, sondern wenn dann die Exceltabelle plötzlich 3 Zellen weniger groß ist, dann stirbt! morgen! ALLES! Ja, auch das ist übertrieben, aber wenn ich teilweise Fehlermeldungen bekomme, dann schüttel ich schon den Kopf. Es geht in der Firma, in der ich arbeite, primär um das Geldverdienen. Wenn morgen alles kaputt ist, wird kein Mensch sterben. Und selbst die Kunden, die bei uns Lebenserhaltende Geräte haben, haben Ersatz da und es hängt nichts vom Business Warehouse Revenue Cube ab. Ne, da bin ich zum Glück ruhig genug um diese Hektik einzuordnen.

Um 18:15 Uhr habe ich dann auch einfach aufgehört zu programmieren und dem Fachbereich gesagt, dass der Change eben nicht an diesem Wochenende live gehen wird. Wenn alles gut läuft, wird es dann das nächste Wochenende. Und auch das werden alle überleben.

Oh, heute morgen bin ich gefühlt frisch wie der junge Frühling aus dem Bett aufgestanden! Die Beste hat mein schmerzhaftes Bein am Abend noch mit Schmerzsalbe eingerieben, um ein Uhr Nachts bin ich ob der Schmerzen hoch und habe eine Ibu600 eingeworfen, weshalb ich etwas agiler aufstehen konnte. Das war schon sehr okay, weil ich nicht mehr so hilflos/beweglos war. Jetzt gerade bin ich auch wieder mit der Salbe eingerieben ins Bett geschickt worden. Ja, die Beste kümmert sich richtig gut um micht. Ich bin weiterhin/immernoch sehr erfreut, dass sie bei mir bleibt und mich erträgt.

Die Beste ist eh grossartig. Hat mal eben eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Wenn also jemand am 09.12. nichts vor hat, dann könnte mann ja… Ich werde da weiter Werbung für machen.

Lange Vorrede. Ich sollte nun was zu Opa schreiben, weil sich sein Todestag heute zum vierten Mal jährt.
Ich trage meinen Opa immer bei mir.
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Diesen Öffner hat Opa mir schon lange vor seinem Tod in meine Hände gegeben. Er war an dem Schlüsselbund dran, der den Schuppen im Innenhof aufschliessen kann. Weil Opa irgendwann nicht mehr in den Schuppen gehen konnte. Dort wo alle Maschinen, alles Werkzeug, die Kisten Holsten Edel gelagert wurden. Da wo Opa sein (mittlerweile mein) Auto geparkt hat. Dort wo wir als Kinder Nägel in irgendwas reinschlagen konnten, wo NDR Welle Nord lief während er gedrechselt hat.

Opa war schon lange vor seinem Tod ans Bett gefesselt, konnte nicht mehr aufstehen. Ich war mehrere Jahre jeden Tag bei ihm am Bett. Habe manchmal nur Hallo gesagt, oft aber nur kurz seine Lage im Bett gerichtet. Ich bin sein Auto gefahren, habe in seinem Schuppen sein Auto geparkt. Es war schon mein Auto, er konnte nicht mehr fahren, er war eben schon eigentlich auf dem Sprung dahin, wo er jetzt schon seit 4 Jahren ist. Oma hat mir oft schon gesagt, ich könne den Öffner nun von seinem Schlüsselbund an meins machen, das versteht Opa schon. Ich konnte das aber nicht, es war doch sein Öffner und sein Schlüsselbund.

Als ich den Anruf erhielt, dass Opa gestorben ist, habe ich tatsächlich als erstes den Flaschenöffner an mein Schlüsselbund angehängt. Es war nun meiner, nicht mehr Opas. Und ich denke jedesmal an Opa, wenn ich mit dem Öffner ein Bier aufmache. Er ist eben immer bei mir. Das liest sich alles gerade sehr traurig, ist aber gar nicht so gemeint.

Wir saßen heute abend etwas länger bei Oma, was aber nicht dem Tag geschuldet war. Es ergab sich eben so. Natürlich haben Oma und ich der Besten Geschichten über Opa erzählt, aber es gab noch genug andere Geschichten zu erzählen. Eines war die Doku über den wilden Hamburgen Osten, aber darüber lasse ich mich ein anderes Mal aus.

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24. November 2016
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Tagebuch, 24.11.2016

Was ein Tag. Fing mit einer recht bescheidenen Nacht an. Mein Oberschenkel schmerzt mittlerweile so stark, dass ich von den Schmerzen nachts immer wach geworden bin. Und keine Position gefunden, in der es sich besser anfühlte. Der Weg zur Arbeit war dann doppelt so lange, weil ich einfach nicht schnell gehen konnte. Im Auto wurde es dann auch nicht besser, weil es das rechte Bein ist. Bremsen war Schmerz. Aber ich fahre dann immer vorausschauend, bin ich durch meine Rücken ja gewohnt. Oder eben durch den Schmerz durch atmen. Das hilft auch manchmal.

Heute Abend war es wieder so weit: Ich habe gefragt, ob ich mal einen Tag ohne Schmerzen bekomme. Wo mal nichts ist. Ich will nicht so beweglich wie vor 10, 20, 30 Jahren sein, ich will einfach mal ohne Schmerzen sein. Aufwachen, aufstehen und gut. Vor allem geht es mir im Vergleich zu anderen richtig gut, ich weiß nicht, wie es zum Beispiel Schmerzpatienten aushalten. Wobei ich mittlerweile gelernt habe mit meinen Schmerzen mich zu arrangieren. Dann dauert es eben, bis ich aufstehen kann, muß mich dann eben nochmal hinlegen, wenn es im Lendenwirbelbereich wieder verkrampft. Irgendwie bekommt man es ja doch wieder hin.

