Aug 19 2010

1.000

Ein besonderer Anlaß: Ich habe eben gerade meinen tausendsten Kommentar unter einem Blogeintrag erhalten.

Ich hätte zu Beginn meiner Bloggerzeit nie gedacht, daß es mir zum einen solch einen Spaß macht und zum anderen daß ihr euch so beteiligt.

Heute um 14:50 Uhr war es dann soweit: Die werte Frau pleitegeiger schrieb Kommentar Nummer 1.000!!!

Vielen Dank an euch alle! Ich hätte das nie gedacht, bin aber immer noch glücklich über jeden Kommentar, der zu meinen Einträgen gemacht wird.

Ich werde heute abend nach dem Training ein Bier auf euch trinken!

In diesem Sinne: Nur der HSV!


Jun 20 2010

Warum mir die WM so sehr auf den … geht

Die Euphorie ist wieder da, alle tröten und saufen sich durch die WM. Es wird ein Autokorso gestartet, nach dem wir die Australier 4:0 geschlagen haben und der Weltuntergang naht, weil wir 1:0 gegen Serbien verloren haben.

Das soll mir recht sein, ich beteilige mich nicht daran.

Warum geht mir nun die WM auf den Sack?

Fußball
Ich will Fußball sehen. Ich will einfach nur Fußball sehen. Und was bekomme ich? Nichts. Langweilige Spiele noch und nöcher, fast alle Teams spielen die gleiche Taktik, gefühlt 48 Mann mit defensiven Aufgaben und vorne hoffen alle auf schwache Torhüter.
Ist es nicht eigentlich Sinn des Spiels, Tore zu schießen und den Gegner zu besiegen? OK, Gruppenphase, erstmal überleben, klar. Aber das so ohne Fußball spielen? Doppel 6, ich kann das nicht mehr sehen. Ich will Fußball sehen. Mal ein Kurzpaß, ein Doppelpaß, Flügelläufe mit anschließender Flanke, mal eine tolle Ecke, einen tollen Freistoß, aber nicht diesen Sicherheitsabtastscheiß!

Darum geht mir die WM auf den Sack.

Egoismus
Es ist auch im Dress der Nationalmannschaft eine Häufung von Egoisten am Start, die sich der Welt anbieten wollen, die teure Verträge, am besten in Europa, abschließen wollen. Also immer draufhauen, den Alleingang suchen, bloß nicht den besser postierten Spieler den Ball geben, der könnte einem ja den Arbeitsplatz, den potentiellen, wegnehmen. Es kotzt mich an, daß jeder der Held sein will! Eine Mannschaft gewinnt ein Spiel.

Darum geht mir die WM auf den Sack.

Schiedsrichter
3 Minuten Nachspielzeit. Immer. Bei jedem Spiel. Egal ob sich die Spieler minutenlang verletzt auf dem Boden gewälzt haben oder kein Tor mehr gefallen ist. 3 Minuten. Bestes Beispiel das Spiel Elfenbeinküste-Brasilien: Da prügeln die sich auf dem Platz, 2 Spieler bleiben lange, sehr lange auf dem Boden liegen und was gibt es? 3 Minuten Nachspielzeit! Was soll das?
Bei der WM müssen die besten Schiedsrichter der Welt dabei sein, sollten die es gerade sein, dann ist das echt ein Armutszeugnis.

Darum geht mir die WM auf den Sack.

TV
Moderatoren-Bashing ist seit der EM2008 out, aber mal ehrlich, da ist nicht viel zum Zuhören im TV. Bela Rethy sagt allen ernstes im Doppelpass, daß er ein Moderator der alten Schule sei und sich auf ein Spiel nicht vorbereitet? Hallo? Ich zahle GEZ Gebühren, also macht gefälligst euren Job! Und die Fragen an Verantwortliche und Spieler erst mal. Lächerlicher Weichspüljournalismus. Es macht keinen Spaß dem Scheiß zuzuhören.

Darum geht mir die WM auf den Sack.

