NedsBlog

Meine Sicht der Dinge

27. Januar 2019
von nedfuller
1 Kommentar

Tagebuch, 27.01.2019. 1000 Fragen

Es sollte hier wieder mehr passieren. Es sind immer noch so viele Dinge in meinem Kopf. Vielleicht werden diese auch irgendwann hier stehen.

So lange werde ich einfach Fragen beantworten. Das habe ich mir nicht ausgedacht, sondern bei Isabelle und Anke abgeschaut. So lange ich mich also nicht mit mir selber beschäftige, versuche ich diese Fragen zu beantworten.

1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal gemacht?

Am 27.11.2017 habe ich mich zur Wahl ins Präsidium bei meinem Verein gestellt und bin gewählt worden. Seit dem mache ich sehr viele Dinge zum ersten Mal. Es ist aufregend, irritierend, spannend, anstrengend und es bringt mich selber weiter. Aber vor allem gibt es so viel Neues zum ersten mal zu erleben, ich hätte nicht gedacht, dass ich so etwas noch mal empfinde.
Es fühlt sich so richtig an.

2. Mit wem verstehst du dich am besten?

Saskia. Klingt jetzt kitschig, ich weiß, es ist aber so.
Im Moment pflege ich meine Freundschaften nicht so, wie ich es tun sollte. Aber selbst dann wäre meine Antwort nicht anders ausgefallen. Sie versteht mich, das ist so viel wert.

3. Worauf verwendest du viel Zeit?

Auf den HFC Falke. Wir hatten das Thema gerade bei unserer Klausurtagung im Präsidium: Rational kann ich die Zeit gar nicht gegenüber mir verantworten, die ich für den Verein aufwende. Aber emotional kann ich das sofort erklären und es ist so wertvoll und wichtig.

4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen?

Mein Lieblingswitz. Den erzähle ich immer gerne wieder. Leider lachen nicht alle darüber und er ist auch nicht von mir, ich habe ihn vom Vater eines Freundes aus Düsseldorf. Sprecht mich gerne an, ich erzähle ihn sehr sehr gerne.

Das letzte Mal so gelacht, dass ich nicht mehr atmen konnte, habe ich bei diesem Video: https://twitter.com/holdmyale/status/1068202682467475457

5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst?

Nein.

Ja.

Nein, wenn es einfach traurig oder bewegend ist. Ich bin in ein emotionaler Mensch, weine recht schnell. Das macht mir auch überhaupt nicht aus.
Ja, wenn ich mich schlecht fühle in der Gegenwart von anderen Menschen, die mich eventuell sogar gerade dazu gebracht haben zu weinen. Das würde ich dann gerne abstellen und einfach gehen bzw. die Schultern durchdrücken und mir nichts anmerken lassen. Es ist aber nicht so, schade.

6. Woraus besteht dein Frühstück?

Brot oder ein Brötchen in der Woche, am Wochenende gerne auch mal Rührei und was drumherum.
Ich habe Obstsalat oder auch Müsli probiert, das hilft mir aber nicht. Ich fühle mich danach immer noch hungrig. Ich weiß, dass ist nur im Kopf, aber mittlerweile bin ich zu alt um mich selber zu belügen. Also gibt es weiter Brot oder ein Brötchen.

7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben?

Heute sogar zwei: Die Juniorette war da. Also ein Begrüßungs- und ein Abschiedskuss. Nachher kommt die Beste wieder, da wird es auch noch den ein oder anderen Kuß geben.

8. In welchem Punkt gleichst du deiner Mutter?

Ich bin ängstlich und leicht zu verunsichern. Ich glaube, dass ich das von meiner Mum geerbt habe.
Mittlerweile kann ich damit recht gut umgehen, liegt vermutlich aber auch daran, dass ich mich da einfach ignoriere. Man muss sich ja nicht um alles kümmern.

9. Was machst du morgens als Erstes?

Duschen wenn die Juniorette nicht da ist, wenn sie da ist mache ich erst ihr Schulbrot und gehe danach Duschen.

10. Kannst du gut vorlesen?

Ich habe es immer versucht und ich habe es geliebt der Juniorette vorzulesen. Mehr noch habe ich es geliebt ihr Geschichten vorzuspielen, mit den Händen als Figuren. Das war sehr schön. Mittlerweile ist die Juniorette so alt, dass Vorlesen keine Rolle mehr spielt.

