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Meine Sicht der Dinge

Tagebuch, 05.10.2017

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Die Nacht war nur unwesentlich besser, der Dienstag wirkt immer noch nach. Im Grund stellt sich mir die Frage: Will ich mir das antun? Will ich mich darauf einlassen? Es wird neben vielen schönen Dingen eben auch viele schlechte Dinge geben, mit denen ich als einfacher Fan beim HFC Falke im Moment nichts zu tun habe.
Aber will ich nicht genau das? Meine Zeit in den Hut werfen und für den Verein da sein? Ich habe schon mal einen Verein verloren, ich möchte einfach alles tun, damit sowas nie wieder passiert. Mir ist das sehr wichtig, ich bin mit vollem Herzen dabei.

Ich freue mich auf die kommenden Wochen. Es wird spannend werden, wer sich mit mir zusammen für das Präsidium bewerben wird und vor allem, wer am Ende dann das Rennen machen wird. Doch, ich freue mich drauf.

Auf der Arbeit war es heute sehr frustrierend, weil eine schon erledigte Aufgabe sich wieder gemeldet hat und es plötzlich Schwierigkeiten gibt. Tatsächlich habe ich einen ganzen Tag damit verbracht um am Ende keine Lösung zu haben. Das war echt frustrierend.

Der Frust hätte sich auf meiner Heimfahrt potenzieren können, da durch den ersten Herbststurm der ÖPNV in Hamburg ordentlich durcheinander geschüttelt wurde. Ich arbeite nordöstlich von Hamburg, (Glashütte, ein Stadtteil/eine Gemeinde von Norderstedt) der Bus fährt dort nur alle 20 Minuten zurück nach Hamburg. Um 17:37 Uhr stand ich also an der Haltestelle und warte auf den Bus, der sonst um 17:41 Uhr fährt. Um 18:05 Uhr, nachdem also schon der Bus danach zu spät war, machte ich mich auf in Richtung des „Zentrums“ von Glashütte, wo noch andere Busse abfahren. Das wären so 12 Minuten Fußweg, alles machbar. Und natürlich kam mir nach 4 Minuten Weg der Bus entgegen, den ich ja eigentlich nehmen wollte. Also wieder zurück zur Haltestelle gejoggt um nach Poppenbüttel zu kommen. Von dort fährt eine S-Bahn in eine Richtung: Zurück in die Stadt. Diese S-Bahn fuhr aber nun leider nicht, weil es einen Feuerwehreinsatz gab. Zum Glück fahren aber von dort noch ein, zwei Linien in meine Richtung, aber eben länger als die Bahn. Der Bus kam dann auch bald und ich bin in Ohlsdorf in die Bahn nach Hause gestiegen. Das alles dauerte locker 2,5 Stunden, aber ernsthaft, ich hatte nicht eine Sekunde Streß oder war genervt. Es dauert eben halt länger und vor allem kann ich es nicht ändern. So what?

Der Sturm hat etwas geschafft, was mir vorher noch nie passiert war: Meine Familie hat vor der Tür einen umgeknickten Baum gehabt.

Meine Mum hat das Foto von zu Hause gemacht. Das wirkt so anders, wenn man dort jeden Grashalm und jeden Pflasterstein kennt. Aber passiert ist nichts, sie hat es ja aus der Wohnung heraus gemacht.

Die schlechte Nachricht des Tages kam von Vaddern. Jeder weiß, dass alles scheiße ist, aber dann auch noch Bestätigung bekommen ist dann ernsthaft Scheiße. Krebs ist ein Arschloch.

In diesem Sinne

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