Bald ist die Vorrunde vorbei, vielleicht bringt der Faktor KO-Runde ja ein wenig mehr Spannung in die Spiele, da dann endlich am Ende ein Gewinner vom Platz gehen muß!

Oh, und wenn jetzt jemand sagt: “Aber in der Bundesliga ist das auch nicht besser” dann hat er recht!

Es spielt dann aber mein HSV. Und dann will ich auch lieber Fußball sehen, nehme aber dreckige, unberechtigt,e unverdiente oder langweilige Siege gerne in Kauf!

In diesem Sinne: Nur der HSV!


Apr 24 2010

Zweite Liga im Selbstversuch

Wie angekündigt habe ich mein Wochenende in Berlin verbracht. Es galt Union Berlin gegen den Stadtteilverein (nein ich meine nicht Barmbek-Uhlenhorst) aus Hamburg zu unterstützen.

Aber fangen wir am Anfang an:

Freitag

Fahrt nach Berlin. @Curi0us war so freundlich eine Raute in sein Auto (Nummernschildhalter mit Totenkopf…) mitzunehmen. Die Fahrt war angenehm kurz, der frühe Abreisezeitpunkt hat sich gelohnt. Hotel gefunden, Check inn dauerte ewig, weil ich glaube ich einen Azubi an der Rezeption hatte, ich habe es aber überstanden.

Nun galt es aber nicht sich aufs Hotelbett zu legen und den Anpfiff am Samstag abzuwarten, nein es gab eine Einladung zum Grillen. In Pankow/Prenzlauer Berg oder so. Also schnappten @Curi0us und ich uns den Kasten Astra Rotlicht und @pleitegeiger um uns auf den Weg zu machen. Ticket gelöst, U Bahn geentert und an der richtigen Station ausgestiegen. Wir müssen ein tolles Bild abgegeben haben, mit dem Kasten Astra in der Bahn. Und vorbildlich wie wir sind, haben wir keins geöffnet.

Als uns dann @saumselig in seinen Hinterhof gelassen hatten warteten dort bereits Bernd (mir kein Twitter Account bekannt), @Jeky, @sparschaeler und der Rüpel (auch noch ohne Twitteraccount). Der Grill war schon an, die Thüringer, mariniert in einer Bier, Zwiebel, Senf … Marinade bruzzelten. Nach kurzer Zeit kam dann auch @rudelbildung in den Garten, denn es galt sich wärmere Klamotten anzuziehen, der Wind brachte ein wenig Kälte in die Temperatur.

Noch vor der ersten Wurst hatte ich das Vergnügen, gegen den Rüpel Fußball zu spielen. Ich habe mich gut geschlagen, er hat auf mein gefühlt 28m breites Tor nur 7 Dinger rein gemacht (eines davon mit der Lippe, im ernst!) ich immerhin 6. Andere haben seinen Erzählungen nach 14:9 oder so verloren.

Etwas später gab sich noch @GNetzer die Ehre.

Gerdet wurde über vieles, aber selbstverständlich nicht das böse A-Wort, oder das böse B-Wort ausgesprochen. Nur @GNetzer sprach das böse Z-Wort an: Zweitligameister FCSP. Er hat aber auch Düsseldorf als Aufsteiger getippt, damals am Anfang der Saison und der Samstag sollte ja zum Glück anders verlaufen.

Der tolle Grillabend fand allerdings ein frühes Ende, weil am nächsten Morgen fast die gesamten Anwesenden um 8:45h (morgens!) verabredet waren.

Samstag

Kennt ihr den Suppen-Nazi bei Seinfeld? Wenn ja, so wie Georg bei seiner ersten Bestellung habe ich mich gefühlt, als ich den Bus der Linie 100 bestiegen habe. Alle, ja wirklich alle in Berlin lebenden Personen, haben mich vor der Unfreundlichkeit der Busfahrer gewarnt. Ich hatte also mein abgezähltes Kleingeld in der einen, den Riespott Kaffe (2. Liga Fußball ist verdammt früh!) in der anderen Hand und bestieg den Bus mit einem freundlichen “Guten Morgen” und “2,10″ den Bus. Keine Reaktion. Nichts. Nunja, immerhin sagte er nicht “Kein Bus für dich, komm in einem Jahr wieder”.

