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Meine Sicht der Dinge

12. Februar 2017
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Tagebuch, 12.02.2017 (12von12)

Heute (und nicht wie von mir gestern falsch geschrieben) ist der 12.
An jedem 12. kann man bei einigen Blogs oder auch auf Instagram 12 Fotos vom Tage finden.

Morgens habe ich der Juniorette 2 Spiegeleier gemacht. Dabei habe ich mich sehr darüber aufgeregt, dass sie noch nicht „richtig“ mit Messer und Gabel essen kann.
Ich bin da so ungeduldig, weil ich immer denke, sie müsste es doch können. Jetzt weiß ich nicht, wie sie bei ihrer Mutter zu Hause isst, aber mir kam das einfach nicht richtig vor. Dabei geht es mir nicht um Gabel links, Messer rechts, sondern es sah so umständlich und falsch aus.
Auch mit links schneiden, wenn sie mit rechts schreibt, alles kein Problem für mich. Aber sie hat das Messer immer so umständlich von einer Hand in die andere gewechselt, da bin ich fast wahnsinnig geworden.

Ich habe das bei ihrer Mutter angesprochen, sie war etwas überrascht. Nun bin ich also auch nicht schlauer.
Erst hinterher und mal wieder viel zu spät, ist mir eingefallen, dass ich ja auch mal die Juniorette hätte fragen können, wie sie es gelernt hat. Und wo.
Solche Momente lassen mich daran zweifeln, ob ich ein guter Vater bin. Zumal die Beste noch anmerkte, dass ich der Juniorette oft zum Beispiel immer wieder das Essen klein schneide. Es ist also gar nicht die Schuld der Juniorette, sondern meine.

Dienstag erstmal entschuldigen. (Was ich im Moment immer häufiger machen muss)

Die Juniorette habe ich denn zu ihrer Mutter gebracht.
Ich muss nahezu keinen Aufwand aufbringen um trotz der Scheidung meine Tochter zu sehen. Sie wohnt 500m weg von mir, mit der Mutter verstehe ich mich so weit gut und ich kann flexibel auf Veränderungen in meinem und auch in ihrem Kalender reagieren. Ich habe wirklich Glück, muss da ja in meiner Familie nicht weit gucken um das Gegenteil zu finden.

Ich habe dann Brötchen geholt. Mittlerweile sind so viele junge und auch gut verdienende Menschen nach Barmbek gezogen, dass kein Billigbäcker sondern ein wie ich finde echt guter Bäcker eine Filiale eröffnet hat. Die Produkte sind wirklich gut und heben sich vom sonstigen Aufbackallerlei ab.

Ziemlich gleich nach dem Frühstück mit der Besten sind wir Richtung Stadtpark gegangen, um Pokemon zu jagen. Ich mag den Stadtpark sehr. Auf dem Spielplatz am Planschbecken steht ein großes Metallschiff, auf welchem ich schon als kleiner Junge gespielt habe. Es ist ein wenig Stille möglich, man kann aber auch mitten drin im Leben sein.

Das Foto ist auf der Brücke über den Kanal beim Cafe Sommerterrasen und ist mir noch nie vorher aufgefallen. Ich brauchte aber Fotos.

Warum wir im Stadtpark jagen gegangen sind, sieht man an diesem „Foto“.
Das Stadtpark ist ein Nest und alle zwei Wochen gibt es hier ein anderes Pokemon in Massen. Es hat sich gelohnt. Zumal man auch noch stundenlang draußen (!) spazieren (!!) gehen (!!!)

Zurück ging es über die Alte Wöhr. Der Bahnhof wird gerade umgebaut, das Gebäude davor ist komplett weg. Ich muss meinen Vater mal wieder hierher locken, der wird es nicht wieder erkennen.
Funfact: Die Haltestelle hat den Zusatz (Stadtpark), weil sie früher so hieß. Es war die S-Bahn Station Stadtpark. Als dann U- und S-Bahn in ein Netz zusammen gelegt wurden, wurde aus der S-Bahn Station Stadtpark Alte Wöhr und aus der U-Bahn Station Stadtpark Borgweg. Ich hatte mich schon immer gefragt, wieso es in Klammern dabei steht. Schaut mal, ihr lernt sogar noch was.