Normalerweise wäre ich heute zum #tkhh gegangen, einem Treffpunkt für Twitterer aus Hamburg, die in der Regel einen Bezug zum Fußball haben. Ich bin traurig, wenn ich keine Zeit dafür habe, weil es dort viele tolle Menschen gibt. Und viele tolle Menschen tun mir richtig gut. Die Reaktionen auf meine Beiträge sind zum Beispiel auch so ein „gut tun“ Ding. Und mir wurde von professioneller Seite geraten, Dinge zu tun, die mir gut tun. Danke an alle, die mir ein Feedback geben.

Abends auf der Couch mit der Besten noch eine Dokumentation über eine Schiffsreise in die Antarktis geschaut. Das waren tolle Bilder, aber leider nicht in HD. Mein TV kann kein DVB-T2 und ich hasse es, wenn ich achtausend Geräte anschliessen muss um Fernsehen zu gucken. Die Bilder haben mich trotzdem fasziniert und ich wäre gerne mal auf einem Schiff in die Antarktis. Allerdings schreckt der Preis dann doch eher ab und mein Plan alle Baseballstadien in den USA zu besuchen steht auch erst bei 7 besuchten (San Francisco, Miami, Milwaukee und je 2 Mal New York und Chicago). Schön, wenn man Pläne für die Zukunft hat und einem die Zukunft nicht einfach egal ist. Ein tolles Gefühl.

Nun der Versuche eine Nacht mal zu schlafen, schnell noch einen Gute Nacht Whiskey und dann ab ins Bett.

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23. November 2016
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Tagebuch, 23.11.2016

Auf der Arbeit ein so unglaublich beschissenen Tag erlebt. Wahnsinn.
Mittwochs bin ich mittlerweile immer in unsere Zentrale um mich mit dem Fachbereich direkt abzusprechen, offene Punkte abzuarbeiten und Dinge zu diskutieren. Heute war es aber so, dass entweder mein oder sein Telefon ständig geklingelt hat. Ständig. Und dann 8 Dinge auf ein Mal, weil ich eben mal in der Hauptzentrale bin.

Ich merke, dass mir das nicht mehr so leicht fällt, ich mache Fehler, wenn ich nicht eine Sache zu Ende mache, bevor ich die nächste beginne. Das war mal anders, vor 10 Jahren habe ich teilweise 3 Projekte gleichtzeitig bearbeitet, zur Zufriedenheit aller.
Es ist völlig okay, dass ich älter werden, ich habe an sich kein Problem damit. Heute ist mir dies aber sehr bewußt geworden. Zum Glück ist der Druck nicht groß, Dinge die ich heute nicht schaffe, mache ich dann eben morgen.

Da die Juniorette heute gleich zusammen in die Wohnung mit der Besten ist, konnte ich heute etwas länger mit Oma zusammen sitzen. Sie wird immer tüddeliger. Ich war am Montag im Keller und hatte danach vergessen meiner Mutter mitzuteilen, dass kein Klopapier mehr im Keller vorrätig ist. Meine Oma hat immer 48.321 Rollen Klopapier gelagert, weil man ja nicht weiß. Also habe ich heute meine Mutter von meiner Oma aus angerufen, um ihr zu sagen, dass kein Klopapier mehr im Keller ist. In der Toilette ist natürlich noch genug, aber das wußte ich nicht. Also eigentlich alles kein Problem. In den 45 Minuten, in der ich bei Oma war, wurde mindestens 7 mal nachgefragt, warum meine Mutter angerufen hat, was sie genau wollte (ich hatte sie allerdings angerufen) und auf die Toilettenpapierantwort wurde jedesmal nachgefragt, ob noch genug da ist.

Mir macht es tatsächlich nichts aus. Ich höre in einer Woche mindestens 2 Mal die Geschichte, dass San Francisco so eine tolle Stadt ist, dass es damals die einzige Stadt war, in der sie ohne Verwandte war, dass es so toll war… Mir macht das nichts aus, ich höre es immer wieder gerne. Weil ich das Leuchten in ihren Augen so mag, wie emotional sie dabei ist. Die Reise ist übrigens länger her als ich alt bin. Und ich bin 42.

Ich versuche jede Minute mit ihr zu genießen, warum soll ich mich darüber aufregen, dass sie Dinge doppelt und dreifach erzählt. Wobei es das Gerücht gibt, dass ich Dinge auch mehrfach erzähle, glaube ich aber nicht so recht dran.

Abends mit der Juniorette Lego gebaut. Wobei ich eher Steine gesucht und die Juniorette gebaut hat. Aber wie entspanned ist es bitte, Legosteine zu suchen. Mein Kopf ist danach richtig frei gepustet und ich suche so lange, bis ich den benötigten Stein gefunden habe.
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Ich habe alle Steine gefunden und habe die Juniorette später als sonst ins Bett gesteckt, weil ich einfach die Zeit vergessen habe. Wir haben die Zeit vergessen.

Die Kommunikation ist aber mit diesen neuartigen Steinen schwierig, wie heißt denn so ein Stein?
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Hui, ich dachte eigentlich, heute war nichts los und ich muß die Kastration der Kater als Thema hier aufnehmen. Brauchte ich aber nicht.

In diesem Sinne

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