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Meine Sicht der Dinge

Tagebuch, 17.05.2017

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Heute hätten die Beste und ich Jahrestag. Sie mit ihrem Exfreund, ich mit meiner Exfrau. Lustig. Nein wirklich, wir haben gerade beide sehr gelacht. Ich habe beim Schreiben der Überschrift kurz gestutzt, weil das Datum mir bekannt vorkam. Eine kurze Nachfrage, ob heute nicht unser Jahrestag ist, kam zurück: Nein, ich hätte heute mit (hier den Namen des Exfreundes denken) meinen Jahrestag gehabt.

Ja, ich habe recht viel Glück, dass die Beste an meiner Seite ist.

Bei der Arbeit habe ich heute irgendwann gedacht: Ach macht euren Scheiß doch alleine! Es kamen Fehlermeldungen, die ich mir einfach nicht erklären kann. Und ich komme sonst immer dahinter, was der Fehler ist. Wenn ich mich Abends zu Hause noch auf Fehlersuche begebe, dann ist es ein echter Fehler, den ich nicht so einfach lösen kann. Puh, nächste Woche habe ich Urlaub, eigentlich kann ich mir das nicht leisten.

Am Abend dann die große Katastrophe: Die Juniorette hat wohl das Freundschaftsarmband ihrer Mutter verloren. Aufgefallen ist es ihr natürlich nicht kurz nach dem Verlust, sondern beim Einschlafen im Bett. Wie sollte es auch anders sein, mitlesende Eltern nicken gerade. Es gab keine Chance sie zu beruhigen, da hilft dann einfach nur am Bett sitzen und so lange da bleiben, bis sie eingeschlafen ist. Sowas hatte ich jetzt sehr lange nicht mehr. Ich bin ja nur eine Gelegenheitsvater, nur an 2 Abenden jede Woche und an unregelmässigen Samstagen für die Juniorette da. Dramen spielen sich in der Regel nicht bei mir ab, sondern bei ihr zu Hause, bei ihrer Mutter. Das ist dann echt was anderes. Alles nicht schlimm, alles nicht nervig, halt neu.

Zum Abendbrot habe ich mir Frikadellen gewünscht, also hat die Beste Hack eingekauft und eine leckere Masse zusammengemischt. Ich habe die dann noch in einer Pfanne gebraten, dicke Frikadellen brauche ich, sehr dicke. Dazu gab es Senf und mehr nicht. Nomnomnom.

Der Sonnabend rückt immer näher. Ich habe gerade mit meiner Mum abgemacht, dass die Juniorette bei ihnen übernachtet. So richtig wissen, was am Nachmittag mit mir sein wird, weiß ich noch nicht. Das erste Mal können wir was verlieren, etwas kann uns genommen werden. Das fühlt sich scheiße an, Fußball sollte eigentlich sowas nicht mehr mit mir machen. Ich bin so froh, dass er es wieder tut.

Früh ins Bett, der Tag fängt morgen um 5:55 Uhr an.
In diesem Sinne.

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