Jetzt wurde es mit den Fotos einfach eng. Nachdem wir draußen waren, hat sich die Beste ein Baguette gemacht. Ich habe mich ins Bett gelegt und erstmal nichts gegessen.
Aber lecker sag es aus. Und Frankie mag doch so gerne Fotos von Essen ;-)

Katzen. Am Fenster. Copyright bei der Besten, hier zu finden.
Die Katzen und ich werden einfach keine Freunde. Die laufen ständig vor mir weg, die machen nur Dreck und verhungern, wenn man dem Miau glauben mag, fünf mal am Tag.
Aber sie gehören zur Besten dazu und ich wusste ja, worauf ich mich einlasse. Das Foto ist klasse.

Abends dann noch Erdnüsse geknabbert. Ich hatte mir selber nur Reste von gestern warm gemacht. Das war okay lecker, aber ich wurde zumindest satt und es wurde kein Essen weg geworfen. Eigentlich wollten wir Shakshuka machen, aber der Effzeh hat heute gespielt und wir wollten uns nicht stressen. So gibt es die morgen, Tim kann sich schon mal freuen.

Kitchen Impossible im Fernsehen geschaut. Ich bin ein großer Fan der Sendung.

Dazu ein Bier getrunken, ihr seht, mit den Fotos wird es eng.

Gebloggt habe ich noch. 

Mein erstes 12von12 ist fertig. Nächstes Mal versuche ich 12 eigene Fotos zu machen und zu veröffentlichen 

In diesem Sinne 

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11. Februar 2017
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Tagebuch, 11.02.2017 

Viel zu früh in den Tag gestartet, die Juniorette musste schon um 7 Uhr abgeholt werden. Also mitten in der Nacht. Ich habe dann zwar noch eine knappe Stunde geschlafen, aber richtig fit war ich den ganzen Tag nicht. 

Der wichtigste Teil des Tages war der Vereinstag bei beim HFC. Wir nutzen solch einen Tag um außerhalb der Mitgliederversammlung verschiedene Themen zu diskutieren. Das Präsidium macht eine Tagesordnung und wir sprechen über die Punkte. 

Ein Thema, wie wohl in allen Vereinen, ist das Ehrenamt. Wir sind ein Mitmach Verein, aber dennoch machen viel zu wenig Mitglieder mit. Ohne Ehrenamt geht es aber nicht voran. Wir suchen Lösungen, um mehr Menschen dazu zu bewegen, sich zu beteiligen. 

Die weiteren Themen sind nicht spruchreif genug, als dass ich sie hier detailliert aufführen würde, aber ich habe wieder viel gelernt. Mir ist zum Beispiel Transparenz wichtig. Das versuche ich auch immer als Thema in die Diskussion einzubringen, damit es nicht vergessen wird. Auch lerne ich immer mehr, nicht mit einer vorgefertigten Meinung in eine Diskussion zu gehen um überhaupt erst zu einer Meinung zu kommen. Das hat mir heute sehr geholfen. Und ich weiß mal wieder, warum ich so gerne Mitglied bei Falke bin. Es war ein toller Tag. 

Ein paar Folgen TwinPeaks gab es noch mit der Besten auf dem Sofa, was will man mehr? Richtig, nichts. 

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10. Februar 2017
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Tagebuch, 10.02.2017

Eigentlich wollte ich heute über den neuen Vertrag von Sergio Romo schreiben. 

Dann kommt aber der DFB dazwischen, wirft so ein Urteil rein, wie oder was genau soll man dann dazu sagen? 

Dann sitze ich wieder lange mit Oma zusammen und rede mit ihr über viele Dinge. 

