NedsBlog

Meine Sicht der Dinge

22. Januar 2018
von nedfuller
Keine Kommentare

Tagebuch, 22.01.2018

Keine besonderen Vorkommnisse. Montag eben.

Beim Blick in den Kalender auf der Arbeit gemerkt, dass ich erst Freitag wieder im Büro bin. Dienstreise am Dienstag, Projekt Kickoff in der Hauptzentrale am Mittwoch und eine Veranstaltung am Donnerstag. Herrje, ich habe fast keine Zeit für nichts.

Abends endlich bei Oma gewesen und ein wenig Zeit mit ihr verbracht. Meine wenige Freizeit geht gerade viel an meinen Verein, was wundervoll ist, aber eben weniger Zeit für anderes bedeutet. Danach noch ein wenig die Klausurtagung vom Wochenende aufgearbeitet. Unter anderem habe ich die Spielordnung des HFV gelesen, weil wir ja von innen alles ändern wollen. Nicht sprengen, wie ich es übermütig schon irgendwo gelesen habe.

Bewegt und berührt war ich vom Lesen dieses Blogbeitrages.

In diesem Sinne.

Heute vor einem Jahr.

Flattr this!

20. Januar 2018
von nedfuller
Keine Kommentare

Tagebuch, 20.01.2018

Heute bin ich überrannt worden. Das „Ich bin für etwas, ich bin gegen etwas“ wurde mit Argumenten an die Wand geklatscht. Vorher habe ich heroisch für Werte gekämpft, hinterher wurde ich von der Realität eingeholt. Es ist alles ernsthaft so krank, wie man sich das nicht selber ausmalen kann.

Ich will aber nichts anderes tun, für nichts anderes meinen Rücken grade machen.

Die Beste kam noch rum, ich habe aus so vielen Gründen mit ihr gefeiert. Weil ich im hier angekommen bin.

Es gibt aber auch das früher. Manche Dinge gehen leise zu Ende, manche laut, einige versickern einfach so im Sand des fortschreitenden Lebens. Wichtiges wird unwichtig und nicht mehr Bestandteil des eigenen Emotionskosmos. Das ist nicht schlimm, es ist einfach so.

In diesem Sinne

Heute vor einem Jahr.

Flattr this!

18. Januar 2018
von nedfuller
1 Kommentar

Tagebuch, 18.01.2018

Heute morgen hatte ich einen Tweet der Minnesota Vikings in meiner Timeline.

Video unbedingt anschauen
There was a problem connecting to Twitter.

Beim Anschauen hatte ich Tränen in den Augen. Sport ist Emotionen, ich bin sehr emotional, mich fasst sowas an. Ich wollte dann von meinen Followern wissen, welche Momente im Sport so ähnlich emotional oder gar mehr waren. Es gab sehr viele tolle Antworten, teilweise habe ich private Nachrichten bekommen. Ich mag die Leute im Internet, die mir zulesen und mir schreiben. Das war ein tolles Erlebnis.

Ich hatte versprochen meine eigenen Ereignisse zu bloggen, also lege ich mal los.

Adidas Streetball Halbfinale, Hamburg 1992

Damals war ich noch jung, genauso wie das Turnier. Ich weiß nicht mehr, wie wir davon erfahren haben, aber wir meldeten uns mit der Truppe an, die sowieso fast jeden Tag auf dem Freiplatz Basketball spielte. Zu verlieren hatten wir nichts. Mit meinen 185 cm war ich der längste im Team, spielte also Center. Genau, so klein, dennoch Center. Wir verloren auch gleich das zweite Spiel und mussten in die lucky loser Runde. Dort nahmen die anderen Gegner das alles nicht mehr so ernst und wir wurden ins Halbfinale gespült. Der Gegner, gegen wir das zweite Spiel verloren hatte, wartete dort auf uns. Das Spiel war intensiv, mein Gegenüber war größer und vor allem schwerer als ich. Ständig wurde ich ausgeblockt, ich bekam keinen Rebound. Dennoch schafften wir es das Spiel eng zu halten, es stand zum Ende der Zeit unentschieden. Wow! Das Format sah vor, dass es ein Sudden Death gab: Wir hatten den Ball, wenn wir punkten, gewinnen wir. Unfair, ja, aber uns egal, wir hatten den Ball.
Also der Angriff, wir passten den Ball zu R. (unser bester Spieler) und er setzte zu einem Wurf an. Ich wollte mich für einen Rebound bereit stellen, wurde aber wie das ganze Spiel so ausgeblockt, dass ich direkt unter dem Korb stand. Schlechte Position. Der Ball flog – und ich scherze hier wirklich nicht – und sprang einmal, zweimal, dreimal – ehrlich, ich übertreibe nicht – viermal auf den Ring, um in den Korb zu fallen. Wir hatten gewonnen. Wir Weißbrote hatten es geschafft, waren im Finale. Es gab ein T-Shirt und vor allem ein neues Paar Schuhe von adidas.