11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt?

Ich weiß, dass er noch ziemlich lange zu uns gekommen ist. Das mag auch daran liegen, dass mein Bruder 3 Jahre jünger als ich ist. Ich mochte den Weihnachtsmann, der hat Geschenke gebracht. Ich finde diese Naivität immer noch toll, mag es mit Kindern Weihnachten zu verbringen. Dieser Glanz in den Augen, diese Ungeduld. Wundervoll.

Leider habe ich selten mit der Juniorette Weihnachten verbracht. Ein Nachteil einer Scheidung.

12. Was möchtest du dir unbedingt irgendwann einmal kaufen?

Unabhängigkeit. Ich möchte mir nichts direkt Kaufen sondern so viel Geld haben, dass Miete, Unterkunft und Essen bezahlt sind und ich dann machen kann, was ich möchte. Hätte dann viel mit Ehrenamt zu tun. Seit 1995 arbeite ich jeden Tag für Geld. Es reicht, ich möchte langsam mehr zurück geben, als ich bekomme. Wenn halt Miete, Unterkunft und Essen nicht Geld kosten würde.

13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne?

Selbstbewusstsein. Aber mehr intern als extern. Ich wirke oftmals selbstbewusst, bin es auch in vielen Dingen. Nur manchmal würde ich das selber auch gerne glauben.

14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen?

Ich bin ein TV Junkie. Ich schaue TV seit ich denken kann, habe mich damals in meinem Wohnblock in Mümmelmannsberg aktiv dafür eingesetzt, dass wir endlich Kabelfernsehen bekommen.
Derzeit schaue ich gerne Goldrausch in Alaska, Kitchen Impossible fängt bald endlich wieder an und ich kann dem Dschungelcamp sogar was abgewinnen. Bob’s Burgers mag ich auch gerne.

Was ich allerdings immer wieder sehen kann: M*A*S*H und Roseanne.

Es gibt viele, die Game of Thrones, Breaking Bad, West Wing, etc. pp. als die besten Serien aller Zeiten sehen. Das ist halt Geschmackssache, ich kann GoT zum Beispiel nicht viel abgewinnen. Missionarisch werde ich aber bei M*A*S*H. Das ist eine must-see Series.

15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen?

Puh, ich war mal im Heide Park, als es noch so hieß. Das ist nicht so mein Ding.

16. Wie alt möchtest du gern werden?

Früher hätte ich gesagt, dass ich mit 25 Bergfest habe. Mittlerweile würde ich gerne erleben, wie die Juniorette sich entwickelt. Also alt.

17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück?

2014, San Francisco. Darüber habe ich damals auch geblogt. Ich freue mich so wahnsinnig auf die Hochzeitsreise mit der Besten, weil ich versuchen kann ihr den Zauber des AT&T, sorry, dem Oracle Park zu erklären. Ich werde es nicht schaffen, aber den einen Versuch habe ich.
Ansonsten fahre ich seit meinem 4. Lebensjahr in ein kleines Bergdorf in Tirol. Da habe ich immer sehr gerne Zeit verbracht.

18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an?

Schlimm.
Liebe tut weh, Emotionen tun weh.
Ich würde jeden Liebeskummer gerne eintauschen gegen positive Emotionen.
Dennoch gehört es zum Leben dazu und ich glaube, dass ich daran gewachsen bin.
Hätte mir das aber jemand zu der Zeit gesagt, als ich Liebeskummer hatte, hätte der eins aufs Maul bekommen.

19. Hättest du lieber einen anderen Namen?

Heute nicht mehr. In der Grundschule allerdings ja. Ich hätte gerne Simon als Namen gehabt. Florian kürzt man mit Flo ab. Ich war schon immer lang gewachsen, da hört sich Flo beschissen an. Bis in die 20er habe ich darauf bestanden, dass ich mit vollem Namen angesprochen werden. Was mir den Spitznamen Rian eingebracht hat, da ich auf jedes Flo immer mit Rian gekontert habe.
Mittlerweile bin ich sehr zufrieden mit meinem Namen.

20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt?