Mir wird wieder klar, warum ich so bin, wie ich bin. Halt dann eben auch der Enkel meiner Oma, der Sohn meiner Mutter, meines Vaters. Das macht mich stolz und glücklich. Ob ich jemals die Juniorette so hinbekommen, so erziehen kann, ich hoffe es. 

Sergio Romo wurde von den Giants das Herz gebrochen und er hat mir jetzt meines gebrochen. Das wollte ich heute eigentlich schreiben. Eigentlich. 

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9. Februar 2017
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Tagebuch, 09.02.2017

Ein wilder, schneller Arbeitstag.
Meetings, ein wenig Arbeiten, Meetings. Irgendwie zu nichts gekommen.

Dafür war heute mein Jahresgespräch.
Alles gut, alles positiv, ich muss bei meiner Kommunikation nur daran denken, mich kürzer zu fassen :-)

Nach dem Gespräch wurde mir wieder klar, wie viel Glück ich mit meinem Job habe. Spannende Aufgaben, tolle Kollegen, das Geld stimmt. Was will man mehr. Wenn ich hier also das nächste Mal jammere, einfach an diesen Beitrag erinnern. Alles ist Gut!

Der Abend war dann so spannend wie jeder andere Abend auch. Nichts besonderes passiert, aber genau das ist auch sehr sehr schön. Ich habe einen tollen Halt, ein tolles zu Hause und vor allem die Beste an meiner Seite.

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8. Februar 2017
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Tagebuch, 08.02.2017

Ein freier Tag. Wir haben lange geschlafen, war auch nach der langen Nacht gestern notwendig. 

Wir haben dann noch einen Esstisch für das Wohnzimmer abgeholt, ein ebay Kleinanzeigen Schnäppchen. Sehr schön. 

Ansonsten nichts gemacht gut gegessen, die Juniorette ins Bett gebracht, Alltag halt. 

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7. Februar 2017
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Tagebuch, 07.02.2017 

Nur das 

Tolle Menschen getroffen, 5.22 gewonnen, weil ich schon vor zwei Wochen das Bauchgefühl hatte, dass der Effzeh in Hamburg ausscheiden wird (und nicht mutig genug gewesen mehr Geld zu setzen) und zurecht Urlaub genommen. 

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7. Februar 2017
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Tagebuch, 06.02.2017

Montag.

Montag gehört Tim.

Das war auch heute so.
Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie großartig es ist, mit Tim zu diskutieren. Und das sage ich, der TwinPeakes bisher nervig findet.
Tatsächlich hat der heutige Abend mir eine Idee für ein Tattoo gebracht, obwohl mir von entsprechend gestochener Weise widersprochen wurde.
Ich überlege noch und das schon seit locker 40 Jahren.
Es war ein erfüllender, schöner und wichtiger Abend.

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5. Februar 2017
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Tagebuch, 05.02.2017

Ein klassischer „Ich tue mal so gar nichts“ Sonntag.
Relativ früh hoch und Brötchen für das Frühstück geholt, dazu gleich mein täglichen PokemonGo Spaziergang erledigt. Ohne das Spiel hätte ich mich heute nur zum Bäcker und zurück bewegt. Finde ich super lustig.

Die Wohnung geputzt. Seit viel zu langen Wochen haben wir den Sonntagsputz vernachlässigt. Die Beste und ich sind beide nicht unbedingt fleissig was die Hausarbeit angeht. Da braucht es mehrere Tritte in den Allerwertesten, um mal was zu machen. Der Plan, den wir direkt nach dem Einzug beschlossen haben, wird jetzt wieder aufgenommen. Mal sehen, wie lange der hält.

Lecker Essen gab es: Brokkoli, Blumenkohl und ein Schweinefilet. Keine Soße, keine Kartoffeln, keine Nudeln, einfach Gemüse und Fleisch. Das war sehr grossartig.