Das Finale verloren wir, weil beim Gegner der kleinste Spieler so groß wie ich war. Wir wurden vom Platz gefegt und bekamen nicht mal einen Anstandsapplaus, weil wir keine Gegenwehr leisten konnten. Uns war das egal, wir haben den Sieg mit einer Fanta gefeiert. Wir waren jung, wir wussten es nicht besser.

London, 13.09.2000

Ich war auf einer Studienreise in London und hatte Glück, dass der einzige deutsche Fernsehsender im Hotel RTL war. Das Champions League Spiel gegen Juventus Turin konnte ich also auf dem Zimmer gucken. Beim 4:3 durch Niko Kovac habe ich auf dem Bett so gejubelt, dass ich mir an dem rauen Putz der Decke die Hände blutig aufgerissen habe.

Nach dem 4:4 war die Whisky Flasche dreiviertel leer und ich fertig.
Wer hier jetzt 1983 oder 1987 erwartet hatte: Beide Spiele gesehen, aber ich war noch kein HSV Fan.

London, 29.04.2010

Als Mladen Petric zum 1:0 traf war der Traum so nah: Das Finale im eigenen Stadion war zum Greifen nah. Wir hatten tatsächlich die Chance im Finale zu stehen.

Danach war nur noch Leere. Es dauerte Tage, bis ich wieder was fühlen konnte. Es gab direkt danach ein Spiel in der Bundesliga. Ich war da, körperlich, aber mein Kopf war leer.

Hoch und Tief. Freud und Leid. So dicht beieinander. Ich musste ein paar Jahre später noch mal zum Craven Cottage um das zu verarbeiten. Jetzt ist alles gut. Es tut tatsächlich nicht mehr weh.

02.11.2010, Hamburg Barmbek

Als Brian Wilson das letzte Out warf ging ich auf den Balkon und rauchte alleine eine Zigarette. Das erste Mal seit die Giants in San Francisco sind, gewannen sie die World Series. Das erste mal seit 56 Jahren. Es fühlte sich so gut an. 2012 und 2014 waren auch gut, aber das erste Mal war so wohlig zufrieden.

Hamburg, 22.02.2014

Am 18.02.2014 verstarb Hermann Rieger. Am 20.02.2014 kam die Frage, wer helfen würde, eine Choreo für das anstehende Heimspiel zu basteln. Ich glaube wenige haben Nein gesagt. Am 21.02.2014 war ich bis 4 Uhr morgens in einer Turnhalle und klebte Gaffertape auf Plastikfolie. Ein Teil der Choreo wurde in mein Auto geladen und am nächsten Morgen war ich mit dem Auto am Stadion, was ich sonst nie gemacht habe. Aufbau, Pappen verteilen und dann schauen, wie es wirkt.

Hermann, du fehlst.
(Hier sollte jetzt noch Auswärts Fürth im Volkspark ein Thema sein. Aber ehrlich: Das ist schon wieder so weit weg, es fühlt sich nicht mehr so an wie damals.)

20.05.2017, Hamburg Altona

Das letzte Spiel der Saison. Erster gegen Zweiter, Winner takes it all. Es ist angerichtet.

Aus der Kreisliga raus, es fühlte sich alles so gut an. Unvergesslich. Drunk as hell but no throwin‘ up.

Ich hoffe es folgen weitere Momente. Vielen Dank an alle bei Twitter und Facebook, die ihre Erinnerungen mit mir geteilt haben.

In diesem Sinne

Heute vor einem Jahr.

Flattr this!

17. Januar 2018
von nedfuller
Keine Kommentare

Tagebuch, 17.01.2018

Heute war der „Wir rufen alle bei mir an und wollen Hilfe“ Tag. Das Telefon hörte nicht auf zu klingeln, dennoch habe ich weiter an dem großen Change arbeiten können. Bis Ende des Monats ist der hoffentlich durch, dann fange ich weitere spannende Projekte an. Nichts bleibt, wie es ist.

Den Nachmittag habe ich mit der Besichtigung einer weiteren Schule für die Juniorette verbracht. Die war wuseliger, unorganisierter, ungeplanter. Die Schüler allerdings waren alle super hilfreich und alle höflich und freundlich. Die Juniorette hat bisher einen Favoriten, mal sehen, wie sich das nach der Besichtigung der dritten und letzten Schule am Sonnabend noch ändert. Ich bin sehr gespannt.

Abends noch Reste gefuttert und ein wenig den Spectre Bond geschaut. Ich bin mittlerweile so alt, dass ich es nicht mehr bis zum Ende geschafft habe.

In diesem Sinne

Heute vor einem Jahr.

Flattr this!

16. Januar 2018
von nedfuller
Keine Kommentare

Tagebuch, 16.01.2018

Merkwürdig geträumt, sehr merkwürdig. In einer postapokalyptischen Welt war ich noch am Leben und versuchte den verschiedenen Gruppen auszuweichen. Kinder verteilen Krankheiten, weil wir ja eh alle sterben. 