2014 habe ich dem HSV e.V. den Rücken gekehrt. Ich habe ein Jahr später meine Mitgliedschaft gekündigt und habe alle Brücken abgebrochen. 2017 ist die HSV AG abgestiegen und ich habe an meiner Entscheidung, dem Verein den Rücken zu kehren, gezweifelt, weil ich alle Menschen, mit denen ich sehr lange alle Hochs und Tiefs zusammen erlebt habe, alleine gelassen habe.
Ansonsten verzweifel ich täglich an mir selbst, das ist wohl aber diesen Leben.

20 von 1000 beantwortet. Mal sehen, wie es weiter geht.
In diesem Sinne

22. November 2018
von nedfuller
Keine Kommentare

Tagebuch, 22.11.2018

Seit Montag bin ich krank zu Hause. Der Rücken. Es stehen 12 Wochen Physio an, ein MRT der Lendenwirbelsäule soll ein neuen Einblick geben… Hatte ich schon alles. Ich glaube, ich habe alles einmal durch. Selbst Behandlungen, die die Krankenkasse nicht zahlt, habe ich ausprobiert. Alles hat kurzweilig geholfen, aber die Bandscheibe ist hin. Mal schauen wie es wird.

Den Tag über habe ich dennoch gearbeitet, eine Websession mit einem Dienstleister wollte ich nicht verschieben. Wichtiges Thema, nach fast 8 Jahren soll eine Software ausgetauscht werden, auf das Projekt habe ich richtig Bock. Ein, zwei Kleinigkeiten habe ich auch noch erledigt. Ansonsten habe ich viel TV geschaut. MASH läuft gerade bei Nitro, meiner Meinung nach die bisher beste jemals gedrehte Serie, da schaue ich gerne rein. Dann noch zwei Folgen Bares für Rares (ja, ich werde alt, aber mir gefällt die Sendung sehr) und schon ist der Tag rum.

Bei der Juniorette zu Hause habe ich versucht das Ergebnis aus dem LEG zu erfahren. Herrje, sind Kinder immer so kurz angebunden, wenn man einmal ernst mit ihnen reden will? (Spoiler: Ja, sind sie, kenne ich von mir) Soweit ist alles gut, sie entwickelt sich, die Noten passen, lediglich die mündliche Beteiligung sollte besser werden. War in der Grundschule schon so, wird sich also auch bessern. Gymnasium passt gerade gut, ich bin richtig stolz auf sie.

Abends noch eine Goldsucher Sendung im TV gesehen. Ich mag solche Formate, wenig Fremdscham, wenig Peinlichkeiten, vermutlich durchgeskriptet, aber für mich unterhaltsam und kurzweilig. Ich würde gerne auch mal Gold suchen gehen, irgendwo im nirgendwo.

Ab ins Bett, letzter Tag der Krankschreibung. Der Rücken ist schon wesentlich besser.

In diesem Sinne

22. November 2018
von nedfuller
Keine Kommentare

Tagebuch, 21.11.2018

Es war sehr still hier.
Dafür gibt es noch nicht mal erklärbare Gründe.

Fragen gibt es viele.
Der Kopf ist voll damit.
Nur wo anfangen? Welcher Gedanke ist der wichtigste, was ist am dringlichsten.
Vor allem, wie soll ich es ausdrücken?

Ein Anfang ist gemacht.

Am Ende stellen sich immer Fragen, auf die man keine Antworten findet, wenn man sie nicht stellt.
Ich sollte mehr Fragen stellen, dann bekomme ich bestimmt antworten.

In diesem Sinne

23. Mai 2018
von nedfuller
Kommentare deaktiviert für Tagebuch, ohne Datum

Tagebuch, ohne Datum

Moin,

im Moment kann ich mich für viele Dinge schwer motivieren, dazu gehört leider auch, hier was rein zuschreiben.

Im Moment pausiere ich ein wenig, nur ab und an werde ich was eintragen.

In diesen Sinne

20. Mai 2018
von nedfuller
Kommentare deaktiviert für Tagebuch, 19.05.2018

Tagebuch, 19.05.2018

Die Juniorette war bei mir, viel habe ich aber nicht von ihr gehabt. Sie hat eine Gruppe bei WhatsApp erstellt und mit ihren Freundinnen Sprachnachrichten ausgetauscht. Dann hat sie sich per SMS mit einer Freundin verabredet, so dass ich alleine zu Hause war. Einkaufen und ausnüchtern war angesagt. Die Juniorette kam um 19:30 Uhr wieder um noch bis 21 Uhr weiter zu chatten.

