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Meine Sicht der Dinge

Tagebuch, 12.09.2017

| 2 Kommentare

Gestern war ein langer Tag, deswegen gab es wenig Text hier.

Im Moment verschiebt sich mein Alltag ziemlich. Morgens stehe ich vor 6 Uhr auf, was ich glaube ich regelmäßig das erste Mal machen muß. Da ich nicht mehr mit dem Auto zur Arbeit fahre und die Juniorette von der Schule abhole, fehlen mir Arbeitsstunden. Die muß ich also nachholen. Das ist alles nicht schlimm, nur ungewohnt.

Gestern also eine Folge Fargo Season 3 mit Tim geschaut. Wir haben nur eine Folge geschafft, weil wir vorher lange zu dritt gequatscht haben. Das hat mir die letzten Wochen sehr gefehlt. Am besten ist aber, dass Tim auch den Hype um Game of Thrones nicht versteht. Endlich versteht mich jemand.

Heute auf der Arbeit habe ich gemerkt, dass ich kein so schlechter Organisator bin. Ich weise meine Kollegen auf Dinge hin, die ihnen nicht auffallen und es hilft uns alle besser zu machen. Ein sehr schönes Gefühl. Apropos, die Stunde bei der Physiotherapie heute war göttlich. Allerdings musste ich die ersten Übungen machen. Da tun dann Muskeln danach weh, die ich gar nicht kannte. Ich hoffe, dass alles dadurch besser wird und abe mir fest vorgenommen Übungen mit nach Hause zu nehmen und dort weiter zu machen. Ich muß aber auch, jünger werde ich nicht.

Bei Oma war ich sowohl gestern als auch heute viel zu kurz. Das ist an sich kein Problem, als sie heute aber in einem fast bettelnden Ton gefragt hat, ob wir noch bleiben wollen, tat mir das sehr im Herzen weh. Ich fühle mich so sehr zerrissen, habe einen Haushalt, eine Tochter, die Beste und irgendwo auch mich. Da ist irgendwann nicht mehr viel Kraft übrig. Auch wenn es schmerzt, arg schmerzt, geht es dann manchmal einfach nicht.

Und in ein paar Jahren werde ich mich für diese fehlenden Minuten hassen, ich kenne mich doch all zu gut.

Donnerstag. Donnerstag, bevor Oma wieder nach Franken fährt, nehme ich mir mehr Zeit.

In diesem Sinne 

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2 Kommentare

  1. Ich komme auch Donnerstag. Versprochen. Egal was die Arbeit sagt, die Zeit müssen wir Oma eingestehen. Danke für den Hinweis.

  2. Will nicht auch dein schlechtes Gewissen füttern (du hast definitiv zu viele Päckchen zu tragen), aber nimm dir die Zeit. Ich wünschte, ich könnte noch mit Oma quatschen.

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