(Hinweis: Dieser Beitrag ist nicht an dem tatsächlichem Tag geschrieben, sondern aus analogen Aufzeichnungen, die auch teilweise ein paar Tage später erst niedergeschrieben wurde.)
Freitag war mein erster Urlaubstag, den die Beste und ich für die Anreise zum #tkschland nach München genutzt haben. Nicht nur wir, sondern eine lustige Reisegruppe fand sich im ICE787 zusammen. Wir saßen 1. Klasse, früh genug gebucht gab es ein Angebot, welches wir nicht ablehnen konnten. Wir waren auf verschiedene Wagen verteilt, hatten uns aber schnell in einem Waggon zusammen gefunden. Ich hatte in einem Anflug von Dummheit nur eine Büchse Bier mitgenommen. Doh! Zum Glück hatten die anderen Mitreisenden mehr Bier gekauft als sie brauchen und so war es keine trockene Fahrt.
Lustig war es. Bis wir in Nürnberg losgefahren sind und nach kurzer Zeit stehen blieben. Nach einiger Zeit stellte sich heraus, dass der Zug nicht weiterfahren kann. Also zurück nach Nürnberg getuckert, wo gleich ein IC zur Verfügung stand, mit dem es dann nach München gehen sollte. Wir haben uns in die erste Klasse gesetzt, die war klimatisiert. In der zweiten Klasse gab es Waggons, die keine Klimaanlage hatte und dort heizte sich die Temperatur schnell auf. Ich weiß nicht wieso, aber als ich in der ersten Klasse mehr als ein Dutzend Kartons mit ein Liter Tetra Paks Wasser entdeckte, kam es mir in den Sinn, dass ich diese verteilen könnte. Also schnappte ich mir ein paar aus der alten ICE787 Gruppe und verteilte Wasser im Zug. Die Dankbarkeit der Leute war so überragend, die Reaktionen so toll, ich würde es immer wieder so machen. Keine Ahnung, ob ich was illegales getan habe, mir war das zu dem Zeitpunkt egal.
In München angekommen sind wir wir schnell ins Hotel und dann ging es schon zum ersten Termin: Der #tpmuc stand an. Als Sympathisant der #tkultras tat ich dies nur widerwillig. Aber wie immer im Leben gibt es nicht nur schwarz und weiß, sondern sehr viel grau und auch in München gibt es so viele tolle Menschen, dass ich immer wieder gerne in die Stadt komme. Die Stadt selber mag ich so gar nicht, aber die Menschen sind so toll. So toll. (Und jeder, der die tkultras ernst nimmt, hat gar nichts verstanden).
Treffpunkt wie auch am Samstag war das Stadion an der Schleißheimer Straße. Eine Fussballkneipe, die leider Spaten ausschenkt. kleine Kneipe, die für die fast 100 Besucher viel zu klein war. Also fanden viele Gespräche draußen ohne Getränke statt, was sehr schade war. Aber die Location kann ich wärmstens empfehlen. Es wurde auch ein Podcast live produziert, ein Tribünengespräch vom Rasenfunk. Sehr zu empfehlendes Gespräch, es gibt einen Einblick in die Arbeit eines Kommentators. Live an dem Abend habe ich zu wenig mitbekommen, aber nachgehört hab eich es mit Begeisterung.
Müde ins Bett, so viele tolle Menschen getroffen, zu viele tolle Menschen. Ich schein kein so schlechter Mensch zu sein, viele Menschen haben sich gefreut mich zu sehen. Mich, den dicken Mann mit Bart. Den Typen, der sich selten selber ausstehen kann. Ein seltsam tolles Gefühl.
Toller Auftakt in den Urlaub.
In diesem Sinne.