Ich lasse aber nicht locker, nein, bei solchen Dingen bin ich ein kleiner Terrier. Als wir an unseren Treffpunkt (DDR-Museuum) den Bus verließen sagte ich freundlich wie ich immer bin: “Einen schönen Tag noch”. Und da passierte es! Ja, der Busfahrer erwiderte ein “Danke!”

Ich wußte, irgendwann kriege ich sie alle! Man muß die Leute nur mit Freundlichkeit schocken!

Am Treffpunkt wartete noch niemand. Nach ein paar Minuten trafen @ring2 und Willy (Twitteraccount nicht gemerkt) ein. @saumselig (Mit Ultraschal) und @rudelbildung (Ohne Trikot an) trudelten auch bald an.

Zu spät, wie immer und ständig anscheinend, jedenfalls sagten das die anwesenden Stadtteilvereinler und zwitscherten das auch, waren @Jeky und @sparschaeler.

Den Rest der unbekannten Unioner eingesammelt (@nusajaz, noch jemand?) und ab Richtung Ableger. Dort noch @hoenower getroffen und dann hieß es warten auf Eddy. Er ließ sich Zeit. Ich konnte mich umschauen. Alles rot. Oder braun. Nichts blau-weiß-schwarzes. @ring2 hat dann noch was gefunden, daß aber als Fehlersuchbild veröffentlicht.

Dann endlich mit 20 minütiger Verspätung legte die Viktoria an. @saumselig lotste uns auf das Boot, er hatte ja den Fahrschein und meinte hinterher, er hätte eine Dauerkarte für die Südkurve im Stadtteilstadion bekommen, weil Vordrängeln kann er. Was er wohl meint? Meine Dauerkarte verlängere ich per Knopfdruck im Internet, geht das auch irgendwie 1.0-mässig?

Platz draußen auf dem Oberdeck war schnell besetzt und los ging die lustuige Fahrt … in die falsche Richtung. Da drei Schiffe gemeinsam die Spree entlangschippern wollten, mußten wir erstmal in die falsche Richtung, was uns nicht Berlinern natürlich allen sofort aufgefallen ist..

Die Wende dann irgendwo zwischen Kanzleramt und Dom und ab Richtung Schleuse. Die ersten “Eisern!” “Union!” Wechselgesänge schwappten über die Spree, ein Bier zum Frühstück macht die Zunge doch sehr locker. Da auch einige Sankt Pauleee rufe angestimmt worden sind (Welcher Stadtteil das genau in Hamburg sein soll konnte mir bis heute keiner erklären) mußte ich dann einmal mithelfen. “Hamburg meine Perle” fiel weg, niemand ausser mir kannte den Text, gar bei der Melodie taten sie alle sehr schwer, also habe ich einfach ein “Eisern!” dem anderen Schiff entgegengeschmettert. Und siehe da, es kam ein “Union!” zurück. Dit is Balin, wa! Eine Raute stimmt den Wechselgesang an. Naja, ging ja irgendwie gegen den Stadtteilverein.

Vor der Schleuse (Mühlendammschleuse?) mußten wir warten, wurden quasi nicht reingelassen. Warten, nicht reingelassen, da war doch was:
schleuse01
schleuse02

Dauerkartenjoke checked,
Aussperrjoke checked,
besser kann so ein Samstag nicht beginnen!

