NedsBlog

Meine Sicht der Dinge

Tagebuch, 16.11.2017

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Um 6:00 Uhr klingelt der Wecker, Kaffee kochen, Brote schmieren, Juniorette wecken, duschen gehen, Essen zusammen packen und dann immer wieder die Juniorette antreiben, weil es gleich zur Schule geht. Wir beide gehen dann zwischen 7:10 und 7.15 Uhr aus dem Hause, weil die Juniorette lieber einen Bus abwartet, bevor sie in einen zu vollen Bus einsteigt. Die Buslinien, die wir nehmen können, sind am Morgen reichlich voll, das mag sie nicht so gerne.

Am Barmbeker Bahnhof trennen sich zumeist unsere Wege, in der Regel mit einem im Laufen ausgerufenem „Tschüß Papa“, da im schon wartendem Bus eine Freundin sitzt und ich dann eben keine Rolle mehr spiele. Gut so!

Auf der Arbeit durfte ich dann erstmal Testkaninchen spielen, eine neue Software für unsere Citrix Clients testen. Linux ist dann eben kein Windows (und läuft nicht besser oder schlechter, sondern einfach nur anders). Nachdem ich mich bis Mittag mit der neuen Software rum geärgert habe, bin ich dann wieder auf mein Windows Laptop umgestiegen. Steinigt mich, aber ich bin zu alt für so einen Scheiß. Wenn es fehlerfrei läuft (mir sind ständig Fenster abhanden gekommen und ja, das mag nicht an der Linux Software, sondern am Citrix selber liegen, aber das ist mir als Anwender völlig Scheiß egal, ich muss damit gut und Hindernisse arbeiten können und das konnte ich nicht) dann gerne wieder. Den Rest des Tages wieder Bälle in die Luft geworfen, in der Hoffnung, dass ich wenigstens 2 jongliert bekomme. Herrje, noch eine Woche bis zum Go Live Wochenende. Dann ist der Brocken erstmal geschafft.

Nach der Arbeit mit der Mutter der Juniorette getroffen und ab in die Schule. Nächstes Jahr geht es für die Juniorette in die nächste Schule. Sie hat die Empfehlung aufs Gymnasium zu gehen, also schauen wir uns Gymnasien an. Zusammenfassend: Ich mag Lehrer immer noch nicht. Das geht nicht gegen alle Lehrer, aber meine Erfahrungen aus meiner Schulzeit scheinen sich häufig zu wiederholen. Nun waren viele junge Lehrer anwesend, was meine Hoffnung nährt, dass es irgendwann alles besser wird. Weiterhin sind viele andere Eltern sowas von anstrengend. Da werden Fragen gestellt, bei denen ich mich Frage, was der- oder diejenige sich dabei denken? Wahnsinn. In der neuen Schule muss ich es wohl weiterhin so wie in der jetzigen machen: Meine Anwesenheit auf ein Minimum reduzieren.

Allerdings ist es sehr interessant, was ich eigentlich von der Juniorette erwarte. Auf die Frage, auf welche Schule sie geht, sollen ja die Eltern eine Antwort haben. Sie selber will da hin, wo ihre Freundinnen hin gehen. Die sich ständig ändern und daher ist die zukünftige Schule wohl nicht so einfach festzulegen. Nun muss ich also die Entscheidung treffen. Nicht alleine, klar, aber ich glaube das sind so erwachsene Entscheidungen, bei denen ich mich jedes Mal frage, wer oder was überhaupt bestimmt hat, dass ich sie treffen muss. Ich bin doch der dicke Mann mit dem Bart, von nichts habe ich eine Ahnung.

Mein Gefühl bei der ersten Schule waren aber sehr gut, es wäre meine erste Wahl. Die Mutter der Juniorette sieht es genauso. Die Juniorette noch nicht. Aber das ändert sich eh täglich.

In diesem Sinne

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