Ich habe lange nicht mehr so intensiv geträumt und vor allem hat es sich nicht mehr so lange in meinem Gedächtnis gehalten. 

Bei der Arbeit lief es recht gut, ich bekomme einige Langläufer zum Test vorbereitet, was mir viel Luft verschafft. 

Die Juniorette von der Schule abgeholt und bis zur Präsidiumssitzung noch mit ihr Zeit verbracht. Zur Sitzung hatte ich gekocht, eine Nacho Suppe. Das Rezept hatte ich von Tim, danke. Es hat allen sehr geschmeckt. 

Der Abend war so arbeitsreich, es gibt noch viel zu tun, aber ehrlich Leute, ich freue mich so sehr darauf. Meine Begeisterung ist noch ungebrochen. 

In diesem Sinne

Heute vor einem Jahr.

Flattr this!

15. Januar 2018
von nedfuller
Keine Kommentare

Tagebuch, 15.01.2018 

Da schaue ich am Vorabend zu lange Football und bleibe dann nicht lange genug wach um die letzten Sekunden vom Vikings vs Saints Spiel live gesehen zu haben. Die Explosion der Lautstärke ist der Hammer, wieviel da drin steckt.

Auf der Arbeit also völlig umsonst viel zu müde, aber immerhin einiges geschafft und in die Wege geleitet. Es war produktiv wie lange nicht, da es eher kleine Dinge waren, die ich umsetzen konnte. 

Zu Hause dann kurz bei Oma gewesen, sie ist aus dem Urlaub zurück und wirkte sehr erholt. Wenn sie ab morgen wieder den ganzen Tag alleine ist, wird sich das ändern. Erwachsen sein ist kacke. 

Abends kam Tim vorbei, wir haben endlich wieder zusammen Serien geschaut, wie habe ich das vermisst. Davor habe ich für morgen vorgekocht, wir treffen uns zur Präsidiumssitzung bei der Besten und mir.

Vor 22 Uhr ins Bett, ich sollte wieder mehr Schlaf versuchen. 

In diesem Sinne 

Flattr this!

14. Januar 2018
von nedfuller
1 Kommentar

Tagebuch, 14.01.2018 

Ein Tag nach meinem Geschmack. Wenig getan, viel gefaulenzt.

Nach dem Frühstück habe ich die dLan Geräte angeschlossen und es genauso wie ich es mir wünsche: anschließen, einstöpseln, einschalten und es geht. Toll, so muß es sein.

Danach ein wenig Ordnung gemacht aber sonst eben nichts bis gar nichts gemacht. 

In diesem Sinne 

Flattr this!

14. Januar 2018
von nedfuller
Keine Kommentare

Tagebuch, 13.01.2018

Morgens Schule

 
Die Juniorette geht in diesem Sommer ja aufs Gymnasium und somit stellen sich die Schulen vor und werben um die Kinder. Nunja, eher um die Eltern, damit diese überzeugt werden.
Wir waren also zum offenen Tag des Gymnasiums um die Ecke. Was mich als Elternteil begeistert hat: Das Engagement der Lehrer_innen und Schüler_innen rund um den Tag. Es wirkte echt, nicht aufgesetzt.
Die Schule ist unsere zweite Wahl, aber ist echt nicht weit weg von der ersten. Der einzige Nachteil: die Schule ist direkt um die Ecke. Damit geht irgendwas verloren, oder? Der Schulweg aus dem Gymnasium zurück war früher für mich mein Stück Freiheit. Aber gut, ich war es nicht anders gewohnt.

Mittags Falke

 
Der erste Spieltermin in 2018 stand an: Der Laubvogelcup vom ETV Hamburg. Letztes Jahr waren wir das erste Mal eingeladen und sowohl wir als auch der Gastgeber wollten dieses Jahr wieder dabei sein. Die ersten beiden Spiele habe ich aufgrund es Schulbesuchs verpasst – diese wurden verloren – und welchen Einfluss als Beisitzer des Präsidiums auf das Spiel habe, sah man beim dritten Spiel: Wir gewannen nach Rückstand. Dennoch sind wir in der Vorrunde ausgeschieden. Macht aber nichts, es hat Spaß gemacht!

Abends Mirko

 
Mirko, ein Teil der Wochenendrebellen, hat im Fanladen von St. Pauli eine Lesung gehalten. Ein Pflichttermin für mich, weil ich beide persönlich kenne und sehr schätze. Das Buch, aus dem vorgelesen wurde, kann ich euch nur ans Herz legen. Bestellt es am besten gleich.

Ein toller Tag. Vor allem die Menschen sind es, die den Tag für mich so besonders gemacht haben. Tolle Menschen machen mir eine tolle Zeit. Ich bin glücklich.

In diesem Sinne 

Flattr this!