Die Bootsfahrt fand ohne weitere Zwischenfälle statt. Trotz der Einstufung des Spiels als sog. Risikospiel verfolgte uns kein Polizeischiff, wie es laut @saumselig wohl schon mal passiert ist. Schade eigentlich, ich hätte die ebenfalls mit meiner Freundlichkeit geschockt und am Ende ein “Eisern!” “Union!” Wechselgesang mit denen angefangen…

Es gibt sogar Video von der Fahrt, der rbb war mit einer Kamera auf der Viktoria, aber leider ist der Beitrag selber nicht in der Mediathek online abrufbar. Ich habe die Sendung allerdings aufgenommen.
Daraus extrahiert dieses Foto

Die roten Pfeile sollen sagen: Kenn ich, bzw. bin ich.

Die roten Pfeile sollen sagen: Kenn ich, bzw. bin ich.

Quelle: rbb Sportplatz, Sendung vom 18.04.2010

Am Anleger in Köpenick (janz weit draussen) empfing uns dann doch tatsächlich ein Trupp gut geschützter grüner Helfer. Solch ein Job an diesem Spieltag, ich glaube besser geht es nicht. Das erinnerte mich an die voll ausgerüsteten Polizisten vor dem Spiel gegen Hannover bei uns vor der Arena. Die Anhänger der unterschiedlichen Vereine ware gut durchmischt. Was macht also ein Polizist, wenn er langeweile hat? Richtig, er kontrolliert die PfandflaschenLeergutsammler vor dem Stadion.

Es trennten sich dann aber die Wege, ich war ja nach Berlin gekommen um gegen den Stadtteilverein zu sein, irgendwann endet ja mal die “Freundschaft”. Also ab in Richtung Stadion mit der mir zugeteilten Rautenbetreuung, die sich allerdings später auch um Babelsberger kümmern mußte. Keine Angst, hat @rudelbildung alles vorbildlich gemacht!

Das Stadion An der alten Försterei ist einen Ausflug wert: Es wirkt alles wie Fußballplatz mit ein büschen mehr Zuschauern drin. Aber: Alle stehen! Von den 19.000 Plätzen sind nur 2.460 Sitzplätze (von der DFL geforderte Mindesanzahl bei der Stadiongröße). Die restlichen 16.540 sind alles moderne Stehplätze, soll heißen eine Steil nach oben gehenden Tribüne.

Mein Platz sollte die Waldseite sein, dort wo das Wuhlesyndikat steht (Wie niedlich die Ultras hier heißen *g*). Wir stellten uns aber an den Rand um schneller an Essen und Trinken ranzukommen.

Das Stadion ist sehr eng gebaut, die Zuschauer auf der “Haupttribüne” müssen dem Spiel aufmerksam folgen, damit sie keinen Ball an den Kopp kriegen. Die Würstchenbude auf der Waldseite hat eine wunderbare Abzugshaube: Direkt an der Haupttribüne vorbei durch den Strafraum. Ich als Spieler würde da aber Hunger bekommen, denn lecker sind die Bratwürste (natürlich stilecht mit Bautz’ner Senf) auf jeden Fall. Dadurch, daß fast alle im Stadion stehen, ist es ein ganz andere Atmosphäre als man es von den großen Arenen gewohnt ist. Im sitzen singt und brüllt es sich halt schlechter. Auch der Einfluß oder besser die Verantwortung der Ultras (hier Wuhlesyndikat) für die Stimmung im Stadion ist auch ein anderer. Es ist zwar so, daß sie Anstösse geben, aber auch ohne ihr zutun werden Schlachtrufe angestimmt.

Apropos Schlachtrufe.
Ohrwurm
Vorsicht! Alert! Warschau! Nicht anhören! Nicht weil es so schlimm klingt, nein man bekommt es so überhaupt nicht aus dem Kopf! Bitte glaubt mir.

Und siehe da, kaum singe ich den Schlachtruf mit (es gab einen Freistoß und der Besungene trat zur Ausführung an), da fällt auch schon das einsnull. Ein toller Freistoß eben von T.M. (den Namen schreibe ich nicht aus, weil es sonst gleich wieder im Kopf losgeht mit dem Ohrwurm). Die Freude war natürlich riesengroß! Auch bei mir!