Die Beste und ich haben das DFB Pokalfinale geschaut. Beide waren wir uns einig: Wenn es schnell einsnull für Bayern steht, schalten wir um. So war es dann aber nicht, ein spannendes Spiel mit dem richtigen Sieger. Fehlentscheidungen vom Schiedsrichter, Pyro und Rauch im Stadion, Fußball wie früher. Herrlich. Die Beste und ich träumten, was wohl passiert, wenn Falke mal im Verbandspokalfinale steht. Die realistische Chance auf einen Titel für Amateurvereine. Eines Tages!

Ich habe mich sehr für die vielen Eintrachtfans gefreut, die ich persönlich kenne. Ehrlich gestehen muß ich, dass ich den Bayernfans keine echte Trauer zugetraut habe, bis ich bei Twitter einige Nachrichten las, dass man eben gerade als Fan ein Finale verloren hat. Das ist immer scheiße, egal, wieviele man vorher gewonnen hat. Die Diskussion um faire Verlierer fand ich putzig, Jupp Heynckes hat es im Interview versucht zu erklären: er hat einfach nicht dran gedacht. Reicht mir, um mich nicht künstlich zu empören. Aber bei Twitter ging es rauf und runter. Lustig finde ich die vielen klugen Menschen, die vorschreiben wollen, wie man sich verhalten soll. Einfach klasse, großes Kino.

In diesem Sinne

Heute vor einem Jahr.

19. Mai 2018
von nedfuller
Kommentare deaktiviert für Tagebuch, 18.05.2018

Tagebuch, 18.05.2018

Bei der Arbeit hat sich einiges bewegt, wenn auch vieles liegen bleibt. Wenn aber die vielen kleinen Aufgaben erledigt sind, wird es um große Lösungen gehen, darauf freue ich mich sehr.

Abends habe ich mit der Besten Zeit im Kino verbracht, wir haben Deadpool 2 geschaut. Ich bin gut unterhalten worden, mehr will ich gar nicht. Allerdings ist so Kino Besuch mit 10.80 Euro pro Karte unverschämt teuer, dafür ist das Erlebnis nicht all zu weit vom vorm TV sitzen entfernt. Klar, die Leinwand ist groß, damit die Bilder gewaltiger, aber es muß mich dann auch vom Sitz reißen. Tat es nicht.

Wir sind dann noch in eine Bar gegangen und haben ein Cocktail getrunken. Vielleicht waren es auch zwei.

Der Abend war so schön, nur die Beste und ich. Pärchenabendscheiß. Brauchen wir dringend, die Arbeit und Falke tragen dazu bei, dass wir wenig Zeit für- und miteinander haben. Die nehmen wir uns an solch einem Tag.

Sehr betrunken und sehr glücklich ins Bett.

In diesem Sinne

Heute vor einem Jahr.

17. Mai 2018
von nedfuller
Kommentare deaktiviert für Tagebuch, 16.05.2018

Tagebuch, 16.05.2018

Das Aufstehen fällt nach einem langen Abend immer schwer. Ich merke, dass ich nicht mehr 30 Jahre alt bin.

Ich war der Fahrer, was eine sehr gute Idee war. Aufstieg gefeiert, eine Horde junger betrunkener Männer nach Hause gefahren, ein gelungener Tag.

Nach dieser Saison ist der Aufstieg nicht selbstverständlich gewesen, das muß man erst mal lernen. Die Erleichterung hat man vor allem bei der sportlichen Leitung gesehen. In einer Woche feiern wir alle zusammen den Saisonabschluß und machen zufrieden einen Haken unter die Saison. Die Nächste steht ja schon vor der Tür.

In diesem Sinne

Heute vor einem Jahr.

16. Mai 2018
von nedfuller
Kommentare deaktiviert für Tagebuch, 15.05.2018

Tagebuch, 15.05.2018

Die letzten zwei Tage ging mir vieles auf die Nerven. Eigentlich alles.

Dann steht ein Heimspiel von Falke an, du quälst dich hin…

Und alles ist gut. Die Leute, das Wetter, die Menschen. Alles ist gut.

In diesem Sinne

Heute vor einem Jahr.