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Meine Sicht der Dinge

Tagebuch, 19.11.2017

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Am Freitag & Sonnabend habe ich keine Zeit gehabt zu bloggen. Ich will versuchen die beiden tollen Tage dennoch zusammen zu fassen. Am Freitag war auf der Arbeit Vorbereitung zur Inventur. Daran bin ich nicht beteiligt, bekomme aber mit, was da los ist. Wahnsinn. Da werden unnötige Arbeitsschritte nicht überprüft sondern blind befolgt. Der ganze Prozess ist für viele Leute sehr arbeitsaufwändig und niemand tut was dagegen. Keine Zeit, kein Geld. Den Tag gut überstanden und dann war ich Abends mit ein paar Falken zum Fußball schauen verabredet. Spitzenspiel in der Bezirksliga Nord, FC Sankt Pauli III gegen Eimsbüttler TV. Es war mein erstes Spiel auf den Kunstrasenplätzen auf dem Heiligengeistfeld. Nicht schön dort, kalt und zugig war es dann auch noch. Das Spiel war jetzt nicht so prall, ein 2:2, der Ausgleich für das Heimteam erst spät im Spiel. Dennoch hat man wieder gesehen: Hinten diszipliniert stehen, vorne konzentriert spielen reicht dann manchmal. ETV hat richtig gute Fußballer in seinen Reihen, die aber aufgrund der guten taktischen Ausrichtung des Gegners nicht zur Entfaltung kam. Nach dem Spiel sind wir dann noch auf den Weihnachtsmarkt am Spielbudenplatz. Ein Glühwein, ein paar Schnaps und lecker Essen rundeten den tollen Abend ab. Wenn ihr aus Hamburg seid, da gibt es einen Stand mit Suppe, dort hatte ich eine Soljanka die wirklich richtig lecker war. Der Sonnabend hatte dann ein Heimspiel der ersten Mannschaft im Programm.

Bei 6 Grad und Regen. Das Wetter war so eklig, der Wind zu stark, so dass wir unser Zelt abbauen mussten. Es war naß, kalt, alles war doof. Aber doch hat sich alles zum Guten gewendet. Wir haben einfach zusammen gesungen, die Mannschaft angefeuert und als der Regen aufhörte haben wir uns aus dem Unterstand vorgetraut. Es gibt so Spiele, nach denen weiß man, warum man den ganzen Scheiß tut. Es war so toll. Durchnässt und halb erfroren haben wir Kandidaten, die sich bei der Mitgliederversammlung zur Wahl stellen, vorgestellt. Auch das war eine schöne Erfahrung. Nächste Woche ist dann die Wahl, ich hoffe gewählt zu werden und dann so richtig anzufangen. Ich habe so viel Lust darauf.

Dann bin ich noch durch die halbe Stadt, die Juniorette bei meinem Bruder abholen. Auf dem Weg zurück haben wir dann ihr Patenkind (in der 4. Klasse bekommt jedes Kind ein Kind aus der Vorschule als Pate zugeteilt) im Bus getroffen. Es war lustig, wie sie versucht damit umzugehen, dass sie so angehimmelt wird.

Kaputt und müde ging es dann früh ins Bett und am Sonntag, also heute, habe ich nur ein wenig gearbeitet und sonst nichts getan.

In diesem Sinne.

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