Die Fans des Stadtteilvereins, mit einer Choreo ins Spiel gestartet, feuerten danach weiter diesen unbekannten Stadtteil an (St. Pauleee, St. Pauleee). Das half dann auch, eine Ex-Raute schoß sehenswert den Ausgleich.

Danach passierte weiter nichts. Die Unioner versuchten einiges, schafften es aber selten und die Hamburger wollten wohl nicht. Selbst bei Ballbesitz blieben immer mindestens 4 Abwehrspieler in der eigenen Hälfte. Aber bei Kontern waren sie brandgefährlich. Ein zu unrecht nicht gegebenes Tor der Hamburger später machten das deutlich.

Nach diesem nicht gegebenem Tor fiel mir auf, daß die Spieler aus Hamburg sehr häufig, wenn nicht ständig über jede Entscheidung des Schiedsrichters motzten und meckerten. Das ging mir sehr auf den Senkel. Auch der Schiedsrichter hatte meiner Meinung nach nicht nur ein hässliches Trikot an, sondern hatte auch keine Linie in seinen Urteilen, viele um mich, herum mich eingeschlossen, sahen die Unioner einige Male benachteiligt.

Wer mich kennt, weiß, daß ich das nicht mag. Also wenn der Gegner sich so verhält. Das habe ich dann auch lautstark geäußert. Aber immer fair und nicht unter der Gürtellinie. Überhaupt war das sehr bemerkenswert: Die Unionfans motzen und meckern, schimpfen pöbeln, aber immer über der Gürtellinie. Das war nicht einfach für mich, gebe ich zu, aber ichhabe mich auch daran gehalten.

Anfangen tut es damit, daß der Gegner bei der Vorstellung nicht mit einem üblichen(?) Arschloch empfangen wird, sondern ein Berliner großkotzigem “Na und!”.

Meine Glücksbringerqualitäten wurden dann aber in der 87. Minute unter Beweis gestellt: Das zweieins nach einem Konter, von einem Stürmer, der andere hatte den Ball zum Glück nicht angenommen, sonst wäre es Abseits gewesen. Die Freude war riesengroß, das Stadion explodierte, denn das Tor bedeutet ein weiteres Jahr zweite Liga für den Verein.

Beide Mannschaften wurden mit einem tosendem Applaus verabschiedet, die “Stadtteilverein! Stadtteilverein” Rufe aus dem Heimblock habe ich mir gespart.

Meine Rautenbetreuerin @rudelbildung wollte mich noch sicher zur S-Bahn begleiten, wir hätten aber auf @saumselig warten müssen, der sich heute im VIP Bereich tummeln durfte. Das war mir aber zu lange, immerhin spielte mein Verein, der Verein aller Verein, mein HSV zu Hause gegen Mainz. Ich also mit der Wegbeschreibung “Raus, rechts und immer den Massen folgen” aus dem Block und natürlich liefen alle Menschen nach links! War ja klar. Ich bin aber dem Rat gefolgt und nach rechts gelaufen, habe den S-Bahnhof gefunden und habe dank perfekter Wegbeschreibung von @pleitegeiger die Avelance Bar gefunden, die der Treffpunkt der Fanszene Berlin ist. Das dort gesehene Spiel habe ich hier ausführlichst bewertet. @saumselig kam dann noch nach, um unser blamables 0:1 mit anzusehen.

Ein toller Tag wurde mit einem tollen Abendessen (Pizza auf die Hand, aber megalecker und in grossartiger Gesellschaft schmeckt es eh immer besser) abgerundet. Der Sonntag wurde dann zum leckeren Brunch genutzt, wir konnten sogar draußen sitzen! Habe den Tiergarten noch ein wenig kennengelernt das Wetter und die Gesellschaft boten sich dazu geradezu perfekt an und dann ging es ab zurück nach Hamburg

Mein Fazit: Ein super tolles Wochenende, klasse Leute im realen Leben kennen gelernt (ja, auch wenn sie den falschen Gott anbeten) und viele tolle Gespräche geführt und sensationelle Stunden erlebt. Gerne immer wieder. Sollte der Stadtteilverein aufsteigen, so werde ich noch mehr pöbeln und motzen, aber trotz aller Differenzen was die Vereinswahl angeht habe ich sehr tolle Menschen kennengelernt!