Wenn ich so die Beste beim Fußballergebnisse checken anschaue, merke ich, dass die Winterpause in der Kreisliga und Kreisklasse noch bis Anfang März andauert! Puh, so lange kein Fußball :(

Aprospos Fußball (ich bin der König der Überleitung): Ich habe da seit fast drei Jahren ein Blog rumliegen, auf dem seit dem Aufsetzen nichts passiert ist.

Das hat sich jetzt geändert. Ich habe dort angefangen über Falke zu bloggen. Wie regelmässig das werden wird? Keine Ahnung. Ich wollte nur Falke von meinem Tagebuch trennen. Mal schauen, was das wird.

Ich blogge schon so früh, weil ich die neue Folge Kitchen Impossible nicht verpassen will. Dieses Format hat mich sowas von gewonnen!

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4. Februar 2017
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Tagebuch, 04.02.2017 

Gleich früh auf den Markt am Hartzloh. Dort einen Espresso getrunken und dieses Schild gefunden.

Nunja, ich habe mich daran gehalten.

Der Markt am Hartzloh in Barmbek ist schon da, seit ich denken kann. Mit Oma und Opa bin ich da schon als kleiner Butscher rüber geschlendert. Die gesamt Straße war am Sonnabend vormittag gesperrt. Es gab Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch, Bonbons und Klamotten. Als ich dann nach Barmbek gezogen bin (dürfte jetzt mehr als 10 Jahre her sein) war ich sehr enttäuscht, als ich auf den Markt bin. Teilweise waren nur eine handvoll Händler da und die Straße war auch nur halb abgesperrt. Dabei hat man dort so gut einkaufen können. Was ist passiert? Ging man nicht mehr zum Markt? Ich war entsetzt. Aber dann wurde das ehemalige Krankenhaus Barmbek neu gebaut und die alten Häuser in Wohnhäuser umgewandelt. Immer mehr teure Wohnungen wurden in Barmbek angeboten und schon kamen mehr Stände auf den Markt zurück. Mittlerweile ist die eine Hälfte vom Hartzloh wieder voller Stände, die andere wird wohl nie wieder gesperrt werden. Ich bekomme endlich wieder mein Gemüse vom Höker aus Ochsenwerder und kann Oma Holsteiner Cox vom Apfelhändler mitbringen, bei dem sie schon immer Äpfel gekauft hat.

Es sind die kleinen Dinge.

Der Besten habe ich heute ein großes Frühstück bereitet, weil sie heute den Effzeh in der Kneipe guckt und dafür ein gutes Polster braucht.

Das hat wohl geholfen, nicht nur dass der Effzeh gewonnen hat, die Beste war auch gut vorbereitet auf die Biere in der Kneipe. 

Ich war Pokemon jagen und habe Abends noch ein paar Folgen DS9 geschaut. Ein ruhiger Tag. 

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3. Februar 2017
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Tagebuch, 03.02.2017

Ich bin kein Frühaufsteher, daher war die Ansetzung des ersten Termines um 8:30 Uhr für mich eine harte Herausforderung. Meine Stempelzeit (wir haben jetzt eine elektronische Zeiterfassung in der Firma, wir sind also mittlerweile im 19. Jahrhundert angekommen) war 8:13 Uhr, ich war also früh da! Früh!
Vormittags habe ich nur in Terminen gesessen, also nichts tatsächlich machen können. Die Termine waren wichtig und gut, ich habe viel gelernt und vor allem hoffentlich dazu beigetragen, dass sich die Firma für das richtige Tool entscheidet.

Nun, ein Freitag Abend stand dann an. Ich war bei Oma, die Zähne sind wieder drin, danke der Nachfrage.

Mit der Besten habe ich dann noch 3 Stunden am Küchentisch geredet, gequatscht und wichtige Dinge besprochen. Eben so spektakulär wie ein Amtsbesuch. Besser, oder anders ausgedrückt, spannender ist mein Leben dann eben auch nicht. Aber: Ihr lest hier mit, ich schreibe nur. Niemand zwingt euch, mich treibt es nur an.

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