Und die Unioner sind natürlich eingeladen, mal Hamburg zu besuchen! Wenn es die Zeit zu lässt, werde ich nächstes Jahr ein Spiel in der Alten Försterei besuchen. Es hat mir dort sehr gut gefallen! Das ist sowohl eine Drohung (für den Gegner) als auch ein Versprechen (für die Eisernen)!

Über das Wochenende wurde nicht nur hier viel geschrieben, sondern auch woanders. Selbst ein Comic wurde gemalt! Hier allesamt Leseempfehlungen!


Apr 23 2010

Ich weiß warum

… ich so gerne blogs lese.

Deswegen

und dann deswegen

Grossartig, danke!


Apr 12 2010

Ich bin dann mal in … Berlin

Ich werde am Samstag Fußball live im Stadion sehen. Aber nicht in Hamburg, sondern in Berlin. Nein, nicht die Hertha, seid ihr denn bekloppt?

Nein, es geht in die Alte Försterei. Union Berlin spielt. Gegen den Stadtteilverein aus Hamburg.

Es ist irgendwie die “Revanche” dafür, daß mich der Stadtteilverein nicht in seinem Stadion haben wollte. Zur Erinnerung: Als ich das letzte mal in Berlin war, habe ich einige Fans von Eisern Union getroffen. Ich versprach, zum Auswärtsspiel mit ins Millerntor zu kommen, der Stadtteilverein hatte aber so viel Angst davor, daß eine ganze Tribüne eingerissen wurde, damit das Kontingent an Gästekarten beschränkt werden konnte. So ähnlich war das in der Hinrunde.

Also versprach ich dann eben zum Heimspiel von Union gegen den Stadtteilverein, wenn es dann Karten gibt. Und die gab es dann
Union-FCSP-Karte

In der zweiten Liga wird am Samstag ja schon um 13 Uhr (!!!) Fußball gespielt, also reise ich bereits am Freitag an. Geplant ist ein Twitter- und Bloggertreffen mit Fans von Union und vom Stadtteilverein. Es sind gar Rauten zugelassen :-)

Es wird bestimmt ein sehr toller Abend, einige Unioner und Stadtteilvereinler kenne ich bereits persönlich, andere werde ich am Freitag kennen lernen.

Der Samstag beginnt dann mit einer Bootsfahrt zum Stadion. Mit der Eddylinie. Dann sind wir gegen 12 Uhr in der Alten Försterei.

Ich freue mich schon auf die Vorstellung des Gegners (Stichwort “Na und”). Da werde ich ordentlich mitschreien :-)

Heute hat der Stadtteilverein 3:0 zu Hause gewonnen. Offensiv war das eine sehr gute Leistung, für die zweite Liga, gegen einen Gegner, der sich am Ende aufgegeben hat. Bin gespannt, was die so auswärts drauf haben. Meine Daumen drücke ich selbstverständlich für Union Berlin, meine Stimme werde ich für dieses Spiel mal ausborgen. Herrje, ich freue mich endlich mal wieder gegen den Stadtteilverein zu pöbeln, das letzte Mal ist gefühlte 10.000 Jahre her. Damals noch in der alten Schüssel.

Union braucht noch 2 Punkte um das vom Trainer gesteckte Saisonziel zu erreichen. Mit einem Dreier gäbe es gar eine Planübererfüllung. Ich will mein bestes tun, damit es klappt.

Ich freue mich auf das Wochenende in Berlin und werde davon berichten.

Den Heimsieg gegen Mainz05 werdet ihr dann bitte klar machen, oder? Ich zähle auf euch! Werde mir das Spiel in einer Kneipe in Berlin ansehen.